Regionalverkehr Münsterland GmbH
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Aktuelles

Unsere Artikel

  • Kostenfreie Fahrt für Kinder am Weltkindertag
  • BürgerBusse nahezu ausnahmslos wieder in Betrieb
  • Zusätzliches Fahrtenangebot auf der RegioBus-Linie R45/R46
  • Neuer Fahrplan für den Südkreis Coesfeld
  • Starke Achse: Neue Fahrplanzeiten im SchnellBus-Korridor S90/S91/X90
  • 9 Uhr TagesTickets für Bus und Bahn ab 1. August deutlich günstiger
  • E-Mobilität und alternative Antriebstechnologien bei der RVM
  • Geschäftsbericht: Verkehrswende - die RVM als Teil der Lösung
  • Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2020
  • RVM kehrt in den Abendstunden zum regulären Fahrplan zurück
  • Kreis Warendorf: Jetzt in allen RVM-Bussen kontaktlos bezahlen
  • RVM öffnet Vordereinstieg schrittweise
  • Mund- und Nasenschutz in den Bussen der RVM
  • AST Dülmen ab 1. April wieder unterwegs
  • Handyticket erweitert BuBiM-App: Mit wenigen Klicks zum Ticketkauf

Kostenfreie Fahrt für Kinder am Weltkindertag

Am 20. September fahren Kinder kostenlos mit Bus und Bahn in ganz NRW

Am Weltkindertag, Sonntag, 20. September, dürfen alle Kinder bis einschließlich 14 Jahren in ganz Nordrhein-Westfalen den gesamten Tag Busse und Bahnen kostenfrei nutzen. Dies gilt auch für den gesamten WestfalenTarif-Raum.

Die Verkehrsunternehmen nehmen den Weltkindertag zum Anlass und schenken ihren jungen Fahrgästen einen Tag lang freie Fahrt in ganz NRW. Am Sonntag, 20. September, können alle Kinder bis einschließlich 14 Jahren alle Busse, Stadt-, Straßen- und U-Bahnen sowie alle Nahverkehrszüge (RegionalBahn und RegionalExpress in der 2. Klasse) kostenlos nutzen. Kinder unter sieben Jahren, die noch nicht zur Schule gehen, fahren in Begleitung eines Erwachsenen generell kostenfrei in den Bussen und Bahnen im WestfalenTarif-Raum und in ganz NRW.

Begleitpersonen sind am Weltkindertag innerhalb des WestfalenTarifs mit dem 9 Uhr TagesTicket für eine Person oder fünf Personen günstig unterwegs. Beim 9 Uhr TagesTicket für eine Person fahren generell bis zu drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos mit. 

Am Wochenende gilt das 9 Uhr TagesTicket sogar vor 9 Uhr, sodass der gesamte Tag genutzt werden kann. Das Ticket ist im Bus und in der BuBiM-App erhältlich.

In den Bussen und Bahnen im WestfalenTarif und in ganz NRW gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Kostenfreie Fahrt für Kinder am Weltkindertag (c) WestfalenTarif GmbH

BürgerBusse nahezu ausnahmslos wieder in Betrieb

Münsterland: Seit dem 1. September haben nun alle 22 BürgerBus-Vereine in den vier Münsterlandkreisen (mit Ausnahme des BürgerBusses in Mettingen) wieder ihren Betrieb aufgenommen. Die meisten BürgerBusse fahren wieder nach dem regulären Fahrplan, einige halten noch ein eingeschränktes Fahrtenangebot vor.  Dabei sind der Fahrplan sowie die genauen Abfahrtszeiten sowohl den Internetseiten des jeweiligen BürgerBus-Vereins als auch den Fahrplanseiten der RVM zu entnehmen.

Ursächlich für die zeitweilige Einstellung der BürgerBusse bzw. für das teilweise weiterhin eingeschränkte Fahrtenangebot waren die steigenden Corona-Infektionszahlen. Der in den vergangenen Wochen erfolgte Einbau der Trennscheiben in den BürgerBus-Fahrzeugen gewährleistet nun einen zusätzlichen Schutz der ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrer, die altersmäßig oft der Corona-Risikogruppe angehören. Neuester Zugang in der BürgerBus-Familie wird Ende September der BürgerBus Reken im Südkreis Borken sein.

Die BürgerBusse haben nahezu alle wieder ihren Betrieb aufgenommen.

Zusätzliches Fahrtenangebot auf der RegioBus-Linie R45/R46

Ibbenbüren/Tecklenburg/Lengerich: Mit einigen zusätzlichen Fahrten sowohl in der Woche als auch am Wochenende hat die RVM ihr Fahrtenangebot auf der RegioBus-Linie R45/R46 erweitert. Montag bis Freitag haben Fahrgäste in den Abendstunden nun die Möglichkeit, mit der R45 um 20.39 Uhr von Ibbenbüren nach Lengerich bzw. um 21.39 von Lengerich nach Ibbenbüren zu fahren. Die R46 bietet zusätzliche Fahrten um 20.32 Uhr von Lengerich nach Lienen und um 21.02 Uhr von Lienen nach Lengerich an. An Samstagen fährt die R45 zusätzlich um 16.39 Uhr und um 18.39 Uhr von Ibbenbüren nach Lengerich sowie in der Gegenrichtung um 15.39 Uhr und um 19.39 Uhr. Die R46 bietet neue Fahrten um 18.18 Uhr von Lengerich nach Bad Iburg sowie um 19.08 Uhr in der Gegenrichtung. An Sonntagen gibt es eine zusätzliche Fahrt um 19.18 Uhr ebenfalls von Bad Iburg nach Lengerich.

Im Rahmen eines Pressetermins an der Haltestelle „Brochterbeck, Kirche“ gaben Kreisdirektor und kommissarischer Landrat Dr. Martin Sommer, die Bürgermeister Stefan Streit (Tecklenburg), Dr. Marc Schrameyer (Ibbenbüren) und Wilhelm Möhrke (Lengerich) sowie Michael Klüppels (Leiter RVM Verkehrsmanagement) dem RegioBus R45 die besten Wünsche mit auf den Weg. Den klimafreundlichen ÖPNV gemeinsam weiter auszubauen stand bei dieser Angebotserweiterung im Vordergrund.

Der RegioBus R45/R46 bietet nun zusätzliche Fahrten.

Neuer Fahrplan für den Südkreis Coesfeld

Kreis Coesfeld: Erstmalig hat die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH einen Bereichsfahrplan für den südlichen Kreis Coesfeld aufgelegt. Dieser ist der erste Fahrplan einer umfangreichen Neugestaltung der in der Vergangenheit publizierten Ortsfahrpläne und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Münsterlandkreisen entwickelt. Der Fahrplan Kreis Coesfeld Süd umfasst die Bus- und Bahnlinien der Gemeinden Ascheberg, Nordkirchen und Senden sowie der Städte Dülmen, Lüdinghausen und Olfen.

„Eine im Vorfeld durchgeführte umfangreiche Fahrgastbefragung hatte gezeigt, dass rund zwei Drittel der Befragten den Ortsfahrplan im bisherigen Format nicht mehr nutzt“, begründet Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements die Neugestaltung. In einem zeitgemäßen Erscheinungsbild bildet der neue Bereichsfahrplan nun nicht mehr nur die Fahrplantabellen für jeweils eine oder zwei Kommunen ab, sondern fasst das ÖPNV-Angebot mehrerer Kommunen zusammen.

Auch beim Inhalt gibt es Veränderungen. Die bisherige Darstellung der überwiegend schulorientierten Linien entfällt zugunsten eines besseren Handlings des 272 Seiten umfassenden Bereichsfahrplans. Diese Linien unterliegen regelmäßigen Anpassungen, sodass die Fahrplantabellen in den Heften nicht immer dem realen Angebot entsprachen. Die Fahrgäste dieser Linien finden die aktuellen Fahrpläne über die BuBiM-App oder auf den Internetseiten der Verkehrsunternehmen.

Neben der kostenlosen Auslage in den RVM-Bussen ist der Bereichsfahrplan auch in den Bürgerbüros und den Vorverkaufsstellen erhältlich. Er kann auch per E-Mail an fahrplan@rvm-online.de nach Hause bestellt werden.

Starke Achse: Neue Fahrplanzeiten im SchnellBus-Korridor S90/S91/X90

Senden/Lüdinghausen/Olfen: Seit einigen Tagen rollt der ExpressBus X90 zusätzlich zum bestehenden SchnellBus-Angebot und bedient dabei die Kommunen Olfen, Lüdinghausen, Senden und Münster. Im Vorfeld des Starts hat die RVM ein haushaltsweites Mailing, das auch einen Pocketfahrplan mit den neuen Fahrtzeiten von ExpressBus X90 und SchnellBus S90/S91enthält, an alle Haushalte am Linienweg verteilen lassen. Um nun auch diejenigen Haushalte zu informieren, die durch das Mailing nicht erreicht werden konnten, möchte die RVM zusätzlich noch einmal über die neuen bzw. geänderten Abfahrtszeiten informieren:

Senden: An Werktagen startet der X90 in Fahrtrichtung Münster ab der Haltestelle Mönkingheide dabei entweder zur Minute 09 oder 39. Hinzu kommt noch das Fahrtenangebot des S90 ab dem Busbahnhof zur Minute 20 oder 50. In der Gegenrichtung nach Datteln bedient der X90 die Haltestelle Mönkingheide zur Minute 20 bzw. 50. Der SchnellBus S90 startet am Busbahnhof zur Minute 10. An Samstagen ergänzen sich die beiden Linien S90 und X90 zu einem Angebot von drei Fahrten pro Stunde jeweils zur Minute 30 und 50 (S90) sowie zur Minute 14 (X90) in Richtung Münster. In Richtung Lüdinghausen startet der S90 zur Minute 10 bzw. 28 und der X90 zur Minute 45. An Sonntagen gilt nun mit dem S90 zur Minute 50 und mit dem X90 zur Minute 54 ein Stundentakt in Richtung Münster. Gleiches gilt auch in der Gegenrichtung jeweils zur Minute 36 ab dem Hauptbahnhof Münster.

Lüdinghausen: An Werktagen startet der X90 in Fahrtrichtung Münster ab der Haltestelle „Lüdinghausen, Busbahnhof“ dabei entweder zur Minute 21 oder 51. Hinzu kommt noch das Fahrtenangebot des S90 zur Minute 29. In der Gegenrichtung nach Datteln bedient der X90 den Busbahnhof zur Minute 09. Der SchnellBus S91 startet am Busbahnhof zur Minute 30. So wie der Busbahnhof bietet nun auch die Haltestelle „Eichendorffring“ die Möglichkeit, dort morgens wahlweise mit dem SchnellBus S90 oder dem ExpressBus X90 in Richtung Münster zu starten und nachmittags mit dem X90 oder S90 die Rückfahrt anzutreten. An Samstagen ergänzen sich die beiden Linien S90 und X90 zu einem Angebot von zwei Fahrten pro Stunde jeweils zur Minute 29 (S90) und zur Minute 56 (X90) in Richtung Senden/Münster und in Richtung Olfen/Datteln zur Minute 30 (S91) bzw. zur Minute 04 (X90). An Sonntagen gilt nun mit dem S90 zur Minute 29 und mit dem X90 zur Minute 36 ein Stundentakt in Richtung Senden/Münster. Gleiches gilt auch in der Gegenrichtung jeweils zur Minute 36 ab dem Hauptbahnhof Münster. In Fahrtrichtung Olfen/Datteln besteht weiterhin die zweistündliche Fahrtmöglichkeit mit dem TaxiBus T91, der spätestens 30 Minuten vor der Abfahrt telefonisch unter 0 25 1/144 80 444 vorbestellt werden muss und dann einen direkten Anschluss an die S90 hat.

Olfen: An Werktagen startet der X90 in Fahrtrichtung Lüdinghausen/Münster - zurzeit aufgrund der Baumaßnahmen an der Bilholtstraße - ab der Haltestelle „Friedhof“ zur Minute 36. Hinzu kommt noch das Fahrtenangebot des S91 zur Minute 06. In der Gegenrichtung nach Datteln bedient der SchnellBus S91 die Haltestelle zur Minute 50. An Samstagen ergänzen sich die beiden Linien S91 und X90 ebenfalls zu einem Angebot von zwei Fahrten pro Stunde jeweils zur Minute 06 (S91) und zur Minute 41 (X90) in Richtung Lüdinghausen/Münster und in der Gegenrichtung zur Minute 50 (S91). An Sonntagen gilt weiterhin in beide Fahrtrichtungen ein Zweistundentakt mit dem TaxiBus T91, der spätestens 30 Minuten vor der Abfahrt telefonisch unter 0 25 1/144 80 444 vorbestellt werden muss und dann einen direkten Anschluss an den bzw. vom S90 in Lüdinghausen hat. 

Die ehemaligen morgendlichen bzw. nachmittäglichen Fahrten der S92 sind dabei im neuen Fahrtenangebot der X90 aufgegangen und werden an Werktagen nun ganztägig zweimal in der Stunde in der Zeit von rund 6.00 Uhr bis 19.00 Uhr angeboten. Dabei bedient die X90 ab Olfen alle am Linienweg liegenden Haltestellen, also auch die Haltestellen in den Bauerschaften. Die X90, die hingegen in Lüdinghausen startet, bedient auf dem Weg nach Münster auf der Achse nur die fünf Haltestellen „Lüdinghausen, Busbf“, „Lüdinghausen, Eichendorffring“, „Senden, Mahnmal“, „Senden, Mönkingheide“ und „Bösensell, P&R-Platz“. Im Stadtgebiet von Münster halten beide Fahrten der X90 wiederum an allen für den Linienweg ausgewiesenen Haltestellen zum Ausstieg. Gleiches gilt dann auch für die Gegenrichtung.

Die aktuellen Pocketfahrpläne sowie die auch erstmalig aufgelegten Bereichsfahrpläne Kreis Coesfeld Süd liegen zusätzlich in allen Schnell- und ExpressBussen zur kostenlosen Mitnahme aus. 

Die gegenwärtige Baustelle zwischen Senden und Lüdinghausen, die voraussichtlich noch bis Ende September dauern wird, führt leider zeitweilig zu Fahrzeitverzögerungen.

9 Uhr TagesTickets für Bus und Bahn ab 1. August deutlich günstiger

Preissenkung um durchschnittlich 20 Prozent – für 25 Euro durchs Münsterland

Münsterland. Auch in diesem Jahr müssen die Verkehrsunternehmen die Ticketpreise erhöhen, um auf die laufende Kostenentwicklung zu reagieren. Dennoch ist Bus und Bahn eine umweltfreundliche Alternative zur Fahrt mit dem Pkw. Für Pendler hält die RVM Abonnements bereit, die einen ehrlichen Preisvergleich mit dem Pkw nicht scheuen müssen. Um aber besonders Menschen, die gelegentlich mit Bus und Bahn unterwegs sind, zu gewinnen, sinken hier die Preise ab dem 1. August drastisch: Auf Initiative der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf werden die 9 Uhr TagesTickets im Münsterland um durchschnittlich 20 Prozent günstiger.

Besonders günstig ist das 9 Uhr TagesTicket 1 Person für das gesamte Münsterland einschließlich Osnabrück, Hamm und Enschede für 16 Euro. Und für 25 Euro können bis zu 5 Personen das gesamte Münsterland bereisen.

Bei dem 9 Uhr TagesTicket in der Variante für eine Person können bis zu drei Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Anstelle einer Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden. Das Ticket für bis zu fünf Personen lohnt sich schon bei zwei Personen. Gültig sind die Tickets Montag bis Freitag ab 9 Uhr, samstags, sonn- und feiertags sogar ganztägig.

Die Tickets können in den Bussen der RVM, die mit einer Trennscheibe ausgestattet sind gekauft werden. Alle Tickets stehen auch als E-Ticket in der BuBiM-App bequem zum Kauf vor der Fahrt zur Verfügung.

Mit den 9 Uhr TagesTickets für eine oder bis zu fünf Personen sind Fahrgäste ab dem 1. August im Münsterland deutlich günstiger mit Bus und Bahn mobil.

E-Mobilität und alternative Antriebstechnologien bei der RVM

Münsterland. Vier Kreise – vier Termine: noch klimafreundlicher, noch umweltfreundlicher soll der ÖPNV im Münsterland werden. Im Rahmen einer kleinen Sommertour besuchte RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns jetzt alle vier Münsterlandkreise um einen E-Bus mit größerer Reichweite vorzustellen.

„Für die RVM sind die alternativen Antriebstechnologien ganz klar ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns schon seit längerem intensiv gemeinsam mit unseren Eigentümern, den Münsterlandkreisen, beschäftigen“, so André Pieperjohanns. Dabei setzt sich die RVM nicht nur mit E-Mobilität sondern auch mit  Wasserstoff als zukünftigen Antrieben auseinander und optimiert auch den Einsatz der derzeitigen Flotte weiter. Hier besteht die Herausforderung unter anderem darin, dass die Energie auch nachhaltig produziert werden muss, etwa durch Windräder, um einen Vorteil für den Klimaschutz zu erzielen. „Wir müssen dabei auch auf das Jetzt schauen“, ergänzt André Pieperjohanns. Derzeit kommen bei der eigenen Flotte der RVM ausschließlich Busse mit den hohen Umweltstandards EURO V und EURO VI zum Einsatz. Diese haben einen extrem geringen Ausstoß an Stickoxiden und sind auch bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe deutlich effizienter und somit umweltfreundlicher als noch vor zehn Jahren.

Um nicht immer nur theoretisch zu planen, sondern auch einmal das ein oder andere Fahrzeug auszuprobieren, hat die RVM diese kleine Rundreise durch das Münsterland organisiert.

„Im Austausch mit den Landräten und den Verkehrsdezernenten der Münsterlandkreise zeichnete sich ein gutes Bild einer Mobilität der Zukunft ab“, beschreibt André Pieperjohanns die einzelnen Stationen. Vor allem überzeugte dabei neben den klimaschonenden Aspekten auch die geringe Lautstärke des Busses.

 „Wir werden gemeinsam mit den Münsterlandkreisen weiter in die Richtung gehen, den Busverkehr als nachhaltige Säule der Mobilität zu stärken. Dies wird natürlich auch vermehrt Fragen nach den Anforderungen an eine Ladeinfrastruktur oder Wasserstofftankstellen und die Einsatzmöglichkeiten aufwerfen“, ist sich der RVM-Geschäftsführer sicher. Als kommunales Verkehrsunternehmen sieht er die RVM dabei als Partner der Kreise und als Teil der Lösung.

Elektrobus der Firma VDL

Verkehrswende – die RVM als Teil der Lösung

RVM beförderte 2019 über 20 Millionen Fahrgäste im Linienbus

Münsterland. Die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) verschickt ihren neuesten Geschäftsbericht zurzeit an Kommunalpolitik und Verwaltungen unter dem Motto „Verkehrswende – die RVM als Teil der Lösung“. „Mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten wie der Einführung der kontaktlosen Bezahlweise und die Erweiterung der BuBiM-App hat die RVM auch im letzten Jahr ihren Stellenwert für einen modernen und zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr im Münsterland weiter ausgebaut“, sagt Dr. Herbert Bleicher, Aufsichtsratsvorsitzender der RVM. „Gleichzeitig ist und bleibt die Verkehrswende eines der zentralen Zukunftsthemen – auch in unserer Region“, so Bleicher.

 

Solide Ticket- und Geschäftsentwicklung

Die Zahl der Fahrgäste war 2019 mit 20,5 Millionen zwar 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Maßgeblich dafür waren aber die sinkenden Zahlen im Schülerverkehr (2018 13,6 Mio. und 2019 13,3 Mio.), auf die das Unternehmen keinen Einfluss hat. Die Anzahl der Fahrgäste im sogenannten Jedermannverkehr stieg dagegen um 0,5 Prozent auf 6,4 Millionen.

Bei den einzelnen Ticketarten war vor allem das AzubiAbo erfolgreich. Es ist erst im August 2019 eingeführt worden und verzeichnete am Jahresende bereits 2.000 Abonnenten. Auch das 60plusAbo für Menschen ab 60 Jahren stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 588 Abonnenten. Die Verkaufszahlen für das seit Jahren beliebte 9 Uhr TagesTicket, das günstiger als zwei EinzelTickets ist, legten um 2,9 Prozent zu.

„Die Dauerkunden mit einem Abo sind es auch, die uns jetzt in Zeiten von Corona die Treue halten. In diesem Kundenbereich stellten wir in den Monaten seit März nur einen Rückgang von 3 bis 4 Prozent fest“, so RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns.

Digitale Vertriebswege ausgebaut / E-Ticket

Um mit der zunehmenden Digitalisierung schrittzuhalten, wird die BuBiM-App (Bus- und Bahn im Münsterland) mit der E-Ticket-Funktion immer weiter ausgebaut. Diese Mobilitäts-App ist nicht nur Fahrplan- oder Ticketberater, sondern auch Ticketshop. Im Laufe des Jahres 2019 hat das kommunale Verkehrsunternehmen erreicht, dass alle freiverkäuflichen Tickets des WestfalenTarifs bequem über die BuBiM-App als E-Ticket gekauft werden können.

Ein Pilotprojekt ist Ende letzten Jahres im Kreis Warendorf gestartet. Dort können Tickets kontakt- oder bargeldlos per EC- oder Kreditkarte sowie per Handy bezahlt werden, so wie es Kunden im Einzelhandel gewohnt sind. Hierzu wurden 60 Busse mit entsprechenden Terminals ausgestattet. Wenn diese Bezahlform im Bus erfolgreich ist, dann soll sie auf die anderen Münsterlandkreise ausgerollt werden. „Somit haben wir einen flächendeckenden Service geschaffen, der uns jetzt gerade in Coronazeiten dabei hilft, kontaktlos ein Ticket zu kaufen“, sagt Dr. Herbert Bleicher.

Moderne Mobilitätskonzepte weiterentwickeln

SchnellBusse stehen im Münsterland für einen modernen ÖPNV. Der erste SchnellBus, die Linie S90 von Lüdinghausen über Senden nach Münster, verkehrt seit 30 Jahren. Bedürfnisse von Fahrgästen verändern sich stetig, so wurden diese Busse mit kostenlosem WLAN ausgestattet und zurzeit wird an einem digitalen Leseservice gearbeitet.

Der 20 Seiten starke Geschäftsbericht kann kostenlos bei der RVM per Mail (info@rvm-online.de) bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Die RVM sorgt auch für vernetzte Mobilität, dem Zusammenspiel verschiedener Verkehrsmittel. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist, muss zur Haltestelle gelangen und das geht auch mit dem Fahrrad, E-Bike oder einem CarSharing-Auto. Diese Verkehrsmittel werden an Mobilstationen miteinander verknüpft, so zum Beispiel in Mettingen im Kreis Steinfurt oder in Everswinkel und Sendenhorst im Kreis Warendorf. Damit die Bürger solche Mobilstationen leicht wiedererkennen, hat das Land NRW ein einheitliches Corporate Design entwickelt, das auch im Münsterland umgesetzt wird.

Ausblick

Für das aktuelle Jahr sind die Erwartungen aufgrund der Corona-Pandemie deutlich gedämpft. Wie auch andere Branchen muss die RVM geringere Nachfragen und Einnahmen hinnehmen. „Aufgrund des Corona-Virus durchläuft die RVM gerade eine schwierige Zeit. Wir hoffen natürlich, dass wir die verlorenen Fahrgäste zurückgewinnen können und bedanken uns gleichzeitig bei denen, die uns in der Krise die Treue gehalten haben“, führt Pieperjohanns aus. „Denn auch nach Corona stehen wir vor der Herausforderung, die Folgen des Klimawandels durch eine nachhaltige Entwicklung unseres Mobilitätsverhaltes zu verringern.“ Dr. Bleicher unterstreicht, dass die RVM dabei Teil der Lösung ist.

Das Busangebot trägt zu einer nachhaltigen Mobilität bei. Umsetzen lässt sich dies nur mit motiviertem Fahrpersonal wie RVM-Busfahrer Fabian Lippelt.

Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2020

Überarbeitung des Ticketangebots und moderate Preisanpassung

Mehrwertsteuer-Senkung wird vom 01.10. bis 31.12.2020 durch Preisreduktion um durchschnittlich vier Prozentpunkte an Fahrgäste weitergegeben

Zum 1. August treten im WestfalenTarif Änderungen in Kraft, um den Tarif und das Nahverkehrsangebot in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern. Hierzu werden neue Tickets eingeführt und das bestehende Angebot überarbeitet. Die Anhebung der Preise ist mit durchschnittlich 1,86 Prozent moderat. Zudem wird die vom Bundeskabinett beschlossene temporäre Mehrwertsteuer-Senkung vom 01.10.-31.12.2020 mit einer Preisreduzierung um durchschnittlich vier Prozentpunkte an die Fahrgäste weitergegeben.

Weniger Preisstufen – mehr Übersicht
Ab dem 1. August wird die Anzahl der Preisstufen für mehr Übersicht reduziert. Damit ist die höchste Preisstufe die 10W. Tickets mit dieser Preisstufe sind dann für den gesamten WestfalenTarif-Raum gültig. Dabei konnten die Preise für Tickets der Preisstufe 10W mehrheitlich stabil gehalten werden, sodass die Fahrgäste doppelt profitieren.

Mehr Flexibilität mit dem neuen 30 TageTicket
Das MonatsTicket wird vom 30 TageTicket abgelöst. Das bedeutet mehr Flexibilität für die Fahrgäste: Das 30 TageTicket ist nicht mehr an einen Kalendermonat gebunden, sondern kann zu jedem beliebigen Tag gestartet werden und gilt dann für 30 aufeinanderfolgende Tage. Die Konditionen des bisherigen MonatsTickets bleiben dabei erhalten: übertragbar auf andere, Mitnahme von Personen/Fahrrädern montags bis freitags ab 19 Uhr, am Wochenende und NRW-Feiertagen ganztägig, kombinierbar mit dem Anschluss- und FahrWeiterTicket Westfalen. Das 30 TageTicket ist auch als 9 Uhr-Variante und als 30 TageTicket Fahrrad erhältlich.

Vereinfachung der FahrradTickets
Das Ticketangebot für die Mitnahme von Fahrrädern wird vereinfacht. Es gibt nur noch zwei Preisstufen: eine Stadt/Gemeinde im WestfalenTarif oder das gesamte Netz Westfalen. Zudem sind die dazugehörigen Preise harmonisiert worden und nun für den ganzen WestfalenTarif-Raum einheitlich. Fast alle Preise konnten dabei gesenkt werden – und das um bis zu mehr als 5 Euro. Das FahrradTagesTicket für eine Stadt/Gemeinde kostet 1,50 Euro, für das Netz Westfalen 3 Euro. Der Preis für eine Stadt/Gemeinde für das 30 TageTicket Fahrrad und das FahrradAbo beträgt 17 Euro und für den gesamten WestfalenTarif-Raum 25 Euro.

Mehrwertsteuer-Senkung wird an die Fahrgäste weitergegeben
Die Bundesregierung hat auch für den ÖPNV eine temporäre Senkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben auf fünf Prozent vom 01.07. bis 31.12.2020 beschlossen. Die Verkehrsunternehmen des WestfalenTarifs geben diese Mehrwertsteuer-Senkung direkt an ihre Fahrgäste weiter. Vom 01.10. bis 31.12.2020 werden die Ticketpreise im WestfalenTarif durchschnittlich um vier Prozentpunkte gesenkt. Damit ist gewährleistet, dass alle Kunden gleichermaßen von der Senkung der Mehrwertsteuer profitieren. Die Mehrwertsteuer-Senkung wird zwar nur für einen Zeitraum von drei Monaten umgesetzt, dafür erhalten die Fahrgäste aber die doppelte Ermäßigung. So werden die drei vorherigen Monate ausgeglichen. Eine kurzfristige Senkung der Preise ist aufgrund des hohen Aufwands bei der Umstellung der Vertriebssysteme nicht möglich gewesen. Ab dem 01.01.2021 gelten dann wieder die Preise, die zum 01.08.2020 in Kraft treten.

Starke Preissenkung bei den 9 Uhr TagesTickets im Münsterland
Auf Initiative der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf erfolgt im Münsterland eine hohe Preissenkung bei den 9 Uhr TagesTickets um durchschnittlich 20 Prozent. Besonders günstig sind die Tickets für das Netz Münsterland. Das 9 Uhr TagesTicket 1 Person für das gesamte Münsterland einschließlich Osnabrück und Hamm gibt es für 16 Euro (bisher 29,30 Euro). Die 5-Personen-Variante für das gesamte Münsterland kostet nur noch 25 Euro (bisher 39 Euro). Auf kürzeren Strecken sind die Tickets noch günstiger.
Beim 9 Uhr TagesTicket in der Variante für eine Person können bis zu drei Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Anstelle einer Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden. Zudem ist das Ticket samstags, sonn- und feiertags bereits vor 9 Uhr gültig.

RVM kehrt in den Abendstunden zum regulären Fahrplan zurück

Münsterland: Pünktlich zum Beginn der Sommerferien am Montag, den 29. Juni kehrt die RVM auf den SchnellBus- und RegioBus-Linien, die das Oberzentrum Münster bedienen, zum regulären Fahrplan zurück. In der Woche bietet das kommunale Nahverkehrsunternehmen dann wieder das nahezu komplette Fahrtenangebot tagsüber und in den Abendstunden an. Corona-bedingt hatte die RVM ihren Fahrplan zwischenzeitlich reduziert, ihn aber ab Ende April sukzessive wieder hochgefahren.

Auch die nach Münster verkehrenden NachtBusse nehmen in der Nacht von Freitag, den 3. Juli auf Samstag, den 4. Juli bzw. Samstag, den 4. Juli auf Sonntag, den 5. Juli ihren Fahrbetrieb wieder auf. Allerdings starten die jeweils letzten Fahrten bereits gegen 1.00 Uhr von Münster in die Region. Damit entfallen weiterhin die im regulären Fahrplanangebot enthaltenen Fahrten bis rund 6.00 Uhr morgens. Auch die Nacht-TaxiBusse, die als Zu- bzw. Abbringer dienen, fahren in Anpassung an das jeweilige NachtBus-Angebot.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen nun auch im abendlichen Freizeitverkehr wieder ein Stück Normalität anbieten können. Insbesondere die Menschen, die in den Sommerferien zuhause bleiben, erhalten damit eine Fahrtalternative für die abendliche Freizeitgestaltung“, freut sich Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements, über das ausgeweitete Angebot.

Bitte beachten Sie, dass noch nicht alle BürgerBusse wieder den Betrieb aufgenommen haben.

Die NachtBus-Linien N6, N8, N11, N12, N14, N16, N19, N28 sowie die als Zubringer dienenden TaxiBusse T6, T7, T8, T12, T14, T22, T24, T26 und das AST Ostenfeld – Westkirchen sowie AST Enniger – Vorhelm bereits werden derzeit nicht angeboten.

Für die Kommunen und Kreise bedeutet dies im Einzelnen:

Schöppingen: Der SchnellBus S70/S71 fährt wieder nach dem regulären Fahrplan, d.h. alle Spätfahrten werden angeboten. Auch der NachtBus N6 startet wieder; allerdings wird die letzte Fahrt bereits um 1.30 Uhr ab dem Hauptbahnhof Münster durchgeführt. Die Bedienung des Abschnittes vom Hauptbahnhof zur Halle Münsterland entfällt weiterhin in beiden Richtungen. Entsprechend auf die Fahrten des NachtBusses angepasst sind auch die Fahrten des Nacht-TaxiBusses T26 Schöppingen - Eggerode. Auch die Spätfahrt der Linie 770 um 21.29 Uhr von Ahaus nach Schöppingen verkehrt wieder. Gleiches gilt auch für die späten Anschlussfahrten der Linie 772 an die R73 um 22.15 Uhr, 23.15 Uhr und 0.15 Uhr von Altenberge über Laer und Horstmar nach Schöppingen.

Lüdinghausen: Der SchnellBus S90/S92 fährt wieder nach dem regulären Fahrplan, d.h. auch die Spätfahrten werden angeboten. Auch der NachtBus N4 Lüdinghausen – Ottmarsbocholt – Senden – Münster startet wieder; allerdings wird die letzte Fahrt bereits um 1.10 Uhr ab dem Hauptbahnhof Münster durchgeführt. Entsprechend darauf angepasst sind auch die Fahrten der Nacht-TaxiBusse T4 Lüdinghausen – Selm, T14 Lüdinghausen – Seppenrade – Olfen und T24 Lüdinghausen – Nordkirchen – Südkirchen – Capelle.

Senden: Der SchnellBus S90 fährt wieder nach dem regulären Fahrplan, d.h. auch die Spätfahrten werden angeboten. Auch der NachtBus N4 startet wieder; allerdings wird die letzte Fahrt bereits um 1.10 Uhr ab dem Hauptbahnhof Münster durchgeführt.

Nottuln: Die Linie C85 fährt wieder im Stundentakt zwischen Nottuln und dem Bahnhof in Appelhülsen nach dem regulären Fahrplan, d.h. der bislang geltende Sonderfahrplan wird aufgehoben. Auch der NachtBus N8 startet wieder; allerdings wird die letzte Fahrt bereits um 1.17 Uhr ab dem Hauptbahnhof Münster durchgeführt. Entsprechend darauf angepasst sind auch die Fahrten des Nacht-TaxiBusses T8 Nottuln – Schapdetten.

Laer/Horstmar: Der SchnellBus S70/S71 fährt wieder nach dem regulären Fahrplan, d.h. auch die Spätfahrten werden angeboten. Auch der NachtBus N6 startet wieder; allerdings wird die letzte Fahrt bereits um 1.30 Uhr ab dem Hauptbahnhof Münster durchgeführt. Die Bedienung des Abschnittes vom Hauptbahnhof zur Halle Münsterland entfällt weiterhin in beiden Richtungen. Entsprechend auf die Fahrten des NachtBusses angepasst sind auch die Fahrten des Nacht-TaxiBusses T6 Horstmar – Leer. Auch die späten Anschlussfahrten der Linie 772 an die R73 um 22.15 Uhr, 23.15 Uhr und 0.15 Uhr von Altenberge nach Laer und Horstmar werden wieder durchgeführt.

Ibbenbüren/Saerbeck/Greven: Ab Samstag, 4. Juli nimmt die RVM den Betrieb der NachtBus-Linie N9 (Ibbenbüren - Saerbeck - Greven - Münster) teilweise wieder auf. Jeweils drei Fahrten pro Richtung werden angeboten. Um 18:50 Uhr, 21:05 Uhr und 23:05 Uhr fährt der N9 an der Haltestelle Ibbenbüren, Brügge/Disco los und hält um 19:04 Uhr, 21:18 Uhr und 23:18 Uhr an der Haltestelle Saerbeck, Friedhof und um 19:21 Uhr, 21:32 Uhr und 23:21 Uhr an der Haltestelle Greven, Martinischule. Die Fahrten ab Münster starten am Hauptbahnhof um 20:05 Uhr, 22:05 Uhr und 0:05 Uhr.

30. Juli 2020. Ab dem 12. August werden auf der Linie D50 (Münster - FMO) die Fahrten um 20:54 Uhr und 21:54 Uhr ab dem FMO in Richtung Münster wieder angeboten. Von Münster zum FMO werden die Fahrten um 21:22 Uhr und 22:22 Uhr wieder aufgenommen.

Kreis WarendorfNachdem die Einschränkungen im Kreis Warendorf aufgehoben sind, kehrt die RVM am Montag, den 6. Juli auf den Linien R22/R23 (Warendorf – Everswinkel – Münster) R32 (Sendenhorst – Münster) zum regulären Fahrplan zurück. Die NachtBus-Linien N1 (Ahlenden - Sendenhorst - Münster) und N3 (Münster – Everswinkel – Beckum) nehmen bereits in der Nacht von Freitag, den 3. Juli auf Samstag, den 4. Juli teilweise ihren Fahrbetrieb wieder auf. Allerdings starten Freitag und Samstag die jeweils letzten Fahrten um 1:10 Uhr von Münster in die Region. Damit entfallen weiterhin die im regulären Fahrplanangebot enthaltenen Fahrten bis rund 6.00 Uhr morgens. Auch die Nacht-TaxiBusse, die als Zu- bzw. Abbringer dienen, fahren in Anpassung an das jeweilige NachtBus-Angebot.

Alle aktuellen Fahrpläne zum Download finden Sie hier. 

Kreis Warendorf: Jetzt in allen RVM-Bussen kontaktlos bezahlen

Kreis Warendorf. Bereits seit Anfang dieses Jahres können Fahrgäste der Regionalverkehr Münsterland (RVM) auf den Linien S20 (Warendorf – Everswinkel – Münster) und S30 (Beckum – Sendenhorst – Münster) sowie in den StadtBussen in Ahlen ihr Ticket kontaktlos bezahlen (u.a. V-Pay, Maestro, Giro-Card, Apple-Pay, G-Pay,...). Diesen Service weitet das kommunale Verkehrsunternehmen nun aus und bietet die zusätzliche Bezahlmöglichkeit in 60 Bussen im Kreis Warendorf an. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen gehörte auch, dass Fahrgäste in den RVM-Bussen nur die hintere Tür für den Ein- und Ausstieg nutzen durften. Das ändert sich jetzt schrittweise: Die RVM rüstet ihre Fahrzeuge nach und nach mit Hygieneschutzwänden aus, ähnlich wie es an den Kassen im Einzelhandel gehandhabt wird. In den Bussen, die mit einem Hygieneschutz ausgestattet sind, wird der Einstieg vorne wieder möglich sein. Auch der Ticketkauf beim Fahrpersonal erfolgt dann wieder.

In den letzten Jahren sind die bargeldlosen Transaktionen stetig gestiegen. Mit Beginn der Corona-Krise hat sich das Zahlungsverhalten vieler Kunden noch schneller weg vom Bargeld hin zur digitalen Zahlweise geändert. Wurden früher eher größere Beträge bargeldlos mit Karte oder Handy bezahlt, greifen Kunden vermehrt auch bei kleineren Beträgen zu der alternativen Zahlungsmethode. Diesen Trend hat die RVM aufgegriffen und forciert die Digitalisierung auch bei den Bezahlmöglichkeiten ihrer Tickets.

„Gerade in der jetzigen Zeit ist es für Fahrgäste gut, mit der kontaktlosen Möglichkeit eine Alternative zum Kauf mit Bargeld zu haben“, sagt Dr. Olaf Gericke, Landrat vom Kreis Warendorf.

„Mit der Ausstattung aller RVM-Busse im Kreis Warendorf schaffen wir für Fahrgäste einen flächendeckenden Service und erhöhen damit die Attraktivität des ÖPNV“, sagt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der RVM. Mit der zusätzlichen Bezahlweise können alle Tickets, die im Bus angeboten werden, z.B. Einzel-, 4er-, Tages- oder auch 7-TageTickets bargeld- und kontaktlos bezahlt werden. „Durch die Vielzahl der verfügbaren Tickets, können Fahrgäste je nach Bedarf das beste Ticket wählen“, ergänzt Dr. Herbert Bleicher, Umweltdezernent des Kreises Warendorf und RVM-Aufsichtsratsvorsitzender.

Markus Völker von der Sparkasse Steinfurt, dem Partner für das Projekt dazu: „Und es funktioniert genau so einfach wie im Supermarkt oder beim Bäcker. Karte vor das Lesegerät halten und schon ist das Ticket bezahlt.“ Die Geräte sind für Fahrgäste gut sichtbar neben dem Zahltisch montiert.

Die RVM hofft, dass viele Fahrgäste, die gelegentlich den Bus nutzen und kein Abonnement haben, die neue Zahlungsmöglichkeit nutzen. Für Fahrgäste, die ihr Ticket nicht im Bus kaufen möchten, empfiehlt die RVM die BuBiM-App, in der ebenfalls alle Tickets im Vorfeld gekauft werden können.

Weisen auf die kontakt- und bargeldlose Bezahlmöglichkeit in den Bussen der RVM im Kreis Warendorf hin RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns, Dr. Herbert Bleicher, Umweltdezernent des Kreises Warendorf und RVM-Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke.

RVM öffnet Vordereinstieg schrittweise

Ticketverkauf beim Fahrpersonal wieder möglich.

Münsterland. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen gehörte auch, dass Fahrgäste in den RVM-Bussen nur die hintere Tür für den Ein- und Ausstieg nutzen durften. Das wird sich in den nächsten Tagen ändern: Die RVM rüstet ihre Fahrzeuge nach und nach mit Hygieneschutzwänden aus, ähnlich wie es an den Kassen im Einzelhandel gehandhabt wird.

Ab Montag, den 18. Mai werden bereits einige Busse der RVM mit dem Hygieneschutz ausgestattet sein. Für diese Fahrzeuge heißt es dann wieder: „Bitte vorne einsteigen“. Beim Einstieg sollten Fahrgäste selbstverständlich ihr Ticket vorzeigen, der Kauf von Fahrkarten beim Fahrpersonal ist ebenso wieder möglich.

Um die Kontakte trotzdem zu minimieren, bitte die RVM weiterhin darum, die Fahrkarten möglichst als E-Ticket über die BuBiM-App oder im Vorverkauf zu erwerben.

Die Busse werden nun schrittweise umgebaut. Bei jenen Fahrzeugen, die noch nicht mit dem Hygieneschutz ausgestattet sind, bleibt der vordere Einstiegsbereich abgesperrt. Hier ist der Einstieg nur an den hinteren Türen möglich, was durch eine entsprechende Beschilderung für den Kunden erkenntlich ist.

Mund- und Nasen-Schutz in den Bussen der RVM

Münsterland. Ab Montag, 27. April besteht in den Bussen und Bahnen in NRW die Pflicht, einen Mund- und Nasen-Schutz zu tragen. Diese Pflicht gilt somit auch in den Bussen der RVM. Wir bitten alle Fahrgäste, sich an die Regelung zu halten und einen entsprechenden Schutz zu tragen. Hierzu sind neben den üblichen medizinischen Masken auch selbstgenähte Masken sowie Schals und Tücher erlaubt. Besonders in den Morgenstunden sind vorrangig für Berufstätige, die ihre Arbeitszeit nicht verschieben oder von zu Hause aus arbeiten können, auf die Busse der RVM angewiesen. Wer auf Fahrten vor 9 Uhr verzichten kann, sollte dieses zur Entzerrung der Auslastung vermeiden. Wer nicht in der Hauptverkehrszeit fährt, unterstützt damit die anderen Fahrgäste.

Wie bisher bitten wir Fahrgäste verstärkt, auf die Handhygiene vor und nach der Fahrt zu achten. 

AST Dülmen ab 1. April wieder unterwegs

Dülmen. Gute Nachricht für alle Dülmener Bürgerinnen und Bürger: Das Anruf-Sammel-Taxi (AST), das Anfang Januar 2020 eingestellt werden musste, wird zum 1. April 2020 wieder angeboten. Darauf verständigten sich die Stadt Dülmen, die Regionalverkehr Münsterland GmbH sowie das beauftragte Taxi-Unternehmen.

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie gibt es seit dem 1. April einen nur eingeschränkten Fahrplan. Den Fahrplan finden Sie nachfolgend als pdf-Datei.

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