Regionalverkehr Münsterland GmbH
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Corona sorgt für Fahrgasteinbruch im Nahverkehr

Das kommunale Verkehrsunternehmen der Münsterlandkreise legt ihren
Geschäftsbericht unter dem Motto vor: „Sicher in die Zukunft“

Münsterland. Fahrgastzahlen und Erträge sind eingebrochen, obwohl das Angebot und die Digitalisierung deutlich verbessert wurden. So das wichtigste Resümee der RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH in ihrem Geschäftsbericht, der in diesen Tagen an die Kommunalpolitik und die Verwaltungen verschickt wird. Da half es auch nicht, dass eine Vielzahl von Studien, unter anderem der Charité in Berlin, eine geringe Ansteckungsgefahr in Bus und Bahn belegen, das subjektive Gefühl vieler Menschen war offenbar ein anderes: Insbesondere bei den Gelegenheitskunden, die mit Einzel- oder Tagestickets unterwegs waren, gab es seit März 2020 einen Einbruch um ca. 40 Prozent. Die Stammkunden erhielten zwar die Möglichkeit, ihr Abonnement ruhen zu lassen, trotzdem sank die Kundenzahl um ca. 20 Prozent. Einzig die Schülertickets und insbesondere das gut nachgefragte neue AzubiAbo Westfalen für 62 Euro im Monat retteten die Bilanz der Fahrgastzahlen, so dass auf das ganze Jahr 2020 gesehen mit 18,8 Millionen Fahrgästen nur 8,1 Prozent weniger gezählt wurden als 2019.

Die Erträge aus Ticketverkäufen gingen um 12,3 Prozent zurück. Hier dürfte es für die kommunalen Eigentümer der RVM wichtig sein, dass Land und Bund mit einem sogenannten Corona-Rettungsschirm versprochen haben, für einen Ausgleich zu sorgen. „Die Corona-Pandemie hat - wie in vielen Teilen des öffentlichen Lebens - auch die Arbeit unseres Verkehrsunternehmens wesentlich beeinflusst und den positiven Trend des Jahres 2019 bei der Nutzung des Linienbus-Angebotes geschwächt“, sagt Dr. Herbert Bleicher, Aufsichtsratsvorsitzender der RVM. „Mit den nun deutlich rückläufigen Infektionszahlen hoffen wir aber wieder an den Trend anknüpfen zu können, denn der Klimawandel wird ein immer wichtigeres Thema.“ „Außerdem“, so ergänzt der Geschäftsführer der RVM, André Pieperjohanns, „haben wir vor allem unsere SchnellBus-Linien deutlich im Angebot ausbauen können. Auf vielen starken Achsen bieten wir nun einen 30 Minuten Takt. Zwischen Senden und Münster können wir gar auf vier Fahrten pro Stunde verweisen. Zu verdanken ist das verschiedenen Fördertöpfen, um die sich unsere Aufgabenträger sehr engagiert erfolgreich bemüht haben.“

Neue Mobilitätsangebote im Münsterland eingeführt
Besonders stolz ist das kommunale Verkehrsunternehmen auf den Start des integrierten On-Demand-Verkehrs in Gronau am 1. Juni 2021. Als geförderter Beitrag des Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ wird das neue Angebot die drei zu gering nachgefragten StadtBus-Linien ablösen. Die Kunden können stattdessen vier kleinere Fahrzeuge als „G-Mobil“ per App oder auch per Telefon bestellen. Hierbei wird auf einen festen Fahrplan oder feste Routen verzichtet, dennoch gilt für alle Fahrten der WestfalenTarif. So ist beispielsweise ein Umsteigen vom Zug in den On-Demand-Verkehr ohne Probleme möglich. Die BuBiM-App zeigt alle Fahrmöglichkeiten und lädt auch gleich zum digitalen Ticketkauf ein. In Senden im Kreis Coesfeld startet in Kürze ein ähnliches Projekt.

Nachhaltige und moderne Antriebsformen
Um fit für die Zukunft zu sein, hat die RVM in den vergangenen Monaten gemeinsam mit ihren Eigentümern auch eine nachhaltige Antriebsstrategie untersucht und ihre Umsetzungstauglichkeit bewertet. Noch in diesem Jahr wird von den Gesellschaftern über die neue Fuhrparkstrategie der RVM entschieden. Erste Wasserstoffbusse werden derzeit bestellt.

Das Ziel für die nahe Zukunft ist gesteckt, mit interessanten Tickets, innovativen Projekten, verbesserter Digitalisierung und einer Vernetzung mit allen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln soll an die Fahrgaststeigerungen vor Ausbruch der Pandemie wieder anzuknüpfen werden. „Gemeinsam mit ihren Eigentümern und den Fahrgästen ist die RVM Teil der Lösung, um Klimaziele zu erreichen und um gleichwertige Lebensgrundlagen auch abseits der Ballungsräume zu schaffen“, so Dr. Herbert Bleicher und André Pieperjohanns abschließend.

Auf vielen SchnellBus-Linien der RVM ist das Angebot erweitert worden. Geschäftsbericht der RVM

Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2021

Im WestfalenTarif gibt es für die Fahrgäste zum 1. August 2021 geringfügige Änderungen. Diese betreffen die Überarbeitung des Ticketangebots sowie die Anpassung der Preise. Sie fällt mit einer Anhebung um durchschnittlich 1,25 Prozent moderat aus. Für die Abokunden des WestfalenTarifs läuft noch bis zum 17. August eine Dankeschön-Aktion, bei der alle Abonnenten mit ihrem Abo durch ganz NRW fahren dürfen. Zudem bietet das SchnupperAbo Neukunden mehr Flexibilität beim Wiedereinstieg in Bus und Bahn.

Preisanpassung fällt moderat aus
Die Preisanpassung zum 1. August 2021 fällt in diesem Jahr trotz der hohen Einnahmenverluste der Verkehrsunternehmen durch die Corona-Pandemie gering aus. Die durchschnittliche Anhebung für alle Tickets und Preisstufen im gesamten WestfalenTarif beträgt 1,25 Prozent. Viele Ticketpreise bleiben somit stabil und nur einige Angebote sind von einer geringfügigen Anpassung betroffen.

Ein Dankeschön für alle RVM-Abo-Kunden

Viele Abonnenten waren der RVM während der Corona-Pandemie treu. Dafür erhalten sie jetzt ein Dankeschön. Bis einschließlich zum 17. August dürfen alle Abo-Kunden der RVM in NRW täglich Busse, Nahverkehrszüge und Stadtbahnen in ganz NRW nutzen. Zudem kann der  Aboinhaber noch weiter Personen kostenlos mitnehmen. Und zwar entweder bis zu zwei Personen (Erwachsen oder Kind) und bis zu drei Kinder (6-14 Jahre). Oder bis zu zwei Personen (Erwachsen oder Kind) mit bis zu zwei Fahrräder.

Flexibler mit dem SchnupperAbo

Viele RVM-Abos gibt es bis zum Ende dieses Jahres als SchnupperAbo. Mit dem SchnupperAbo beträgt die Mindestlaufzeit nur 3 Monate. Die Kunden binden sich nur kurze Zeit. Sie können flexibel testen ob und welches Abo am besten passt.

Einheitliches AnschlussTicket

Alle ZeitTicket-Inhaber (7TageTicket, 30-TageTicket, MonatsTicket und Abos) können ihren Geltungsbereich mit einem AnschlussTicket erweitern. Ab dem 1. August gibt es überall im WestfalenTarif das AnschlussTicket und das FahrWeiterTicket Westfalen. Das AnschlussTicket gilt für kürzere Strecken bis zu 3 weiteren Preisstufen. Es kostet 2,50 Euro und gilt zwei Stunden. Für weitere Strecken gibt es das FahrWeiterTicket Westfalen. Es gilt im gesamten Gebiet des WestfalenTarifs. Für 6,00 Euro kann man sechs Stunden lang beliebig viele Fahrten unternehmen.

Alle NachtBusse fahren wieder

Schlafwandler und Nachteulen aufgepasst - alle NachtBusse von Provinzial und RVM sind wieder im Einsatz und bringen unsere Fahrgäste sicher, schnell und entspannt zu später Stunde durch das Münsterland. 

Aufgrund der weiterhin positiven Pandemie-Entwicklung werden die noch verbleibenden Fahrplaneinschränkungen im NachtBus-Verkehr ab sofort aufgehoben. NachtBus-Linien z. B. von und nach Münster, Coesfeld, Borken, Nottuln, Gronau sind wieder nach regulärem Fahrplan im Einsatz. 

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt.

PS: Auch die Kinos im Münsterland öffen wieder ihre Säle. Viele neue Filme starten an diesem Wochenende. Darüber hinaus sind viele Klubs in Münster bereit für Besucher. Der Sommer kann kommen! Mit Abstand genießen lautet das Motto. Wir bringen Sie hin.

G-Mobil startet in Gronau - NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zeigt sich begeistert

Mit dem G-Mobil startet ab sofort ein On-Demand Nahverkehrsangebot in Gronau. Zur Einweihung kam NRW-Verkehrsminister Wüst am Freitag, 28.05. in die Lindenberg-Stadt an der Dinkel.

Hendrik Wüst lobte das innovative System, welches den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, barrierefreie Fahrzeuge per App oder telefonischer Buchung zu 130 Haltstellen im Stadtgebiet und im Gewerbegebiet Ost zu bestellen. Es gibt keinen festen Fahrplan oder feste Routen. Der Fahrgast wird zum „Buspreis“ auf dem schnellstmöglichen Weg zur Wunschhaltestelle gebracht. Zunächst ist der On-Demand-Verkehr Montag bis Freitag von 6 - 20 Uhr, Samstag von 8 - 14 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 14 - 19 Uhr im Einsatz.

„Gute Mobilität ist Standortfaktor und Lebensqualität – besonders außerhalb der großen Metropolen. Das On-Demand-Projekt in Gronau [...] macht Mobilität besser, sicherer und sauberer. Den Stadtbusverkehr auf ein digitales und komplett bedarfsgesteuertes Mobilitätsangebot umzustellen, ist ein konsequenter und mutiger Schritt, den das Land sehr gerne fördert. G-Mobil ist ein tolles Projekt für einen erfolgreichen, dynamischen und zukunftsorientierten ÖPNV in Gronau“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.
„Mit diesem innovativen und leicht zu handhabenden Service möchten wir den Menschen in Gronau [...] schnelle Mobilität bieten und ich freue mich sehr, dass wir heute die ersten Fahrzeuge - unsere G-Mobile - einweihen konnten. Diese sehen nicht nur schick aus, sondern sind auch noch klimaschonend, geräumig und barrierefrei. Deshalb möchte ich alle Interessierten herzlich einladen den On-Demand-Verkehr zu nutzen und wünsche allen eine angenehme und sichere Fahrt!“ sagte Bürgermeister Rainer Doetkotte.

Zur Beförderung werden zwei Hybrid-Fahrzeuge des Typs „London-Taxi“ und zwei vollelektrische „eVito“ mit jeweils sechs Fahrgastsitzplätzen eingesetzt. Diese können bis zu sieben Tage im Voraus bestellt werden. Für die Fahrten entsteht kein Aufpreis zum Busverkehr – es gelten die Preise des WestfalenTarifs. Alle Verbindungen im Bediengebiete ohne Umstieg möglich. Die Bezahlung kann entweder in der App (PayPal, Kreditkarte, Lastschrift) oder bar im Auto erfolgen.

Neben der App kann das G-Mobil ab Mitte Juni auch über die Telefonnummer 0251 62853110 gebucht werden.

G-Mobil
G-Mobil 2
Projektteam

Aktuelles zur Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Münsterland. Aktuelles zur Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Stand 21. Juni 2021 Corona-Schutzverordnung für NRW.

Im Öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen gilt seit Samstag (12. Juni 2021) keine Pflicht mehr zum Tragen einer FFP2- oder KN95-Maske. Es gilt nur noch die Plicht eine Medizinische Maske zu tragen. An Haltestellen, im Freien, entfällt die Maskenpflicht ab dem 21. Juni. An unterirdischen Haltestellen und in Bahnhofsgebäuden gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Freizeit genießen - Das Münsterland entdecken

Das gemeinsame Leben im Münsterland kehrt zurück. Aufgrund niedriger Inzidenzwerte gibt es wieder mehr und mehr kulturelle und gastronomische Angebote zu entdecken. So war Münster bereits am vergangenen Wochenende ein echter Magnet für alle, die auf der Suche nach Abwechslung und Gesellschaft waren.

Nun treten, nicht nur in Münster, weitere Lockerungen in Kraft. Unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen eine Gelegenheit, mit allen Sinnen zu genießen. Nutzen Sie für Ihre Entdeckungstouren den Bus und vermeiden Sie verstopfte Parkhäuser und Parkplätze. Ihr SchnellBus bringt Sie bequem nach Münster oder an sehenswerte Orte in den Münsterlandkreisen. 

LWL-Museum
Insgesamt beherbergt das Museum über 350.000 Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Möbel, Münzen, Kunsthandwerk, Plakate und Landkarten. Der Bestand des Museums umfasst Werke von der mittelalterlichen Sakralkunst Westfalens über Kunstwerke der Renaissance, des Barocks und des 19. Jahrhunderts bis zu Werken der internationalen Moderne sowie der zeitgenössischen Kunst. Weitere Informationen zum LWL-Museum finden Sie hier.
Das Spatzl-Wirthaus im Kruse Baimken öffnet seinen legendären Biergarten direkt am Aasee. Anschließend ein Spaziergang am Aasee mit einer gemütlichen Tretbootfahrt.

Nicht nur Münster lockt. Im gesamten Münsterland gibt es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder viel zu entdecken, hier einige Beispiele:
Schloss Nordkirchen
Das „Westfälische Versailles“ gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Ausflugszielen im Münsterland und ist ein eindrucksvolles Beispiel großer Baukunst. Imposant liegt das Schloss Nordkirchen inmitten einer weitläufigen Parklandschaft in direkter Nähe zum Ort Nordkirchen. Wunderschöne Spazierwege führen durch den Park und enden am Schloss, dessen Innenhof jederzeit frei zugänglich ist. Private Führungen können wieder gebucht werden.
Anfahrt mit der S90/X90 nach Lüdinghausen. Am Busbahnhof in die R53 Richtung Nordkirchen/Capelle umsteigen. In Nordkirchen z.B. am Rathaus aussteigen. Ein Eis in der Innenstadt genießen und zum Schloss spazieren. Weitere Informationen zum Schloss Nordkirchen finden Sie hier.

Burg Vischering / Lüdinghausen
Das Museum der Hauptburg und die in der Vorburg gezeigte Ausstellung „Zeitenwende – Freiherr vom Stein und die Westfalen“ stehen Besuchenden weiterhin zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, ein Zeitfenster zu buchen, denn in geschlossenen Räumen darf sich maximal eine Person je 20 Quadratmeter aufhalten.
Anfahrt mit der S90/X90 Münster – Senden – Lüdinghausen (Haltestelle Abzw. Vischering). Weitere Informationen zur Burg Vischering finden hier.

Longinusturm
Der Longinusturm ist ein 32 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Westerberg, der höchsten Erhebung der im nordrhein-westfälischen Westmünsterland gelegenen Baumberge. Start- oder Zielpunkt für Familienwanderungen am Wochenende.
Mit dem SchnellBus S60 von Münster nach Nottuln. Vom Historischen Ortskern den Wanderweg N4 folgen. Weitere Informationen zum Loninusturm finden Sie hier.

kult Westmünsterland / Vreden
Heute ist das ehemalige Hamaland Museum Teil des „kult Westmünsterland“ und wurde 2017 erneut eröffnet. Die alten Gebäudeteile des Kreismuseums wurden mit in das moderne Museum integriert.
Mit dem SchnellBus S70 von Münster über Ahaus nach Vreden. Vom Busbahnhof sind es wenige Minuten Fußweg durch den Stadtkern zum Museum. Wetiere Informationen zum kult finden Sie hier.

Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf
Das Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf befindet sich in der barocken Abtresidenz der ehemaligen Benediktinerabtei in Liesborn. Die umfangreiche Sammlung des Museums umfasst viele Bereiche der Kunst und Kulturgeschichte der Region.
Vom Busbahnhof Lippstadt fährt die R73 und von Beckum die R72 Richtung Wadersloh. Bitte steigen Sie in Liesborn an der Haltestelle "Lippstädter Straße" aus. Der Fußweg zum Museum dauert ca. 5 Minuten. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Museum Abteil Liesborn finden Sie hier.

NaturZoo Rheine
Im NaturZoo in Rheine erleben Sie die Tiere hautnah. Und das nicht nur im beliebten Streichelzoo. Im ersten Affenwald Deutschlands begegnen Ihnen (fast) freilebende Berberaffen. Im NaturZoo Rheine leben rund 1.000 Tiere in 100 Arten. Es Wirbellose wie Ameisen und Vogelspinnen und eine bunte Vogelschar mit Watvögeln, Flamingos und der größten Webervogel-Kolonie in einem Zoo. Es gibt aber auch typische Zootiere wie Kamele und Kängurus, Zebras und Antilopen und Affen, darunter seltene Blutbrustpaviane und Bartaffen und beliebte Halbaffen, wie Kattas und Varis.
Fahrt bis zur Haltestelle „Bustreff“ und von dort mit der Linie C12 bis zur Haltestelle „Naturzoo“. Weitere Informationen zum NaturZoo Rheine finden Sie hier.

Alle Fahrpläne finden Sie in der Elektronischen Fahrplanauskunft.
Mit dem Bus Münster und das Münsterland entdecken.

Zusätzliche Fahrten mit dem SchnellBus

Warendorf, Everswinkel. Auf der SchnellBus-Linie S20 (Warendorf – Everswinkel – Münster) stocken der Kreis Warendorf und die RVM zum 1. Juni das Fahrplanangebot auf. Damit schafft der Kreis Warendorf zusammen mit seinem kommunalen Verkehrsunternehmen zusätzliche Verbindungen auf der heute schon gut frequentierten Linie in das Oberzentrum Münster.

Auf der Linie S20 ergänzen drei neue Fahrten (19:03 Uhr, 20:03 Uhr und 21:03 Uhr) das Angebot an Wochentagen von Warendorf, Hallenbad nach Münster. An der Haltestelle Everswinkel, Rad+Bus Mitte fahren die zusätzlichen Busse um 19:24 Uhr, 20:24 und 21:24 Uhr ab. Damit ergibt sich ein Stundentakt von 7 Uhr bis 21 Uhr von der Kreisstadt nach Münster. Samstags werden ab Juni vier zusätzliche Fahrten angeboten und Fahrgäste können im Stundentakt von 6:02 Uhr bis 19:02 Uhr ab der Haltestelle Warendorf, Bahnhof nach Münster fahren. Ab Münster verkehrt die Linie S20 von 6:15 Uhr bis 20:15 Uhr ebenfalls alle 60 Minuten. An Sonn- und Feiertagen gab es bisher keine Verbindungen mit der S20. Dies ändert sich, ein Zwei-Stundentakt mit sechs Fahrten je Richtung schafft neue Fahrtmöglichkeiten. Durch die zusätzlichen Fahrten auf der Linie S20 wurde auch der Fahrplan der RegioBus-Linie R22/R23 angepasst. So verkehrt die R23 samstags nicht mehr, die Fahrten werden durch die S20 abgedeckt.

„Mit den zusätzlichen Fahrten auf der SchnellBus-Linie S20 schaffen wir die Möglichkeit, das Auto noch öfter in der Garage zu lassen und den Bus zu nutzen“, freut sich Landrat Dr. Olaf Gericke. „Der Ausbau des ÖPNV ist eine wichtige Stellschraube für mehr Klimaschutz, die wir mit konkreten Maßnahmen wie der Schnellbus-Erweiterung gemeinsam anpacken“, ergänzt RVM-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisumweltdezernent Dr. Herbert Bleicher.
„Für unsere Fahrgäste schaffen die zusätzlichen Fahrten mehr Flexibilität und erhöhen deutlich die Qualität der SchnellBus-Linie. Gleichzeitig möchten wir Pendler im ländlichen Raum als neue Fahrgäste für uns gewinnen“, bewertet André Pieperjohanns, Geschäftsführer der RVM, die Maßnahmen. Und mit den passenden Tickets, wie sie der WestfalenTarif bereithält, sind Fahrgäste im Vergleich zum Auto günstig unterwegs. Mit dem 9 Uhr TagesTicket sind bis zu fünf Fahrgäste für 18,30 Euro aus Warendorf nach Münster unterwegs. Für die Fahrt von Everswinkel kostet das Ticket für bis zu fünf Personen 14,20 Euro. Für eine Person kostet das Ticket aus Warendorf 10 Euro und aus Everswinkel 7,50 Euro. Das sogenannte TaTi gilt Montag bis Freitag ab 9 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ist es schon vor 9 Uhr gültig. Für Fahrgäste, die häufiger den Bus nutzen, ist das MonatsAbo das richtige Ticket. Es kostet für die Verbindung Warendorf – Münster 128,80 €, von Everswinkel nach Münster beträgt der Preis 107,20 €.

Die SchnellBusse der RVM zählen im Münsterland zu den Zugpferden des ÖPNV, sie verbinden Kommunen mit den Großstädten der Region und schaffen somit umweltfreundliche Mobilität. Gekennzeichnet sind sie durch eine schnelle Linienführung, werktags fahren sie mindestens im 60-Minuten-Takt und komfortable Busse. Mit diesen Attributen sind die SchnellBusse für viele Menschen als Alternative zum Auto unverzichtbar. Pendler, Schüler und Studenten nutzen die Verbindungen wie auch Fahrgäste, die zum Shoppen und zu Freizeitaktivitäten den ökologischen Weg wählen.

Die zusätzlichen Fahrten werden durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) aus dem Programm „Schnellbusförderung“ zu 100 Prozent bezuschusst.

Hintergrund zu der SchnellBus-Linie S20

Ab dem 1. Juni können Fahrgäste aus Warendorf, Everswinkel und Münster die S20 häufiger nutzen. So bietet das kommunale Verkehrsunternehmen werktags 32 Fahrten, an Samstagen 29 und an Sonn- und Feiertagen zwölf Fahrten an. Die S20 wird werktags von rund 950 Fahrgästen genutzt und samstags sind es etwa 375. Die Haupteinstiegshaltestellen sind Everswinkel, Rad+BUS Mitte; Everswinkel, Freckenhorster Str.; Freckenhorst, Rathaus und Warendorf, Kreishaus und Hallenbad.

Sind vom SchnellBus-Angebot überzeugt und hoffen auf neue Fahrgäste André Pieperjohanns, Geschäftsführer der RVM, Dr. Herbert Bleicher, RVM-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisumweltdezernent und Landrat Dr. Olaf Gericke (v.l.n.r.).

Fietsen- und FahrradBusse der RVM starten am 1. Mai

Die Fietsen- und FahrradBusse im Münsterland nehmen wieder Fahrt auf. Morgen, am 1. Mai, startet die diesjährige Saison. Bis zum 3. Oktober sind dann an allen Sonn- und Feiertagen wieder Busse mit speziellen Fahrradanhängern unterwegs. Sie bieten Platz für insgesamt 16 Räder und die Fahrradmitnahme ist kostenlos. Die Linie R76/R77 ist darüber hinaus in den Sommerferien auch Montag bis Freitag mit einen Anhänger unterwegs.

Auf den folgenden Linien sind unsere Fietsen- und FahrradBusse zum Einsatz:

  • F1 Beckum – Ennigerloh – Sendenhorst – Münster – Wolbeck – Münster
  • F10 Hörstel, Torfmoorsee – Ibbenbüren – Mettingen – Westerkappeln – Osnabrück
  • R74 Reken – Heiden – Borken
  • R76/R77 Borken – Stadtlohn – Ahaus – Heek – Gronau

Die Fahrpläne können Sie bequem als PDF-Datei herunterladen oder in der EFA-Auskunft nachsehen. In der BuBiM-App finden Sie ebenfalls alle Fahrpläne.

In unseren Bussen und an den Haltestellen sind nur noch FFP2-Masken oder Masken mit der Kennung KN95 bzw. N95 zulässig. Die bisher ebenfalls zulässigen medizinischen oder OP-Masken sind für Fahrgäste nicht mehr erlaubt.

 

Fietsen- und FahrradBusse der RVM starten am 1. Mai

Einsteigen, einscannen, abfahren: QR-Codes für luca-App jetzt in den Bussen im Kreis Warendorf verfügbar

Einsteigen, einscannen und abfahren: Auch die Busse im Kreis Warendorf sind jetzt mit den QR-Codes der luca-App ausgerüstet. Sowohl an den Vorder- als auch an den Hintertüren können die Fahrgäste ab sofort ganz einfach einchecken.

Der Einsatz der luca-App auch im ÖPNV ist ein weiterer Schritt hin zu einer nahezu lückenlosen Kontaktnachverfolgung bei einer Corona-Infektion im Kreis Warendorf. „In Bussen kommen Menschen aus verschiedenen Familien, Betrieben und Orten zusammen. So können wir Kontakte aufspüren, die vielleicht unerkannt geblieben wären und Infektionsketten noch nachhaltiger unterbrechen“, erklärt Verkehrsdezernent Dr. Herbert Bleicher, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Regionalverkehr Münsterland (RVM) ist.

Knapp 150 Busse der Verkehrsbetriebe im Kreis Warendorf sind jetzt mit den QR-Codes ausgestattet. Für die RVM kein großer Aufwand, wie Geschäftsführer André Pieperjohanns berichtet: „Wir mussten uns nur bei der luca-App anmelden und für jeden Bus einen QR-Code erstellen und ausdrucken.“

Pieperjohanns weist darauf hin, dass die Fahrgäste in der luca-App selbstständig auschecken müssen, wenn Sie den Bus wieder verlassen. Denn, weil ein Bus ständig in Bewegung ist, funktioniert die sogenannte geofencing-Funktion der App in diesem Fall nicht.

Dabei wird der Nutzer automatisch ausgecheckt, wenn er sich eine gewisse Anzahl an Metern vom Standort des Geschäftes entfernt, in dem er zuvor eingecheckt hatte. „Und natürlich müssen, wenn möglich, auch weiterhin alle Corona-Schutzmaßnahmen wie Masketragen und Abstand halten im Bus eingehalten werden“, ergänzt Pieperjohanns.

Herbert Bleicher, Verkehrsdezernent des Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der RVM, Land-rat Dr. Olaf Gericke und André Pieperjohanns, Geschäftsführer RVM.

Persönliche Beratung im Kundenservice in Ibbenbüren

Eine persönliche Kundenberatung ist bei unserem Abo-Service in Ibbenbüren wieder möglich. Kommen Sie bitte nach Möglichkeit allein und tragen eine medizinische Maske, die sogenannte OP-Maske der Norm EN 14683 oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2.

Für die Abgabe von Unterlagen oder Bestellungen nutzen Sie bitte weiterhin unseren Briefkasten bzw. den Postweg.

Zeitungsleseservice vorübergehend ausgesetzt

Münterland. Da die Übertragung von Corona-Viren durch Papier nicht ausgeschlossen werden kann – laut Robert Koch-Institut überleben Viren mehrere Tage auf Papier – wird der Zeitungsleseservice in den SchnellBussen vorübergehend ausgesetzt.

Zumindest in den SchnellBussen S20, S30 und X90 gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich über das eigene Smartphone kostenlos in die App Sharemagazines einzuwählen, um dort dann auch Zeitungen und Magazine zu lesen. Wir hoffen, dass wir möglichst bald wieder Tageszeitungen in den SchnellBussen anbieten können.

Zeitungsleseservice vorübergehend ausgesetzt

Corona gibt dem Handyticket Schub

Über 5.000 Menschen nutzen elektronisches Ticket

Münsterland. Seit etwa zwei Jahren gibt es die BuBiM-App, die von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM), dem ZVM Bus und dem Kreis Steinfurt auf den Markt gebracht wurde. Im letzten Jahr richteten die Projektpartner den Ticketshop für den Kauf von Handytickets ein, der in diesen Coronazeiten einen deutlichen An-schub erlebt. So wurde nun die Marke von 5.000 Nutzern überschritten. Über die BuBiM-App können Fahrgäste neben Fahrplan- und Ticketinformationen auch gleich den passenden Fahrschein bequem und online vor der Fahrt kaufen. Dazu ist lediglich eine einmalige Registrierung notwendig.

„Mit der Erweiterung um dem Ticketshop haben wir vor einem Jahr einen wichtigen Meilenstein erreicht, um die App zum perfekten Assistenten für Bus und Bahn zu machen“, sagt Carsten Rehers, Verkehrsdezernent des Kreises Steinfurt und Ver-bandsvorsteher des ZVM. Als Handyticket stehen alle Tickets, die auch beim Fahr-personal gekauft werden können, zur Verfügung. So bietet die BuBiM-App auch die zurzeit um ca. 20 Prozent rabattierten 9 Uhr TagesTickes an. RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns ergänzt: „Der Fahrgast erhält mit der Fahrplanauskunft auch direkt Preisinformationen und kann dann das passende Ticket wählen.“ Es ist aber auch ein Direktkauf vieler Tickets möglich, so zum Beispiel das bei jungen Menschen beliebte FunTicket.

Neben dem Ticketshop ist die App auch Routenplaner, Fahrplanauskunft und sprachgesteuerte Navigation in einem. Dabei kombiniert sie clever und umwelt-freundlich Bus- und Bahnverbindungen mit Rad- oder Fußwegen, informiert über Fahrradverleih sowie über örtliche CarSharing-Optionen und bietet einen schnellen Zugang zu den Abfahrtsmonitoren mit Echtzeit-Angaben.

 

Die Partner RVM, ZVM Bus und Kreis Steinfurt arbeiten weiter zielgerichtet und verbessern die App laufend. So wird demnächst die Funktion „Message of the day“ verfügbar sein. Hierüber erhalten Fahrgäste wichtige Neuigkeiten und Informatio-nen wie z.B. zu Ticket-Aktionen, aktuell etwa der Reduzierung der Preise beim 9 Uhr TagesTicket. „Und mit über 34.000 und stetig steigenden Downloads merken wir, dass die BuBiM-App ihren Nutzen bisher erfüllt. Gleichzeitig ist es Ansporn für uns, die App kontinuierlich nach den Ansprüchen unserer Fahrgäste weiter zu entwickeln“, sagt Pieperjohanns.

Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

Die Partner RVM, ZVM Bus und Kreis Steinfurt arbeiten weiter zielgerichtet und verbessern die App laufend. So wird demnächst die Funktion „Message of the day“ verfügbar sein. Hierüber erhalten Fahrgäste wichtige Neuigkeiten und Informatio-nen wie z.B. zu Ticket-Aktionen, aktuell etwa der Reduzierung der Preise beim 9 Uhr TagesTicket. „Und mit über 34.000 und stetig steigenden Downloads merken wir, dass die BuBiM-App ihren Nutzen bisher erfüllt. Gleichzeitig ist es Ansporn für uns, die App kontinuierlich nach den Ansprüchen unserer Fahrgäste weiter zu entwickeln“, sagt Pieperjohanns.

Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

So einfach ist das: RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns und ZVM-Verbandsvorsteher Carsten Rehers (v.l.) freuen sich über 5.000 Nutzer des Handytickets.