Regionalverkehr Münsterland GmbH

Aktuelles

Unsere Artikel

  • Aktionstag zu klimafreundlicher Mobilität: Mit Bus, Bahn und Rad zum Stadtfest und „Kunst im Park“ nach Lüdinghausen
  • Handyticket erweitert BuBiM-App: Mit wenigen Klicks zum Ticketkauf
  • Fahrplanänderungen zum neuen Schuljahr in Lengerich/ Saerbeck und Lotte/Westerkappeln
  • Straßenbauarbeiten in Albersloh - zweite Bauphase
  • Ein Plus für die Mobilität - RVM gibt Geschäftsbericht 2018 heraus
  • Linie 7/R41: Zusätzliche Fahrt für Schüler ab dem 17.06.
  • Radtouren mit Bus & Bahn. Seit dem 1. Mai sind die FahrradBusse unterwegs
  • Bauarbeiten in Emsdetten
  • Baumaßnahme in Senden: Busse fahren Umleitung

Aktionstag zu klimafreundlicher Mobilität: Mit Bus, Bahn und Rad zum Stadtfest und „Kunst im Park“

Überfüllte Parkplätze. Verstopfte Straßen. Autos im Parkverbot. Und alles in allem keine gute Klimabilanz. Viele größere Veranstaltungen im ländlichen Raum leiden unter demselben Thema. Denn wenn Stadtfeste, verkaufsoffene Sonntage oder andere Events anstehen, kommen die meisten Besucher mit dem eigenen Auto. Dass es auch anders gehen kann, wollen jetzt viele Partner am Sonntag, 15. September beweisen. Dann steht nicht nur das Finale des Lüdinghauser Stadtfestes mit einem verkaufsoffenen Sonntag an, sondern auch noch mit „Kunst im Park“ eine große Open-Air-Ausstellung zwischen den Burgen Vischering und Lüdinghausen. Um die alternative Anreise mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu fördern, wird zum einen das Angebot erheblich aufgestockt. „Auf der SchnellBus-Linie S90 Münster – Senden – Lüdinghausen werden wir das Angebot verdoppeln und stündlich fahren“, kündigt Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements an. Außerdem ist auf der Linie S91 Datteln – Olfen – Seppenrade – Lüdinghausen an diesem Tag ein SchnellBus ohne Voranmeldung statt des üblichen TaxiBusses unterwegs.  Dafür, dass Bahnfahrgäste auch bequem zu den Veranstaltungen im Lüdinghauser Zentrum kommen können, sorgt der Lüdinghauser BürgerBus-Verein. „Wir fahren stündlich mit unserem BürgerBus zwischen dem abseits gelegenen Bahnhof, dem Burgengelände und der Innenstadt“, so Prof. Norbert Lütke-Entrup, Vorsitzendes des BürgerBus-Vereins. So können alle Zugfahrgäste kostenlos in die Innenstadt und wieder zurück chauffiert werden. Wer lieber per pedes in die Stadt gehen möchte – für den hat die Stadt Lüdinghausen extra den besten Fußweg ausgeschildert. Außerdem werden für Sonntag die verschiedenen Radrouten nach Lüdinghausen intensiv beworben.

„Das passt sehr gut in die Klimaschutzwoche des Kreises Coesfeld“, freut sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr über die gemeinsame Aktion. Schließlich sei der Verkehr gerade im ländlichen Raum besonders klimabelastend. Daher solle der Tag keine Eintagsfliege bleiben. Mit einem eigenen Faltblatt wirbt der Kreis Coesfeld jetzt auch grundsätzlich für die umweltfreundliche Anreise zur Burg Vischering. Dass diese Aktion auch Vorbildcharakter für die gesamte Region haben soll, betont Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann: „Hier gibt es sich noch viel zu tun.“

Initiiert hat den Aktionstag auch das Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem auch der Kreis Coesfeld und die Stadt Lüdinghausen angehören. Mathis Perkert, Leiter der Koordinierungsstelle Westfalen des Zukunftsnetzes, freut sich, dass dieser Tag auch perfekt in die derzeit stattfindende Europäische Mobilitätswoche passt. „Ein solcher Aktionstag wird auch zum Bewusstseinswandel beitragen“, betont er. Schließlich sei das die Voraussetzung für die den notwendigen Wandel hin zu einer klimafreundlicheren Mobilität.

Handyticket erweitert BuBiM-App: Mit wenigen Klicks zum Ticketkauf

Es sind nur ein paar Klicks auf dem Smartphone und schon steht das Ticket für die Fahrt mit Bus und Bahn zur Verfügung. Ob von Olfen nach Lüdinghausen oder von Nottuln nach Münster – das breite Spektrum der Tickets im WestfalenTarif kann jetzt über die BuBiM-App digital gekauft werden, wobei BuBiM für Bus und Bahn im Münsterland steht.

„Mit dem zusätzlichen Service werten wir die BuBiM-App auf und bieten den Fahrgästen einen bequemen Ticketkauf über ihr Smartphone an“, sagt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH und ergänzt: „Mit dieser Weiterentwicklung steht den Kunden nun der unkomplizierte Kauf von beispielsweise Einzel-, Tages- oder MonatsTickets mit dem Handy zur Verfügung. In der heutigen Zeit ist dies ein kundenorientierter Service, der aber auch den ÖPNV als zukunftsfähigen Teil der Mobilität widerspiegelt.“

Einfacher Ticketkauf

Fahrgäste können über zwei Wege ein Handyticket kaufen. Einmal über die Verbindungsauskunft, bei der man Start und Ziel eingibt und die Fahrtmöglichkeiten sowie Fahrpreise werden angezeigt. Die Nutzer können das ausgewählte Ticket dann über einen angezeigten Warenkorb kaufen. Die andere Möglichkeit ist ein Direktkauf unter dem Menüpunkt „Tickets“ auf der Startseite für Fahrgäste, die  ihr gewünschtes Ticket schon kennen. Anschließend muss das Handyticket lediglich vor den Bordrechner im Bus vorgehalten oder dem Fahrpersonal bzw. Zugbegleiter gezeigt werden.

BuBiM-App: kostenlos und systemübergreifend verfügbar

Die BuBiM-App ist kostenlos und steht im Google Play Store und im App Store zum Download bereit. Um Tickets über die App zu kaufen, müssen Fahrgäste sich einmalig anmelden. Gekaufte Tickets können per PayPal, SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt werden. Im persönlichen Bereich können Fahrgäste gekaufte Tickets einsehen, die Benutzerdaten sowie das Passwort ändern und neue Zahlungsmethoden hinzufügen.

Weitere Schritte der Digitalisierung sind in Planung

Das kommunale Verkehrsunternehmen RVM arbeitet gemeinsam mit den Münsterlandkreisen an weiteren Schritten auf dem Weg zur Digitalisierung. So sollen in Kürze auch alle Abonnenten einschließlich der Fahrschüler ihr Ticket auf dem Smartphone abrufen können. Außerdem wird ein Selbstverwaltungsportal im Internet bereitgestellt, mit dem Kunden, Firmen und Schulen Tickets verwalten können. Ein Web-Shop zum Ausdrucken von Tickets ergänzt das Angebot.

Fragen rund um die neuen Funktionen der BuBiM-App beantwortet die RVM unter: 0180 6 / 504033 (20 Cent pro Anruf, 60 Cent mobil). Außerdem wird zurzeit ein kleiner Erklärfilm für ungeübte Nutzer erstellt, der dann auf der Homepage der RVM und weiterer Partner zu finden ist.

Das neue Handyticket

Fahrplanänderungen zum neuen Schuljahr

Lengerich/ Saerbeck. Mit Beginn des neuen Schuljahres, am 28. August, kommt es auf der Linie 146 (Lengerich – Tecklenburg – Saerbeck) zu Änderungen.

Die Linie fährt aufgrund fehlenden Fahrgastaufkommens bei allen Fahrten nicht mehr über Ladbergen, sondern direkt über die K2, über den Dortmund-Ems-Kanal nach Saerbeck. Dadurch entfallen die Haltestellen Am Kanal und Abzw. Am Kanal. Die Fahrten ab Lengerich in Richtung Saerbeck starten morgens fünf Minuten später.

Lotte / Westerkappeln. Mit Beginn des neuen Schuljahres, am 28. August, kommt es auf einigen Linien zu Änderungen.

Auf der Linie 143 wird die Verstärkerfahrt um 7:55 Uhr ab Westerkappeln, Meese in Richtung Tecklenburg wegen zu geringen Fahrgastaufkommens nicht mehr angeboten. Fahrgäste werden gebeten die planmäßige Fahrt der Linie 143 um 7:30 Uhr ab der Haltestelle Westerkappeln, Bahnhof zu nutzen.

Die Fahrt um 7:01 Uhr ab der Haltestelle Lotte, Boyersweg auf Linie 114 (Mettingen – Westerkappeln – Lotte) fährt ab der Haltestelle Westerkappeln, Meese direkt zum Schulzentrum und nicht mehr über Velpe.

Straßenbauarbeiten in Albersloh - zweite Bauphase

Sendenhorst. Der erste Bauabschnitt der Baumaßnahme im Albersloher Ortskern ist beendet. Ab Donnerstag, den 8. August 2019 ist im Zuge des zweiten Bauabschnitts die Sendenhorster Straße von der Bergstraße bis zur Straße Teckelschlaut voraussichtlich 12 Wochen für den Verkehr gesperrt. Die Linien S30 und N1 der RVM fahren während der Zeit eine Umleitung. Dadurch entfällt in beiden Fahrtrichtungen die Haltestelle Schwalbenweg. In Fahrtrichtung Münster hat die RVM eine Ersatzhaltestelle an der Bergstraße eingerichtet.

Die aktuellen Informationen zu den jeweiligen Bauabschnitten und den Auswirkungen auf den Busverkehr stellen wir hier bereit.

Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2019

Münsterland. Zum 1. August 2019 gibt es wesentliche Änderungen im WestfalenTarif die Fahrgästen Vorteile bringen. Ziel ist die Weiterentwicklung eines noch fahrgastfreundlicheren Tarifs, um das Nahverkehrsangebot in Westfalen-Lippe zu sichern. Dies soll mit Veränderungen von Produkten, neuen Ticketangeboten und strukturellen Änderungen erreicht werden. Die Preise werden mit einer moderaten Anhebung von durchschnittlich 2,1 % weitgehend stabil gehalten.
Das neue FahrWeiterTicket Westfalen – westfalenweit zum Pauschalpreis unterwegs
Zur Vereinfachung des Ticketangebots wird das FahrWeiterTicket Westfalen eingeführt.
Hierbei handelt es sich um ein pauschales Ticket, mit dem Inhaber von 7 TageTickets,
MonatsTickets und Abonnements für 6 Stunden und 6 € (Kinder 3 €) den Geltungsbereich ihres Zeittickets auf den gesamten Raum des WestfalenTarifs ausweiten und beliebig viele Fahrten unternehmen können. Im Nahbereich haben die Kunden zudem nach wie vor die Wahl: Bis Preisstufe 3 können Fahrgäste zwischen einem AnschlussTicket, das für eine bestimmte Strecke gilt, und dem pauschalen FahrWeiterTicket Westfalen wählen. 4er AnschlussTickets werden nicht mehr ausgegeben. Im Vorverkauf erworbene und nicht entwertete Anschluss- und 4er AnschlussTickets können bis zu drei Monate nach Tarifänderung (bis zum 31.10.2019) genutzt oder umgetauscht werden.
Aus TagesTickets werden 24 StundenTickets
Die neuen 24 StundenTickets ersetzen die bisherigen TagesTickets für 1 oder 5 Personen.
Die Tickets sind nicht mehr auf einen Kalendertag bezogen, sondern gelten ab Entwertung ganze 24 Stunden. So startet das Ticket für Fahrgäste, wann sie es wollen und sie können innerhalb von 24 Stunden beliebig viele Fahrten unternehmen. Die 9 Uhr TagesTickets (1 Person/5 Personen) gibt es weiterhin. Im Vorverkauf erworbene und nicht entwertete TagesTickets werden bis zum 31.10.2019 anerkannt und gelten entsprechend der bisherigen Regelung weiterhin am Tag der Entwertung und am Folgetag bis 3 Uhr.
Für mehr Überblick – weniger Preisstufen
Die Anzahl der Preisstufen wird verringert. Die Preisstufe 12 entfällt. Damit werden alle
Tickets der Preisstufe 11 im Gesamtnetz des WestfalenTarifs gültig. Bei der Preisgestaltung wurde die Preisstufe 11 etwas stärker angehoben als die übrigen Preisstufen. Sowohl Fahrgäste der bisherigen Preisstufe 12, die nun günstiger unterwegs sind, als auch Fahrgäste der bisherigen Preisstufe 11 profitieren – trotz der Preiserhöhung – durch die nun netzweite Gültigkeit. Die neue Höchstpreisstufe 11 ist günstiger als die bisherige Preisstufe 12. Im Vorverkauf erworbene und nicht-entwertete Tickets der Preisstufen 11 und 12 werden bis zum 31.10.2019 gleichgestellt: die „alte“ PS 11 gilt dann für diesen Übergangszeitraum im gesamten Netz Westfalen.
Änderung der Bestimmungen für Einzeltickets sorgen für günstigere Fahrtmöglichkeiten
Ein Novum, das den Fahrgästen günstigere Fahrtmöglichkeiten bietet, ist der Wegfall der
Einschränkungen bei Rund- und Rückfahrten. Somit sind mit Einzel-, Kinder-, Anschlussund 4er Tickets ab der Preisstufe 2 während der jeweiligen Gültigkeitsdauer und im jeweiligen Geltungsbereich mehrere Fahrten möglich. In diesem Rahmen können die Fahrgäste beliebig viele Fahrten unternehmen.
Mit dem AzubiAbo Westfalen und dem NRWupgrade preiswert mobil
Mit dem neuen AzubiAbo Westfalen sind Auszubildende und Berechtigte ab August günstig mit Bus und Bahn unterwegs. Für 62 Euro monatlich geht es im Abo durch den gesamten WestfalenTarif-Raum – zur Schule, zum Ausbildungsplatz und in die Freizeit. Und für einen Zuschlag von 20 Euro im Monat gibt es zusätzlich zum AzubiAbo Westfalen das NRWupgradeAzubi. Damit können Auszubildende dann in ganz Nordrhein-Westfalen
günstig mit Bus und Bahn fahren. Als Einführungsaktion können Personen, die noch
mindestens 3 und höchstens 11 Monate bezugsberechtigt sind, das AzubiAbo Westfalen
auch für die Restlaufzeit ihrer Ausbildung abschließen. Das Abo endet dann automatisch.
Diese Regelung kann zum 01.08.2019, 01.09.2019 oder 01.10.2019 in Anspruch
genommen werden.

Änderungen im Teilraum Münsterland
Fahrgäste in den Kreisen Steinfurt, Borken, Coesfeld, Warendorf und der Stadt Münster sind im WestfalenTarif im Teilraum Münsterland unterwegs.
Neue Gruppenregelung für Kinder
In Münsterland und Ruhr-Lippe werden Kinder unter 6 Jahren in Bus und Bahn auch
unentgeltlich befördert, wenn es sich um Kindergarten- und Schulverkehre handelt.
Im Stadtgebiet Osnabrück/Belm gilt die unentgeltliche Beförderung von Kindern unter 6
Jahren im Rahmen von Kindergarten- und Schulverkehren nur in den Bussen der
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) sowie im Schienenverkehr, jedoch nicht in
VOS-Verkehrsmitteln.
Nachtbuszuschläge im Münsterland entfallen
Die Nutzung der Nachtbusse ist im Münsterland ohne Nachtbus-Zuschlag möglich.

Ein Plus für die Mobilität im Münsterland

RVM gibt Geschäftsbericht 2018 heraus

Münsterland. Ist ein kommunales Verkehrsunternehmen heute noch zeitgemäß? Diese Frage stellt die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) in ihrem Vorwort zum Geschäftsbericht des Jahres 2018 und beantwortet die Frage mit einem klaren Ja. Durch die kommunale Eigentümerschaft können Politik und Verwaltung direkten Einfluss auf die Entwicklung der Mobilität nehmen und gesellschaftspolitische Themen umsetzen.

Vom Verkehrsunternehmen zum Mobilitätsdienstleister
Klimaschutz und demografischer Wandel stärken die Bedeutung des Nahverkehrs, denn nur mit einer echten Alternative zum Auto lassen sich ländliche Räume lebenswert erhalten und nachhaltige Mobilität verwirklichen. Die RVM als kommunales Busunternehmen unterstützt die Münsterlandkreise beispielsweise beim Reallabor Mobiles Münsterland. Zentrale Ansätze bei diesem Zusammenschluss vieler Akteure im Münsterland unter Federführung des Zweckverbandes (ZVM) und unter Förderung des NRW-Verkehrsministeriums sind das Bereitstellen von individuellen öffentlichen Mobilitätsangeboten auf der ersten und letzten Meile der Reisekette, automatisiertes Fahren, einfache und digitale Nutzung der Angebote und innovative Mobilstationen als Verknüpfungspunkte zwischen den ÖPNV-Achsen und Zubringersystemen. „Die RVM bringt dabei ihr Fachwissen ein, wenn es z.B. um die Einrichtung von Mobilstationen geht oder SchnellBus-Achsen beschleunigt werden sollen“, so der RVM-Aufsichtsratsvorsitzende Joachim L. Gilbeau.
Digitale Entwicklung schafft Mehrwert für Fahrgäste
Den Auftrag der Münsterlandkreise, Informationen zum Verkehrsangebot zu erleichtern, hat die RVM mit der Einführung der BuBiM-App im Jahr 2017 umgesetzt. Im Berichtsjahr hat die RVM die App weiter verbessert, Fahrplaninformationen stehen in Echtzeit zur Verfügung, Radwegeverbindungen werden angegeben und es lassen sich CarSharing-Angebote finden. Der digitale Ticketkauf ist der nächste Schritt, der umgesetzt wird. Als eines der ersten Verkehrsunternehmen bietet die RVM außerdem auf ihrer Homepage eine Chat-Funktion an. Sie reagiert damit auf veränderte Kommunikationsgewohnheiten ihrer Fahrgäste, um auch zukünftig nah am Kunden zu sein.
Entwicklung von nachfragegerechten Tickets
Als kommunales Verkehrsunternehmen hat die RVM auch den Auftrag, nachfragegerechte Tickets zu entwickeln. Im Jahr 2018 wurde beispielsweise das WochenTicket in ein flexibles 7 TageTicket umgewandelt, das im Vergleich zum Vorgänger gut angenommen wird mit einer Zuwachsrate von 11,4 Prozent. Steigender Beliebtheit erfreute sich auch das 60plusAbo für Menschen über 60 Jahre. Hier konnte die RVM durch eine intensive Vermarktung 7,4 Prozent mehr Fahrgäste ansprechen als im Vorjahr. Das kommunale Unternehmen unterstützt die Münsterlandkreise in der aktuellen Debatte um eine Vereinfachung und Absenkung der Tarife. „Durch unsere für die Münsterlandkreise erbrachten Aktivitäten im Bereich der Verknüpfung von Verkehrsmitteln, der Ticketentwicklung und der Digitalisierung ist es uns gelungen, die Zahl der Dauerkunden um 6,8 Prozent auf insgesamt 4,8 Millionen Fahrgäste zu steigern“, berichtet RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns. Dies freue umso mehr, da diese Kundengruppe ihre Mobilität dauerhaft nachhaltig gestalte. Dass die Fahrgastzahl insgesamt jedoch um 1,1 Prozent auf 20,7 Millionen Fahrgäste sank, ist im demografischen Wandel begründet: Die größte Kundengruppe der RVM, die Schüler, schrumpft. „Mit dem Ergebnis können wir angesichts der Marktverhältnisse leben, wenn gleich es unser Ziel ist, noch mehr Fahrgäste von der Fahrt mit dem ÖPNV und den RVM-Bussen zu überzeugen“, kommentiert André Pieperjohanns die Zahlen. Daher werde die RVM den Wunsch der Münsterlandkreise umsetzen, für ein attraktives und bezahlbares Verkehrsangebot zu sorgen und auf die stärkere Vernetzung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel hinarbeiten.

Der 20 Seiten starke Geschäftsbericht wird in diesen Tagen an alle Kommunalpolitiker sowie Verwaltungen in den Münsterlandkreisen versandt. Er kann auch kostenlos bei der RVM per Mail (info@rvm-online.de) bestellt werden.

Radtouren mit Bus & Bahn. Seit dem 1. Mai sind die FahrradBusse unterwegs

Münsterland. Mit dem FietsenBus lassen sich nicht nur wunderbar mit dem Fahrrad neue Strecken erkunden, sondern auch noch bisher nicht besuchte Orte im Münsterland neu entdecken. Der Veranstaltungskalender mit ausgewählten Aktionen und Festen in den Regionen lädt dazu ein. Ziele setzen, Pause machen und weiter radeln oder weiterfahren mit dem FietsenBus. Seit dem 1. Mai bis 3. Oktober sind viele Linienbusse mit Fahrradanhängern unterwegs und erleichtern den Zu- und Ausstieg für Ausflügler, Familien, Freunde und Kollegen.

Mit FietsenBus-Flyer im Gepäck sind Ausflugsbegeisterte bestens informiert über die Fahrpläne der FietsenBusse, Veranstaltungen in der Region und über eine Ticket-Auswahl. Eine Landkarte liefert den Überblick und einen Radroutenvorschlag aus dem „Radroutennetz NRW“.

In der Saison fahren Fahrräder kostenlos auf dem Anhänger mit und bieten Platz für bis zu 16 Fahrräder. Rund 4.300 Radfahrer nutzten das Angebot im letzten Jahr.

Die FietsenBusse fahren sonn- und feiertags, im Kreis Borken auch samstags.
Die Linie R76 / R77 fährt in den NRW-Sommerferien sogar täglich als FietsenBus!

  • F1 Beckum - Ennigerloh - Sendenhorst - Münster
  • F10 Osnabrück - Westerkappeln - Mettingen - Ibbenbüren - Hörstel
  • R74 Borken – Heiden – Reken Sa, So und feiertags
  • R76/77 Borken – Südlohn - Stadtlohn – Ahaus – Gronau Sa, So und feiertags

In den Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Informationen liegen die aktuellen Linienflyer zur Mitnahme bereit.

Bauarbeiten in Emsdetten

Emsdetten. An der Kreuzung In der Lauge und Elberstraße in Emsdetten wird ein neuer Kreisverkehr gebaut. Die Busse der RVM-Linien R62 und R75 fahren vom 13. Mai bis voraussichtlich Ende Oktober eine Umleitung.

Während der Sperrung können die Haltestellen Wilhelmstraße und Polizei nicht bedient werden. Ersatzweise werden die Haltestellen Feuerwache, Gesundheitsamt und In der Lauge bedient. Die Änderungen im Schulbusverkehr auf den Linien 260, 261, 262, 263, 264, 265 und 266 stehen hier zum Download bereit.

Baumaßnahme in Senden: Busse fahren Umleitung

Senden. Ab Montag, den 25.02.2019 wird die Gartenstraße in Senden vom Busbahnhof bis zur Münsterstraße in zwei Bauabschnitten saniert und muss für circa ein Jahr voll gesperrt werden.

Die Busse der Linien S90/D90 und N4 (Lüdinghausen - Münster) fahren für die Dauer der Baumaßnahme eine Umleitung und können die Haltestellen Busbahnhof, Erlengrund, Siebenstücken und Mahnmal nicht wie gewohnt anfahren. Alternativ bedient die S90 die Haltestellen Rathaus, Wilhelm-Haverkamp-Straße und Mönkingheide.

Hiervon ausgenommen sind jene verkürzten Fahrten der S90, die früh morgens und am Nachmittag nur zwischen Senden Busbahnhof und Münster verkehren. Sie können auch weiterhin den Busbahnhof anfahren. Die Linie 611 sichert weiterhin den Anschluss an diese Fahrten der S90 zum/ab Senden, Busbahnhof.
Darüber hinaus erfolgt der Anschluss aus Senden West mit der Linie 611 auf die S90 (Lüdinghausen - Münster) über die Haltestelle Mönkingheide. Dazu wird der Linienweg der Linie 611 über die Haltestellen Erlengrund und Siebenstücken bis zur Haltestelle Mönkingheide verlängert. Diese Fahrten müssen als TaxiBus mindestens 30 Minuten vor dem gewünschten Fahrtbeginn vorbestellt werden (0251/ 144 80 444).
Zudem werden die Radständer am Rathausplatz durch die Gemeinde Senden aufgestockt.

Die ab dem 25.02.2019 gültigen Fahrpläne finden Sie hier.