Regionalverkehr Münsterland GmbH
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Unsere Themen

VON ORT ZU ORT, FLEXIBEL & SOFORT - On-Demand-Verkehr für Gronau

Ab Juni profitieren die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gronau von einem neuen Nahverkehrsangebot. Per App oder Telefon können Fahrzeuge bequem zu 130 Haltstellen im Stadtgebiet und im Gewerbegebiet-Ost bestellt werden. Es gibt keinen festen Fahrplan oder feste Routen. Der Fahrgast wird zum Bustarif von der gewünschten Starthaltestelle zur Zielhaltestelle gebracht. 

Einige Vorteile im Überblick:

  • Abholung zum Wunschtermin
  • Fahrten auf Bestellung
  • Buchbar per App oder Telefon
  • Tickets zum Bustarif
  • 150 Haltestellen

Für den Fahrbetrieb werden jeweils zwei Fahrzeuge des Typs London-Taxi“ und „eVito“ mit sechs Fahrgastsitzplätzen eingesetzt. Der On-Demand-Verkehr Gronau wird vollumfänglich in den WestfalenTarif integriert, sodass beispielsweise ein Umsteigen vom Zug in den On-Demand-Verkehr ohne Probleme erfolgen kann.

Als geförderter Beitrag des Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ wird das neue Angebot modellhaft zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung des lokalen ÖPNV in einer Mittelstadt führen. 

Im Pilotbetrieb bis Januar 2022 ist der On-Demand-Verkehr zu folgenden Zeiten im Einsatz:

  • Montag bis Freitag  -  06:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag  -  08:00 bis 14:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertag  -  14:00 bis 19:00 Uhr
On-Demand Fahrzeug für Gronau

Fietsen- und FahrradBusse der RVM starten am 1. Mai

Die Fietsen- und FahrradBusse im Münsterland nehmen wieder Fahrt auf. Morgen, am 1. Mai, startet die diesjährige Saison. Bis zum 3. Oktober sind dann an allen Sonn- und Feiertagen wieder Busse mit speziellen Fahrradanhängern unterwegs. Sie bieten Platz für insgesamt 16 Räder und die Fahrradmitnahme ist kostenlos. Die Linie R76/R77 ist darüber hinaus in den Sommerferien auch Montag bis Freitag mit einen Anhänger unterwegs.

Auf den folgenden Linien sind unsere Fietsen- und FahrradBusse zum Einsatz:

  • F1 Beckum – Ennigerloh – Sendenhorst – Münster – Wolbeck – Münster
  • F10 Hörstel, Torfmoorsee – Ibbenbüren – Mettingen – Westerkappeln – Osnabrück
  • R74 Reken – Heiden – Borken
  • R76/R77 Borken – Stadtlohn – Ahaus – Heek – Gronau

Die Fahrpläne können Sie bequem als PDF-Datei herunterladen oder in der EFA-Auskunft nachsehen. In der BuBiM-App finden Sie ebenfalls alle Fahrpläne.

In unseren Bussen und an den Haltestellen sind nur noch FFP2-Masken oder Masken mit der Kennung KN95 bzw. N95 zulässig. Die bisher ebenfalls zulässigen medizinischen oder OP-Masken sind für Fahrgäste nicht mehr erlaubt.

 

Fietsen- und FahrradBusse der RVM starten am 1. Mai

Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar)

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes vom 22. April 2021 besteht ab sofort bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- und fernverkehr für die Fahrgäste auch Schülerinnen und Schüler ab 6 Jahren während der Beförderung als auch während des Aufenthalts in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung (bspw. Haltestelle) die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar).

Damit sind nur noch FFP2-Masken oder Masken mit der Kennung KN95 bzw. N95 in Bussen und Bahnen zulässig. Medizinische Masken sind nicht mehr zulässig.  

Das Kontroll- und Servicepersonal darf weiterhin bei Kontakt mit Fahrgästen medizinische Masken tragen.

Zusätzliche Fahrten mit dem SchnellBus

Münsterlandkreise und RVM erweitern Fahrpläne der SchnellBus-Linien

Auf den SchnellBus-Linien S10 Recke – Mettingen – Westerkappeln – Osnabrück, S50 Ibbenbüren – Saerbeck – Münster, S60 Nottuln - Münster und S70 Vreden - Ahaus - Schöppingen - Horstmar - Laer - Münster stocken die Münsterlandkreise und die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH ab dem 12. April das Fahrplanangebot auf. Gefördert werden die zusätzlichen Fahrten durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

Auf der Linie S10 ergänzen sieben Fahrtenpaare das Angebot an Wochentagen und samstags. Zudem ändern sich die Abfahrtzeiten an der Haltestelle Recke, Schulzentrum. Hier fahren die Busse dann immer zur Minute ´05 und bei halbstündlichen Verbindungen Montag bis Freitag zur Minute ´35 ab. Auch die Abfahrtzeit in Osnabrück wird angepasst, die S10 startet hier zur Minute ´03 bzw. ´33.

Die Fahrplanmaßnahmen auf der Linie S50 umfassen Montag - Freitag die Verlängerung der Fahrt um 19:35 Uhr ab Ibbenbüren bis zum Hauptbahnhof in Münster und eine zusätzliche Fahrt um 21:22 Uhr ab Münster, Hauptbahnhof. Samstags werden drei Fahrtenpaare aufgenommen, damit ergibt sich ein durchgehender 60-Minuten-Takt von 6:35 Uhr ab Ibbenbüren und 19:22 Uhr ab Münster.

Neu hinzugekommen für die Linie S60 sind das Angebot am Sonntag mit fünf Fahrten je Richtung im 2-Stunden-Takt sowie die Erweiterung für die Werktage auf die Abendstunden. Auf diese Weise kann man ab sofort montags bis freitags noch nach 21 Uhr, an Samstagen noch nach 18 Uhr von Münster mit dem Schnellbus bequem nach Nottuln gelangen.

Auf der Linie S70 sind es die zusätzlichen Fahrten bis Vreden, die ab dem 12.04 insbesondere für Pendler interessant sein werden. Auf diese Weise kann der Fahrgast montags bis freitags bis 19.10h vom Hauptbahnhof Münster im Halbstundentakt bequem mit dem Schnellbus bis nach Vreden fahren.

Die neuen Fahrpläne stehen zum Download als PDF-Datei bereit. Fahrplaninformationen gibt es auch bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter 0 800 3 / 50 40 30. In der BuBiM-App stehen ebenfalls alle Informationen zur Verfügung. Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

Fahrplanänderung auf einer Fahrt der Linie R63

Bedienung von Riesenbeck ab dem 12. April

Ibbenbüren. Ab dem 12. April wird es bei einer Fahrt der RVM-Linie R63 (Ibbenbüren – Riesenbeck – Bevergern) eine Fahrzeitänderung geben. Die Fahrt um 14:15 Uhr ab Ibbenbüren, Busbahnhof fährt dann um 14:30 Uhr los und bedient in Riesenbeck zusätzlich die Haltestellen Abzw. Drosselstraße, Schöne Aussicht, Hallenbad, Bevergerner Straße und Kreisverkehr. Für Schülerinnen und Schüler bietet die geänderte Fahrzeit zusätzliche Zeit, um am Busbahnhof von anderen Linien in die R63 umzusteigen. Zudem schafft die RVM mit dem geänderten Linienweg zusätzliche Ausstiegsmöglichkeiten.

Einsteigen, einscannen, abfahren: QR-Codes für luca-App jetzt in den Bussen im Kreis Warendorf verfügbar

Einsteigen, einscannen und abfahren: Auch die Busse im Kreis Warendorf sind jetzt mit den QR-Codes der luca-App ausgerüstet. Sowohl an den Vorder- als auch an den Hintertüren können die Fahrgäste ab sofort ganz einfach einchecken.

Der Einsatz der luca-App auch im ÖPNV ist ein weiterer Schritt hin zu einer nahezu lückenlosen Kontaktnachverfolgung bei einer Corona-Infektion im Kreis Warendorf. „In Bussen kommen Menschen aus verschiedenen Familien, Betrieben und Orten zusammen. So können wir Kontakte aufspüren, die vielleicht unerkannt geblieben wären und Infektionsketten noch nachhaltiger unterbrechen“, erklärt Verkehrsdezernent Dr. Herbert Bleicher, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Regionalverkehr Münsterland (RVM) ist.

Knapp 150 Busse der Verkehrsbetriebe im Kreis Warendorf sind jetzt mit den QR-Codes ausgestattet. Für die RVM kein großer Aufwand, wie Geschäftsführer André Pieperjohanns berichtet: „Wir mussten uns nur bei der luca-App anmelden und für jeden Bus einen QR-Code erstellen und ausdrucken.“

Pieperjohanns weist darauf hin, dass die Fahrgäste in der luca-App selbstständig auschecken müssen, wenn Sie den Bus wieder verlassen. Denn, weil ein Bus ständig in Bewegung ist, funktioniert die sogenannte geofencing-Funktion der App in diesem Fall nicht.

Dabei wird der Nutzer automatisch ausgecheckt, wenn er sich eine gewisse Anzahl an Metern vom Standort des Geschäftes entfernt, in dem er zuvor eingecheckt hatte. „Und natürlich müssen, wenn möglich, auch weiterhin alle Corona-Schutzmaßnahmen wie Masketragen und Abstand halten im Bus eingehalten werden“, ergänzt Pieperjohanns.

Herbert Bleicher, Verkehrsdezernent des Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der RVM, Land-rat Dr. Olaf Gericke und André Pieperjohanns, Geschäftsführer RVM.

Persönliche Beratung im Kundenservice in Ibbenbüren

Ab dem 15.03.2021 ist nach vorheriger Terminabsprache eine persönliche Kundenberatung wieder möglich. Bitte rufen Sie zwingend vorher unter der Telefonnummer 05451 9428-23 an und vereinbaren einen Termin mit uns. Einen Termin können Sie Montag – Donnerstag von 8:30 bis 12:15 Uhr und 13:30 - 15:30 Uhr sowie am Freitag von 8:30 bis 12:15 Uhr vereinbaren.

Wenn möglich, bitten wir Sie jedoch Ihr Anliegen zunächst telefonisch oder per E-Mail zu klären, um die persönlichen Kontakte weiterhin so gering wie möglich zu halten. Sollte eine persönliche Beratung unumgänglich sein, kommen Sie bitte nach Möglichkeit allein und tragen eine medizinische Maske, die sogenannte OP-Maske der Norm EN 14683 oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2.

Für die Abgabe von Unterlagen oder Bestellungen nutzen Sie bitte weiterhin unseren Briefkasten bzw. den Postweg.

Neue Antriebe für den Busverkehr

Münsterlandkreise und RVM prüfen Wasserstoff

Münsterland. Wie sieht der Antrieb der Zukunft im Busverkehr aus? Wenn auch der Fuhrpark der RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH dank der hohen Umweltstandards EURO V und EURO VI bereits schadstoffarm ist, gilt es, den Ersatz fossiler Brennstoffe voran zu treiben. Neben rein elektrischen Antrieben ist der Einsatz von Wasserstoff, insbesondere für den ländlichen Raum, eine Alternative. Eine Arbeitsgruppe der RVM steht daher mit den Anbietern von alternativ betriebenen Fahrzeugen im engen Austausch, um für die Anforderungen des Verkehrsnetzes in den Münsterlandkreisen eine passende Lösung zu finden. In der letzten Woche wurde ein Wasserstoffbus der Firma Van Hool auf Herz und Nieren getestet.

Für die Landkreise im Münsterland passt das Testfahrzeug in die Strategie den Klimawandel entgegenzutreten und die Busse im ÖPNV mit Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu betreiben. Bedacht werden müssen die langen Distanzen, die die Busse der RVM jeden Tag zurücklegen. Bis zu 500 Kilometer sind da keine Seltenheit und diese Herausforderung müssen die Antriebe meistern.


Der Wasserstoff-Bus kann mit 35,8 kg Wasserstoff betankt werden und verfügt damit über eine Reichweite von rund 350 Kilometern. Theoretisch sind laut Hersteller sogar über 400 Kilometer möglich. Dabei dienen die Brennstoffzellen gemeinsam mit den Lithiumbatterien und den Elektromotoren als Basis des Antriebs. Der Bus wird vollelektrisch betrieben. Einerseits wird Wasserstoff in der Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt, wobei nur Wasserdampf emittiert wird, andererseits wird der Antrieb bei Bedarf über die Lithiumbatterien unterstützt. 

Dank dieses Hybridantriebs und der Rückgewinnung der Bremsenergie kann der Wasserstoffverbrauch auf rund 8 kg/100 km begrenzt werden. Eine Betankung dauert maximal 15 Minuten, sodass lange Standzeiten vermieden werden. Die so genannten Traktionsbatterien mit einer Leistung von bis zu 36 kWh können bei Bedarf auch extern geladen werden.

Für eine Umstellung des Fuhrparks sind alle Vor- und Nachteile auch unter Berücksichtigung der Kosten abzuwägen. Immerhin umfasst die Flotte der RVM 157 Busse.

Wasserstoffbus bei der RVM

Neuer TaxiBus verbindet Heiden mit dem Sprinterbus S75

Heiden: Fahrgäste aus Heiden können sich freuen: Zum 1. Februar richtet der Kreis Borken gemeinsam mit der RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH kurzfristig eine neue TaxiBus-Linie ein, die die Gemeinde mit dem Sprinterbus in und aus Richtung Münster verbindet. So haben Pendler zukünftig die Möglichkeit, mit nur einem Umstieg an der bestehenden Haltestelle „Ramsdorf/Heiden“ an der Bundesstraße in den Sprinterbus umzusteigen.

Abgestimmt auf das Fahrtenangebot des Sprinterbusses S75 startet der neue TaxiBus T19 montags bis freitags an der Haltestelle „Heiden, Barbarastraße“ mit vier Fahrten immer zur Minute 21 um 5.21 Uhr, 6.21 Uhr, 7.21 Uhr und 8.21 Uhr in Fahrtrichtung Bundesstraße. Der Umstieg in den Sprinterbus erfolgt an der Haltestelle „Heiden, Ramsdorf/Heiden“ zur Minute 34. Die Ankunft in Münster ist dann rund eine Stunde später. Die Rückfahrten aus Münster bis nach Heiden starten jeweils zur Minute 30 am Hauptbahnhof, Haltepunkt B3 um 13.30 Uhr, 15.30 Uhr, 16.30 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr. Ankunft in Heiden an der Haltestelle „Barbarastraße“ ist dann ebenfalls rund eine Stunde später.

Damit der Sprinterbus die Bundesstraße B67 in Richtung Münster verlässt, muss der an der Haltestelle „Ramsdorf/Heiden“ wartende Fahrgast zuvor einen dort installierten Anforderungsknopf drücken. Dadurch signalisiert eine Lichtsignalanlage an der B67 dem Busfahrer die notwendige Abfahrt und die gewünschte Mitnahme des Fahrgastes.

„Dank des neuen TaxiBusses erfährt die Gemeinde Heiden eine direkte Anbindung an den Sprinterbus. Die Fahrtzeit von der Start- bis zur Endhaltestelle in Münster beträgt dabei rund eine Stunde – eine Fahrtzeit, die den Vergleich mit dem Pkw nicht zu scheuen braucht,“ begrüßt Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Leiterin beim Fachbereich Verkehr, die Einrichtung des bedarfsgesteuerten Verkehrs. „Mit diesem neuen Fahrtenangebot möchten wir insbesondere Berufspendlern aus Heiden eine Fahrtalternative zum privaten Pkw bieten,“ erläutert Michael Klüppels, Leiter des RVM Verkehrsmanagements, die speziell auf den Sprinterbus zugeschnittenen TaxiBus-Fahrten.

Der TaxiBus muss spätestens 30 Minuten vor Fahrtantritt unter der Telefonnummer 02 51/144 80 444 bestellt werden. Es gilt der reguläre Busfahrpreis. Die Fahrscheine können im TaxiBus gelöst werden. Alternativ bietet auch die BuBiM-App für das Smartphone eine Vielzahl an Fahrkarten, die bereits vor Fahrtantritt bequem zuhause hochgeladen und bargeldlos bezahlt werden können. Beim Einstieg ist dann nur der QR-Code vorzuzeigen.

Über 80-Jährige fahren kostenlos mit Bus und Bahn zur Covid-19-Impfung

Münsterland. Um die anhaltende Covid-19-Pandemie einzudämmen und besonders die ältere Bevölkerung zu schützen, werden aktuell die über 80-Jährigen zu Schutzimpfungen eingeladen. Dazu haben die Münsterlandkreise Impfzentren eingerichtet. Sofern diese abseits einer Buslinie liegen, wurden zusätzliche Fahrtmöglichkeiten geschaffen. Um die Nutzung von Bus und Bahn zu erleichtern, bieten die Verkehrsunternehmen im Münsterland allen Personen über 80 Jahre eine kostenlose Fahrt zum Impftermin und wieder zurück an.

Als Fahrtberechtigung dient ein Personalausweis, mit dem die Impfwilligen ihr Alter nachweisen können. Sofern vorhanden, sollte der Terminnachweis zur Covid-19-Impfung ebenfalls vorgezeigt werden. Auch darf eine weitere Person, die über 80-Jährigen kostenlos begleiten. Dabei spielt das Alter der Begleitperson keine Rolle.
„Mit der kostenlosen Beförderung der über 80-Jährigen setzen die Kreise und die Verkehrsunternehmen im Münsterland ein Zeichen und leisten einen Beitrag zur Pandemie-Bewältigung in unserer Region“, so Carsten Rehers, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Mobilität Münsterland (ZVM).

Die Impfzentren und ihre Anbindung:

Kreis Borken: Velen (zu erreichen mit den TaxiBus-Linien T16 Stadtlohn – Gescher – Velen und T17 Borken – Ramsdorf – Velen nach tel. Voranmeldung)

Kreis Coesfeld: Dülmen (zu erreichen mit der TaxiBus-Linie T69 Dülmen Bahnhof – Impfzentrum nach tel. Voranmeldung)

Kreis Steinfurt: Greven/FMO (zu erreichen mit dem SchnellBus S50 Ibbenbüren – Münster und dem RegioBus R51 Lengerich – Greven - Münster) (zur S50 bestehen zusätzlich Umstiegsverbindungen von Steinfurt und Emsdetten aus)

Kreis Warendorf: Ennigerloh (zu erreichen mit der RegioBus-Linie R61/R62/R63 Beckum – Ennigerloh – Warendorf)

Für Fahrplanauskünfte steht Ihnen die elektronische Fahrplanauskunft zur Verfügung. Die TaxiBusse müssen Sie spätestens 30 Minuten vor Fahrtantritt unter der Telefonnummer 02 51/144 80 444 bestellen. Eine Bestellung ist über das Online-Formular ebenfalls möglich. 

Neuer Bereichsfahrplan für den Südkreis Borken

Kreis Borken: Erstmalig legt die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH im Auftrag der WB Westfalen Bus GmbH einen Bereichsfahrplan für den südlichen Kreis Borken auf. Dieser ist der zweite Fahrplan einer umfangreichen Neugestaltung der in der Vergangenheit publizierten Ortsfahrpläne und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Münsterlandkreisen entwickelt. Der Fahrplan Kreis Borken Süd umfasst die Bus- und Bahnlinien der Gemeinden Heiden, Raesfeld und Reken sowie der Städte Borken, Gescher, Isselburg, Rhede und Velen.

„Eine im Vorfeld durchgeführte umfangreiche Fahrgastbefragung hatte gezeigt, dass rund zwei Drittel der Befragten den Ortsfahrplan im bisherigen Format nicht mehr nutzt“, begründet Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements die Neugestaltung. In einem zeitgemäßen Erscheinungsbild bildet der neue Bereichsfahrplan nun nicht mehr nur die Fahrplantabellen für jeweils eine oder zwei Kommunen ab, sondern fasst das ÖPNV-Angebot mehrerer Kommunen zusammen.

Auch beim Inhalt gibt es Veränderungen. Die bisherige Darstellung der überwiegend schulorientierten Linien entfällt zugunsten eines besseren Handlings des 200 Seiten umfassenden Bereichsfahrplans. Diese Linien unterliegen regelmäßigen Anpassungen, sodass die Fahrplantabellen in den Heften nicht immer dem realen Angebot entsprachen. Die Fahrgäste dieser Linien finden die aktuellen Fahrpläne über die BuBiM-App oder auf den Internetseiten der Verkehrsunternehmen.

Der Bereichsfahrplan gilt ab dem 7. Januar und ist unter anderem in allen Bürgerbüros der im Fahrplan abgebildeten Kommunen erhältlich. Er kann auch per E-Mail an fahrplan@rvm-online.de nach Hause bestellt werden.

NachtBusse unter neuer Regie

RVM übernimmt Linien von Westfalen Bus

Münsterland. Mit dem neuen Jahr starten die NachtBusse N2 (Ostbevern – Telgte – Münster), N22 (Beelen – Warendorf – Telgte), N5 (Burgsteinfurt – Borghorst – Nordwalde – Altenberger – Münster), N7 (Stadtlohn – Gescher – Coesfeld – Billerbeck – Havixbeck – Münster), N17 (Stadtlohn – Coesfeld), N20 (Borken – Velen – Coesfeld – Legden), N51 (Bocholt – Rhede – Borken) und N42 (Münster – Drensteinfurt) unter neuer Regie. Zusammen mit dem NachtBus-Partner Westfälische Provinzial Versicherung wird die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH die Linien anbieten. Das kommunale Verkehrsunternehmen löst damit Westfalen Bus ab.

„Für die Fahrgäste wird sich der Wechsel kaum merklich vollziehen“, so Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements. Die Busse werden zwar eine andere Lackierung haben, die Fahrpläne habe man aber von Westfalen Bus übernommen. Allein der Ansprechpartner sei zukünftig ein anderer, wenn es um Fundsachen und Gruppenanmeldungen geht. Hier steht dann ab Januar die Betriebshöfe der RVM in Beckum unter Telefon 05451-9428-0, in Stadtlohn unter 0 25 63/93 06 0 und in Ibbenbüren unter 0 54 51/94 28 0 unter zur Verfügung. 

„Ein Novum wird auch sein, dass die Abfahrten der NachtBusse dann auch in Echtzeit in der Fahrplanauskunft erscheinen“, so Klüppels weiter. „Egal ob am PC oder in der BuBiM-App – Fahrgäste wissen auf die Minute, wann der NachtBus kommt.“

Für die Provinzial Versicherung betont Pressesprecher Christian Schäfer: „Wir bedanken uns bei Westfalen Bus für die gemeinsame Arbeit über viele Jahre hinweg. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass wir unser erfolgreiches Engagement mit der RVM, das wir auf anderen NachtBus-Linien bewiesen haben, auch bei den zusätzlichen NachtBussen fortsetzen werden.“ Gemeinsam sorgen RVM und Provinzial seit 27 Jahren dafür, dass die Menschen im Münsterland sicher durch die Nacht kommen.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist der NachtBus-Verkehr münsterlandweit auf sämtlichen Linien seit Freitag, den 18. Dezember 2020 bis auf Weiteres eingestellt.

Alle Informationen finden sich auch im Internet unter www.nachtbus.de.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist der NachtBus-Verkehr münsterlandweit auf sämtlichen Linien seit Freitag, den 18. Dezember 2020 bis auf Weiteres eingestellt.

Alle Informationen finden sich auch im Internet unter www.nachtbus.de.

NachtBus im Münsterland

RVM und Stadtteilauto CarSharing kooperieren

Senden: Das Konzept von CarSharing ist bestechend einfach: Auto fahren, ohne gleichzeitig ein Auto zu besitzen. Seit Mitte Juli gibt es auch in Senden die Möglichkeit, dieses Angebot von Stadtteilauto gleich mit zwei Fahrzeugen zu nutzen.  

Der Standort der beiden Fahrzeuge befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Busbahnhof. Da liegt es nahe, dass die RVM und Stadtteilauto ihre Angebote verbinden, um klimaschonende Mobilität zu fördern. „Mit SchnellBus, ExpressBus, NachtBus und TaxiBus haben wir hier in Senden ein gutes Busangebot“, fasst Bürgermeister Sebastian Täger zusammen. „Das Stadtteilauto erweitert das Mobilitätsangebot um eine weitere Komponente, die sich flexibel den Bedürfnissen der Fahrgäste anpassen lässt.“

„Mit den Bussen kommen unsere Fahrgäste bequem im Takt nach Münster, Lüdinghausen oder die Ortsteile. Wenn nun der große Wochenendeinkauf ansteht oder ein weiter entferntes Ziel angesteuert wird, ist das Stadtteilauto eine gute Alternative zum privaten Pkw“, erläutert Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements in Lüdinghausen, die Kooperation. „Und vielleicht gelingt es sogar, den einen oder anderen Zweitwagen zu ersetzen“, so Klüppels weiter.

Alle Sendener Bürgerinnen und Bürger, die ein RVM-Abo und einen Führerschein besitzen, profitieren von der neuen Kooperation: Die Aufnahmegebühr entfällt für sie und sie erhalten einen geringen monatlichen Mitgliedsbeitrag. Im Gegenzug bekommt jedes neue Mitglied beim Stadtteilauto von der RVM beim Abschluss eines Neukunden-Abos drei Monate lang kostenlos ein Ticket für Bus und Bahn. „Ein Gewinn für beide Seiten“, ist Till Ammann, Geschäftsführer bei Stadtteilauto, überzeugt.

Der neue CarSharing-Standort, die Station „STEVER“, befindet sich auf dem Parkplatz an der Gartenstraße 32-36 gegenüber dem Busbahnhof. Dort stehen mit einem Opel Corsa und einem Opel Astra zwei Fahrzeuge zum Start bereit. So können Fahrgäste bequem vom SchnellBus S90 in das CarSharing-Auto umsteigen und umgekehrt.

Eine Anmeldung für das Stadtteilauto ist bequem beim „Ehrenwert“ in Senden möglich. Darüber hinaus gibt es die Vertragsformulare auch unter www.stadtteilauto.com. Bei der Anmeldung bekommt jeder Nutzer eine individuelle Chipkarte. Mit dieser Karte oder dem Smartphone erhält der Kunde an der CarSharing-Station direkten Zugang zum Stadtteilauto. Vorab muss das Fahrzeug entweder telefonisch, über die Website oder via App gebucht worden sein. Ein Abo für den Bus können Interessierte bequem unter www.rvm-online.de abschließen.

In den kommenden Tagen verschickt die RVM an alle Abonnenten in Senden einen eigens aufgelegten Flyer und erläutert alle Vorteile der neuen Kooperation. Der Flyer liegt darüber hinaus im SchnellBus, beim BürgerBüro, beim Ehrenwert sowie beim Kleinen Ich aus.

Die neue Kooperation zwischen RVM und Stadtteilauto kommt Abonnenten und CarSharing-Nutzern zugute.

Keine Angst vor Corona im Linienbus

RVM sorgt mit Klimaanlagen und durch Lüften für geringes Ansteckungsrisiko

Münsterland. Die dunkle Jahreszeit hat Einzug gehalten und im November erleben wir den zweiten Lockdown. Die Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus steigt. Viele Fahrgäste machen sich Sorgen, ob sie in Bus oder Bahn noch sicher vor Infektionen sind. Schließlich steht die Übertragung durch Aerosole in geschlossenen Räumen im Zentrum des Infektionsschutzes.

Die RVM, Regionalverkehr Münsterland GmbH, weist darauf hin, dass es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass in ihren Bussen eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Das Gegenteil sei sogar der Fall: Zunächst würde schon allein das ständige Öffnen der Türen an den Haltestellen für einen regelmäßigen Luftaustausch sorgen. Außerdem tragen alle Fahrgäste einen Mundschutz und reden in der Regel nicht direkt miteinander. Das wichtigste Argument der RVM bezieht sich aber auf die besonders leistungsstarken Klimaanlagen in den eigenen Bussen. Alle zwei bis drei Minuten wird bei einer Leistung von 32 KW die gesamte Luftmenge im Bus ausgetauscht. „Diese hohe Umwälzrate sorgt für eine gute Durchlüftung“, so der Geschäftsführer des kommunalen Unternehmens, André Pieperjohanns. Darüber hinaus entfeuchtet die Klimaanlage die Luft deutlich, in größeren Tröpfchen gebundene Viren werden durch die Trocknung abgeschieden. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der RVM, Dr. Herbert Bleicher, ist überzeugt: „Masken und gute Durchlüftung sprechen für den öffentlichen Nahverkehr.“

Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands VDV gibt es unter den Beschäftigten im ÖPNV deutschlandweit nur eine sehr geringe Zahl an Corona-Infektionen. Dem Verband liegen inzwischen Rückmeldungen von 94 Nahverkehrsunternehmen aus ganz Deutschland vor. Bei den dort fast 80.000 Beschäftigten gibt es seit Beginn der Pandemie insgesamt 233 bestätigte Corona-Infektionen. Das entspricht einer Quote von 0,29 Prozent. Der bundesweite Wert in der Gesamtbevölkerung liegt bei 0,54 Prozent (Stand: 27. Oktober 2020). „Dieses Ergebnis untermauert, was diverse wissenschaftliche Untersuchungen und unabhängige Experten bereits festgestellt haben: Der ÖPNV ist kein Corona-Hotspot. Die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr ist äußerst gering“, betont VDV-Präsident Ingo Wortmann. Nur neun der 233 bestätigten Corona-Infektionen haben nachweislich während des Dienstes stattgefunden.

Informationen zum Thema finden sich im Internet auch auf der Website der Initiative Deutschland mobil unter https://www.besserweiter.de/wissenschaftsticker-bus-und-bahn.html

Für weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif steht die Schlaue Nummer unter Telefonnummer 0180 6 / 50 40 30 (20 ct/Verbindung aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Verbindung) zur Verfügung. Fahrplaninformationen gibt es auch bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter 0 800 3 / 50 40 30. In der BuBiM-App stehen ebenfalls alle Informationen zur Verfügung. Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

Für weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif steht die Schlaue Nummer unter Telefonnummer 0180 6 / 50 40 30 (20 ct/Verbindung aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Verbindung) zur Verfügung. Fahrplaninformationen gibt es auch bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter 0 800 3 / 50 40 30. In der BuBiM-App stehen ebenfalls alle Informationen zur Verfügung. Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

In den Bussen der RVM besteht keine erhöhte Ansteckungsgefahr.

Busbahnhof Ahlen: „DFI“ zeigt Abfahrten minutengenau

Ahlen. „C1 Im Beesenfeld – Abfahrt in 10 min“ oder „R55 Sendenhorst, Realschule – Abfahrt in 9 min“ – fehlende Angaben zur tatsächlichen Abfahrtszeit des nächsten Busses gehören an der Haltestelle Bahnhof der Vergangenheit an. Seit Beginn dieses Jahres installiert die RVM münsterlandweit an zentralen Haltestellen insgesamt 35 sogenannte DFI-Anlagen – Dynamische Fahrgast-Informationssysteme –, die Auskunft über die genaue Abfahrtszeit der einzelnen Linie geben. Auch Verspätungen werden zukünftig minutengenau angezeigt. Für Lukas Ossenbrink geht mit der Anzeigetafel ein Wunsch in Erfüllung: „Die verbesserte Übersicht aller mit dem Bahnhof verknüpften Buslinien wird dem ÖPNV in Ahlen einen neuen Schub geben“, ist der städtische Mobilitätsmanager optimistisch. Potenzielle Fahrgäste würden an Knotenpunkten die gute Orientierung erwarten, die am Ahlener Bahnhof nun vorhanden sei.

Eine Besonderheit der DFI-Anlage ist ihre Vorlesefunktion. Sie ist ein weiterer Schritt in Richtung Barrierefreiheit und ermöglicht auch blinden und sehbehinderten Menschen, Informationen abzurufen. Für die Zukunft ist geplant, dass auch die Abfahrten der Züge angezeigt werden. Was in Oberzentren wie Münster schon lange etabliert ist, hält nun auch Einzug in Ahlen.

Die DFI-Anlagen sind mit der Echtzeit-Information in der Mobilitäts-App „BuBiM“ ein weiterer Baustein zu einer modernen Fahrgastinformation im ländlichen Raum. „Sie können aber noch mehr als die reine Abfahrtszeit der einzelnen Linien anzeigen. Je nach Bedarf lassen sich auch Zusatzinformationen als Lauftext einspielen, die auf Unregelmäßigkeiten durch beispielsweise witterungsbedingte Ausfälle oder Demonstrationen hinweisen. Dann kann sich der wartende Fahrgast darauf einstellen“, sagt Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements. „Und trifft ein Fahrgast einmal auf den letzten Drücker an der Haltestelle ein, so sieht er direkt, ob seine Linie schon abgefahren ist.“

Bis eine solche Anlage aber endgültig in Betrieb genommen werden kann, müssen im Vorfeld viele Akteure miteinander kooperieren: Bauliche Belange gehen der Einspielung der relevanten Fahrplandaten der einzelnen Verkehrsunternehmen voraus.

Ahlen. „C1 Im Beesenfeld – Abfahrt in 10 min“ oder „R55 Sendenhorst, Realschule – Abfahrt in 9 min“ – fehlende Angaben zur tatsächlichen Abfahrtszeit des nächsten Busses gehören an der Haltestelle Bahnhof der Vergangenheit an. Seit Beginn dieses Jahres installiert die RVM münsterlandweit an zentralen Haltestellen insgesamt 35 sogenannte DFI-Anlagen – Dynamische Fahrgast-Informationssysteme –, die Auskunft über die genaue Abfahrtszeit der einzelnen Linie geben. Auch Verspätungen werden zukünftig minutengenau angezeigt. Für Lukas Ossenbrink geht mit der Anzeigetafel ein Wunsch in Erfüllung: „Die verbesserte Übersicht aller mit dem Bahnhof verknüpften Buslinien wird dem ÖPNV in Ahlen einen neuen Schub geben“, ist der städtische Mobilitätsmanager optimistisch. Potenzielle Fahrgäste würden an Knotenpunkten die gute Orientierung erwarten, die am Ahlener Bahnhof nun vorhanden sei.

Eine Besonderheit der DFI-Anlage ist ihre Vorlesefunktion. Sie ist ein weiterer Schritt in Richtung Barrierefreiheit und ermöglicht auch blinden und sehbehinderten Menschen, Informationen abzurufen. Für die Zukunft ist geplant, dass auch die Abfahrten der Züge angezeigt werden. Was in Oberzentren wie Münster schon lange etabliert ist, hält nun auch Einzug in Ahlen.

Die DFI-Anlagen sind mit der Echtzeit-Information in der Mobilitäts-App „BuBiM“ ein weiterer Baustein zu einer modernen Fahrgastinformation im ländlichen Raum. „Sie können aber noch mehr als die reine Abfahrtszeit der einzelnen Linien anzeigen. Je nach Bedarf lassen sich auch Zusatzinformationen als Lauftext einspielen, die auf Unregelmäßigkeiten durch beispielsweise witterungsbedingte Ausfälle oder Demonstrationen hinweisen. Dann kann sich der wartende Fahrgast darauf einstellen“, sagt Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements. „Und trifft ein Fahrgast einmal auf den letzten Drücker an der Haltestelle ein, so sieht er direkt, ob seine Linie schon abgefahren ist.“

Bis eine solche Anlage aber endgültig in Betrieb genommen werden kann, müssen im Vorfeld viele Akteure miteinander kooperieren: Bauliche Belange gehen der Einspielung der relevanten Fahrplandaten der einzelnen Verkehrsunternehmen voraus.

Erst wenn beides abgeschlossen ist und ein Testbetrieb die Datentauglichkeit bestätigt hat, werden die DFI-Anlagen „scharf“ geschaltet. Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) fördert 90 Prozent der Gesamtkosten, die für die Aufstellung der Anlagen in allen vier Münsterlandkreisen erforderlich sind. Das entspricht einer Fördersumme von 977.400 Euro.

Das DFI zeigt übersichtlich, welcher Bus wann wohin fährt. Foto: Stadt Ahlen
Innovativ: Die barrierefreie Vorlesefunktion. Foto: Stadt Ahlen
Die Nutzung des ÖPNV wird dadurch bequemer. Foto: Stadt Ahlen

Zeitungsleseservice vorübergehend ausgesetzt

Münterland. Da die Übertragung von Corona-Viren durch Papier nicht ausgeschlossen werden kann – laut Robert Koch-Institut überleben Viren mehrere Tage auf Papier – wird der Zeitungsleseservice in den SchnellBussen vorübergehend ausgesetzt.

Zumindest in den SchnellBussen S20, S30 und X90 gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich über das eigene Smartphone kostenlos in die App Sharemagazines einzuwählen, um dort dann auch Zeitungen und Magazine zu lesen. Wir hoffen, dass wir möglichst bald wieder Tageszeitungen in den SchnellBussen anbieten können.

Zeitungsleseservice vorübergehend ausgesetzt

Corona gibt dem Handyticket Schub

Über 5.000 Menschen nutzen elektronisches Ticket

Münsterland. Seit etwa zwei Jahren gibt es die BuBiM-App, die von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM), dem ZVM Bus und dem Kreis Steinfurt auf den Markt gebracht wurde. Im letzten Jahr richteten die Projektpartner den Ticketshop für den Kauf von Handytickets ein, der in diesen Coronazeiten einen deutlichen An-schub erlebt. So wurde nun die Marke von 5.000 Nutzern überschritten. Über die BuBiM-App können Fahrgäste neben Fahrplan- und Ticketinformationen auch gleich den passenden Fahrschein bequem und online vor der Fahrt kaufen. Dazu ist lediglich eine einmalige Registrierung notwendig.

„Mit der Erweiterung um dem Ticketshop haben wir vor einem Jahr einen wichtigen Meilenstein erreicht, um die App zum perfekten Assistenten für Bus und Bahn zu machen“, sagt Carsten Rehers, Verkehrsdezernent des Kreises Steinfurt und Ver-bandsvorsteher des ZVM. Als Handyticket stehen alle Tickets, die auch beim Fahr-personal gekauft werden können, zur Verfügung. So bietet die BuBiM-App auch die zurzeit um ca. 20 Prozent rabattierten 9 Uhr TagesTickes an. RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns ergänzt: „Der Fahrgast erhält mit der Fahrplanauskunft auch direkt Preisinformationen und kann dann das passende Ticket wählen.“ Es ist aber auch ein Direktkauf vieler Tickets möglich, so zum Beispiel das bei jungen Menschen beliebte FunTicket.

Neben dem Ticketshop ist die App auch Routenplaner, Fahrplanauskunft und sprachgesteuerte Navigation in einem. Dabei kombiniert sie clever und umwelt-freundlich Bus- und Bahnverbindungen mit Rad- oder Fußwegen, informiert über Fahrradverleih sowie über örtliche CarSharing-Optionen und bietet einen schnellen Zugang zu den Abfahrtsmonitoren mit Echtzeit-Angaben.

 

Die Partner RVM, ZVM Bus und Kreis Steinfurt arbeiten weiter zielgerichtet und verbessern die App laufend. So wird demnächst die Funktion „Message of the day“ verfügbar sein. Hierüber erhalten Fahrgäste wichtige Neuigkeiten und Informatio-nen wie z.B. zu Ticket-Aktionen, aktuell etwa der Reduzierung der Preise beim 9 Uhr TagesTicket. „Und mit über 34.000 und stetig steigenden Downloads merken wir, dass die BuBiM-App ihren Nutzen bisher erfüllt. Gleichzeitig ist es Ansporn für uns, die App kontinuierlich nach den Ansprüchen unserer Fahrgäste weiter zu entwickeln“, sagt Pieperjohanns.

Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

Die Partner RVM, ZVM Bus und Kreis Steinfurt arbeiten weiter zielgerichtet und verbessern die App laufend. So wird demnächst die Funktion „Message of the day“ verfügbar sein. Hierüber erhalten Fahrgäste wichtige Neuigkeiten und Informatio-nen wie z.B. zu Ticket-Aktionen, aktuell etwa der Reduzierung der Preise beim 9 Uhr TagesTicket. „Und mit über 34.000 und stetig steigenden Downloads merken wir, dass die BuBiM-App ihren Nutzen bisher erfüllt. Gleichzeitig ist es Ansporn für uns, die App kontinuierlich nach den Ansprüchen unserer Fahrgäste weiter zu entwickeln“, sagt Pieperjohanns.

Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

So einfach ist das: RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns und ZVM-Verbandsvorsteher Carsten Rehers (v.l.) freuen sich über 5.000 Nutzer des Handytickets.

On-Demand-Verkehre in Senden und Gronau geplant

Förderbescheid-Übergabe für Mobilität auf Abruf

Senden/Gronau: Die Umsetzung von gleich zwei On-Demand-Verkehren im 2. Quartal des kommenden Jahres plant die RVM zusammen mit verschiedenen Verbundpartnern wie dem Zweckverband SPNV Münsterland (Fachbereich Bus), dem Münsterland e.V. und den Kreisen Coesfeld und Borken. Das Land Nordrhein-Westfalen sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) unterstützen dabei diese Projekte mit einem entsprechenden Förderbeitrag über den Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“. Der „Verkehr auf Abruf“ in Senden ist ein Bestandteil des übergeordneten Verbundprojektes BüLaMo, Bürgerlabor Mobiles Münsterland, das zusammen mit den Städten und Gemeinden in der Region passende Konzepte für eine klimafreundliche und ganzheitliche Mobilität entwickeln möchte, die sich an den Bedürfnissen der Menschen im ländlichen Raum orientiert.

Nachdem im August bereits der Förderbescheid für das übergeordnete BüLaMo-Projekt in Senden von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreicht wurde, übergab jetzt auch Verkehrsminister Hendrik Wüst den Förderbescheid für den On-Demand-Verkehr an Gronaus Bürgermeister Rainer Doetkotte. Im kommenden Jahr soll der StadtBus-Verkehr in Gronau durch das zunächst auf drei Jahre befristete digitale und bedarfsge-steuerte Angebot umgestellt werden. Dafür sind anfangs vier barrierefrei zugängliche und weitestgehend Hybrid-betriebene Fahrzeuge mit Platz für bis zu sechs Personen geplant, die dann über eine App oder telefonisch individuell von den Fahrgästen gebucht werden können. Auch in der Gemeinde Senden soll im Laufe des nächsten Frühjahres ein bedarfsorien-tierter und zunächst auf drei Jahre befristeter On-Demand-Dienst eingerichtet werden. Die dafür geplanten „London-Taxis“ der Marke LEVC, allesamt barrierefreie Hybrid-Fahrzeuge mit Schnellladevorrichtung, fahren rund 90 Kilometer elektrisch, bevor sie auf eine reguläre Verbrennung umschalten.

Förderbescheid-Übergabe für Mobilität auf Abruf

Senden/Gronau: Die Umsetzung von gleich zwei On-Demand-Verkehren im 2. Quartal des kommenden Jahres plant die RVM zusammen mit verschiedenen Verbundpartnern wie dem Zweckverband SPNV Münsterland (Fachbereich Bus), dem Münsterland e.V. und den Kreisen Coesfeld und Borken. Das Land Nordrhein-Westfalen sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) unterstützen dabei diese Projekte mit einem entsprechenden Förderbeitrag über den Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“. Der „Verkehr auf Abruf“ in Senden ist ein Bestandteil des übergeordneten Verbundprojektes BüLaMo, Bürgerlabor Mobiles Münsterland, das zusammen mit den Städten und Gemeinden in der Region passende Konzepte für eine klimafreundliche und ganzheitliche Mobilität entwickeln möchte, die sich an den Bedürfnissen der Menschen im ländlichen Raum orientiert.

Nachdem im August bereits der Förderbescheid für das übergeordnete BüLaMo-Projekt in Senden von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreicht wurde, übergab jetzt auch Verkehrsminister Hendrik Wüst den Förderbescheid für den On-Demand-Verkehr an Gronaus Bürgermeister Rainer Doetkotte. Im kommenden Jahr soll der StadtBus-Verkehr in Gronau durch das zunächst auf drei Jahre befristete digitale und bedarfsge-steuerte Angebot umgestellt werden. Dafür sind anfangs vier barrierefrei zugängliche und weitestgehend Hybrid-betriebene Fahrzeuge mit Platz für bis zu sechs Personen geplant, die dann über eine App oder telefonisch individuell von den Fahrgästen gebucht werden können. Auch in der Gemeinde Senden soll im Laufe des nächsten Frühjahres ein bedarfsorien-tierter und zunächst auf drei Jahre befristeter On-Demand-Dienst eingerichtet werden. Die dafür geplanten „London-Taxis“ der Marke LEVC, allesamt barrierefreie Hybrid-Fahrzeuge mit Schnellladevorrichtung, fahren rund 90 Kilometer elektrisch, bevor sie auf eine reguläre Verbrennung umschalten.

Die maximale Reichweite beträgt rund 450 km. Zum einen sollen sie als Zu- bzw. Abbringer zum SchnellBus S90 bzw. ExpressBus X90 dienen, zum anderen aber auch allen Menschen zur Verfügung stehen, die innerhalb von Senden und den umliegenden Ortsteilen Bösensell und Ottmarsbocholt auf dieses Angebot zurückgreifen möchten.

Preislich soll das bedarfsgesteuerte Angebot in den regulären ÖPNV-Tarif integriert wer-den.

On-Demand-Verkehre in Senden und Gronau geplant

RVM installiert DFI-Anlage in Lüdinghausen

Lüdinghausen: „X90 Münster, Bült – Abfahrt in 10 min“ oder „645 Eichendorffring – Abfahrt in 9 min“ – fehlende Angaben zur tatsächlichen Abfahrtszeit des nächsten Busses gehören an der Haltestelle „Lüdinghausen, Busbf“ in Zukunft der Vergangenheit an. Seit Beginn dieses Jahres installiert die RVM münsterlandweit an zentralen Haltestellen insgesamt 35 sogenannte DFI-Anlagen, dynamische Fahrgast-Informatiossysteme, die Auskunft über die genaue Abfahrtszeit der einzelnen Linie geben. Auch Verspätungen werden zukünftig minutengenau angezeigt. Was in Oberzentren wie Münster oder Osnabrück schon lange etabliert ist, hält nun auch Einzug in den vier Münsterlandkreisen.

„Die DFI-Anlagen leisten mit ihrer Echtzeit-Information einen weiteren Beitrag zum Mobilitätsgewinn für den Fahrgast im ländlichen Raum“, fasst Ordnungsamtsleiter Michael Pieper die Vorteile der Anlage zusammen. „Sie können aber noch mehr als die reine Abfahrtszeit der einzelnen Linien anzeigen. Je nach Bedarf lassen sich auch Zusatzinformationen als Lauftext einspielen, die auf Unregelmäßigkeiten durch beispielsweise im Vorfeld bekannte Demonstrationen hinweisen. Dann kann sich der wartende Fahrgast darauf einstellen“, ergänzt Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements, die Möglichkeiten der Anlage. „Und trifft ein Fahrgast einmal ein oder zwei Minuten zu spät an der Haltestelle ein, so sieht er direkt, ob seine Linie schon abgefahren ist.“ 

Bis eine solche Anlage aber endgültig in Betrieb genommen werden kann, müssen im Vorfeld viele Akteure miteinander kooperieren: Bauliche Belange gehen der Bespielung mit den relevanten Fahrplandaten der einzelnen Verkehrsunternehmen voraus. Erst wenn beides abgeschlossen ist und ein Testbetrieb die Datentauglichkeit bestätigt hat, werden die DFI-Anlagen „scharf“ geschaltet. Übrigens fördert der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) 90 Prozent der Gesamtkosten, die für die Aufstellung der Anlagen in allen vier Münsterlandkreisen erforderlich sind. Das entspricht 977 400 Euro.

Die neue DFI-Anlage am Busbahnhof in Lüdinghausen

Digitales Leseangebot im ExpressBus X90

Lüdinghausen/Senden/Olfen. Von Olfen über Lüdinghausen und Senden bis Münster in weniger als einer Stunde: Seit Mitte August verbindet der ExpressBus X90 die Orte an der Stever mit dem Oberzentrum. Neben einer geringeren Fahrtzeit bietet der ExpressBus X90 einen besonderen Komfort. Bundesweit einmalig ist ein Service, um für Abwechslung auf der Fahrt zu sorgen: Tablets halten ein digitales Leseangebot für die Fahrgäste bereit.

„Vom SchnellBus S90 sind die Kunden gewöhnt, die tagesaktuelle Ausgabe der Westfälischen Nachrichten vorzufinden“, so RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns. Im X90 können die Fahrgäste nun auf die WN-App zurückgreifen. Damit steht nicht nur die Lokalausgabe, sondern das komplette redaktionelle Angebot der WN an zwei Tablets in den Sitzgruppen im vorderen Teil des ExpressBusses zur Verfügung. Neben den WN können die Fahrgäste eine reiche Auswahl an Magazinen anwählen. Die RVM hat dafür eine Kooperation mit dem Hamburger Anbieter Sharemagazines geschlossen. „Über die App findet der Fahrgast rund 400 Magazine“, so Pieperjohanns. „Darunter z.B. 11 Freunde, GEO und viele fremdsprachliche Ausgaben“. Dieser Service steht auch über das Bord-WLAN zur Verfügung. Fahrgäste müssen sich nur die App Sharemagazines herunterladen und im Netz anmelden.

Bisher nutzen Arztpraxen, Hotels und Bars das Angebot von Sharemagazines. Die RVM hat es nun mobil gemacht. Bei der Umsetzung des digitalen Leseservices arbeitet die RVM eng mit dem vom Land NRW eingerichteten Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) zusammen. Das KCD hat das Projekt auch finanziell unterstützt. Dazu Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir machen den öffentlichen Nahverkehr attraktiver. Die Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Dazu arbeitet das Verkehrsministerium mit den Verkehrsverbünden und -unternehmen in der ÖPNV Digitalisierungsoffensive eng zusammen. Der von uns geförderte ExpressBus X90 zeigt, wie es geht: Eine schnelle Busverbindung mit einem attraktiven, digitalen Leseangebot. So wird die Fahrt nicht nur angenehmer, sondern auch produktiver. Das ist Mobilität der Zukunft.“

Auch Coesfelds Kreisdirektor Dr. Linus Tepe, der stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der RVM ist, freut sich über das neue Angebot, mit dem der vom Kreis Coesfeld finanzierte und vom nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium geförderte MünsterlandExpress X90 zusätzlich aufgewertet wird: „Ein attraktiver Nahverkehr ist unabdingbar, um den weiterhin drängenden Fragen des Klimaschutzes zu begegnen. Dazu gehören nicht nur gute Fahrttakte auch im ländlichen Raum, sondern auch qualitativ hochwertige Fahrzeuge mit zusätzlichen Angeboten. Mit dem digitalen Leseservice geht die RVM neue Wege, um Teil der Lösung zu sein.“

Digitales Leseangebot im ExpressBus X90

9 Uhr TagesTickets für Bus und Bahn ab 1. August deutlich günstiger

Preissenkung um durchschnittlich 20 Prozent – für 25 Euro durchs Münsterland

Münsterland. Auch in diesem Jahr müssen die Verkehrsunternehmen die Ticketpreise erhöhen, um auf die laufende Kostenentwicklung zu reagieren. Dennoch ist Bus und Bahn eine umweltfreundliche Alternative zur Fahrt mit dem Pkw. Für Pendler hält die RVM Abonnements bereit, die einen ehrlichen Preisvergleich mit dem Pkw nicht scheuen müssen. Um aber besonders Menschen, die gelegentlich mit Bus und Bahn unterwegs sind, zu gewinnen, sinken hier die Preise ab dem 1. August drastisch: Auf Initiative der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf werden die 9 Uhr TagesTickets im Münsterland um durchschnittlich 20 Prozent günstiger.

Besonders günstig ist das 9 Uhr TagesTicket 1 Person für das gesamte Münsterland einschließlich Osnabrück, Hamm und Enschede für 16 Euro. Und für 25 Euro können bis zu 5 Personen das gesamte Münsterland bereisen.

Bei dem 9 Uhr TagesTicket in der Variante für eine Person können bis zu drei Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Anstelle einer Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden. Das Ticket für bis zu fünf Personen lohnt sich schon bei zwei Personen. Gültig sind die Tickets Montag bis Freitag ab 9 Uhr, samstags, sonn- und feiertags sogar ganztägig.

Bei dem 9 Uhr TagesTicket in der Variante für eine Person können bis zu drei Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Anstelle einer Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden. Das Ticket für bis zu fünf Personen lohnt sich schon bei zwei Personen. Gültig sind die Tickets Montag bis Freitag ab 9 Uhr, samstags, sonn- und feiertags sogar ganztägig.

Die Tickets können in den Bussen der RVM, die mit einer Trennscheibe ausgestattet sind gekauft werden. Alle Tickets stehen auch als E-Ticket in der BuBiM-App bequem zum Kauf vor der Fahrt zur Verfügung.

Mit den 9 Uhr TagesTickets für eine oder bis zu fünf Personen sind Fahrgäste ab dem 1. August im Münsterland deutlich günstiger mit Bus und Bahn mobil.

Verkehrswende – die RVM als Teil der Lösung

RVM beförderte 2019 über 20 Millionen Fahrgäste im Linienbus

Münsterland. Die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) verschickt ihren neuesten Geschäftsbericht zurzeit an Kommunalpolitik und Verwaltungen unter dem Motto „Verkehrswende – die RVM als Teil der Lösung“. „Mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten wie der Einführung der kontaktlosen Bezahlweise und die Erweiterung der BuBiM-App hat die RVM auch im letzten Jahr ihren Stellenwert für einen modernen und zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr im Münsterland weiter ausgebaut“, sagt Dr. Herbert Bleicher, Aufsichtsratsvorsitzender der RVM. „Gleichzeitig ist und bleibt die Verkehrswende eines der zentralen Zukunftsthemen – auch in unserer Region“, so Bleicher.

Solide Ticket- und Geschäftsentwicklung

Die Zahl der Fahrgäste war 2019 mit 20,5 Millionen zwar 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Maßgeblich dafür waren aber die sinkenden Zahlen im Schülerverkehr (2018 13,6 Mio. und 2019 13,3 Mio.), auf die das Unternehmen keinen Einfluss hat. Die Anzahl der Fahrgäste im sogenannten Jedermannverkehr stieg dagegen um 0,5 Prozent auf 6,4 Millionen.

Bei den einzelnen Ticketarten war vor allem das AzubiAbo erfolgreich. Es ist erst im August 2019 eingeführt worden und verzeichnete am Jahresende bereits 2.000 Abonnenten. Auch das 60plusAbo für Menschen ab 60 Jahren stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 588 Abonnenten. Die Verkaufszahlen für das seit Jahren beliebte 9 Uhr TagesTicket, das günstiger als zwei EinzelTickets ist, legten um 2,9 Prozent zu.

„Die Dauerkunden mit einem Abo sind es auch, die uns jetzt in Zeiten von Corona die Treue halten. In diesem Kundenbereich stellten wir in den Monaten seit März nur einen Rückgang von 3 bis 4 Prozent fest“, so RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns.

Digitale Vertriebswege ausgebaut / E-Ticket

Um mit der zunehmenden Digitalisierung schrittzuhalten, wird die BuBiM-App (Bus- und Bahn im Münsterland) mit der E-Ticket-Funktion immer weiter ausgebaut. Diese Mobilitäts-App ist nicht nur Fahrplan- oder Ticketberater, sondern auch Ticketshop. Im Laufe des Jahres 2019 hat das kommunale Verkehrsunternehmen erreicht, dass alle freiverkäuflichen Tickets des WestfalenTarifs bequem über die BuBiM-App als E-Ticket gekauft werden können.

Ein Pilotprojekt ist Ende letzten Jahres im Kreis Warendorf gestartet. Dort können Tickets kontakt- oder bargeldlos per EC- oder Kreditkarte sowie per Handy bezahlt werden, so wie es Kunden im Einzelhandel gewohnt sind. Hierzu wurden 60 Busse mit entsprechenden Terminals ausgestattet. Wenn diese Bezahlform im Bus erfolgreich ist, dann soll sie auf die anderen Münsterlandkreise ausgerollt werden. „Somit haben wir einen flächendeckenden Service geschaffen, der uns jetzt gerade in Coronazeiten dabei hilft, kontaktlos ein Ticket zu kaufen“, sagt Dr. Herbert Bleicher.

Moderne Mobilitätskonzepte weiterentwickeln

SchnellBusse stehen im Münsterland für einen modernen ÖPNV. Der erste SchnellBus, die Linie S90 von Lüdinghausen über Senden nach Münster, verkehrt seit 30 Jahren. Bedürfnisse von Fahrgästen verändern sich stetig, so wurden diese Busse mit kostenlosem WLAN ausgestattet und zurzeit wird an einem digitalen Leseservice gearbeitet.

Der 20 Seiten starke Geschäftsbericht kann kostenlos bei der RVM per Mail (info@rvm-online.de) bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Die RVM sorgt auch für vernetzte Mobilität, dem Zusammenspiel verschiedener Verkehrsmittel. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist, muss zur Haltestelle gelangen und das geht auch mit dem Fahrrad, E-Bike oder einem CarSharing-Auto. Diese Verkehrsmittel werden an Mobilstationen miteinander verknüpft, so zum Beispiel in Mettingen im Kreis Steinfurt oder in Everswinkel und Sendenhorst im Kreis Warendorf. Damit die Bürger solche Mobilstationen leicht wiedererkennen, hat das Land NRW ein einheitliches Corporate Design entwickelt, das auch im Münsterland umgesetzt wird.

Ausblick

Für das aktuelle Jahr sind die Erwartungen aufgrund der Corona-Pandemie deutlich gedämpft. Wie auch andere Branchen muss die RVM geringere Nachfragen und Einnahmen hinnehmen. „Aufgrund des Corona-Virus durchläuft die RVM gerade eine schwierige Zeit. Wir hoffen natürlich, dass wir die verlorenen Fahrgäste zurückgewinnen können und bedanken uns gleichzeitig bei denen, die uns in der Krise die Treue gehalten haben“, führt Pieperjohanns aus. „Denn auch nach Corona stehen wir vor der Herausforderung, die Folgen des Klimawandels durch eine nachhaltige Entwicklung unseres Mobilitätsverhaltes zu verringern.“ Dr. Bleicher unterstreicht, dass die RVM dabei Teil der Lösung ist.

Das Busangebot trägt zu einer nachhaltigen Mobilität bei. Umsetzen lässt sich dies nur mit motiviertem Fahrpersonal wie RVM-Busfahrer Fabian Lippelt.