Regionalverkehr Münsterland GmbH
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Aktuelles

Unsere Artikel

  • Mit zusätzlichen Bussen in den Advent starten
  • Angebotsreduzierung auf allen RVM-NachtBus-Linien
  • RVM und Stadtteilauto CarSharing kooperieren
  • Keine Angst vor Corona im Linienbus
  • Fahrgastbefragung im SchnellBus S90 zum ExpressBus X90
  • Busbahnhof Ahlen: „DFI“ zeigt Abfahrten minutengenau
  • Zeitungsservice vorübergehend ausgesetzt
  • Corona gibt Handyticket Schub
  • On-Demand-Verkehre in Senden und Gronau geplant
  • Corona-bedingt nicht mehr alle BürgerBusse im Münsterland unterwegs
  • RVM installiert DFI-Anlage in Lüdinghausen
  • Digitales Leseangebot im ExpressBus X90
  • NachtBus N19: RVM nimmt Betrieb teilweise wieder auf
  • Zusätzliches Fahrtenangebot auf der RegioBus-Linie R45/56
  • Neuer Fahrplan für den Südkreis Coesfeld
  • Starke Achsen: Neue Fahrplanzeiten im SchnellBus-Korridor S90/S91/X90
  • 9 Uhr TagesTicket für Bus und Bahn ab 1. August deutlich günstiger
  • E-Mobilität und alternative Antriebstechnologien bei der RVM
  • Verkehrswende - die RVM als Teil der Lösung
  • Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2020
  • Kreis Warendorf: Jetzt in allen RVM-Bussen kontaktlos bezahlen
  • RVM öffnet Vordereinstieg schrittweise
  • Mund- und Nasen-Schutz in den Bussen der RVM

Mit zusätzlichen Bussen in den Advent starten

Damit alle Fahrgäste in dieser von der Corona-Pandemie geprägten Zeit mit einem sichereren Gefühl die Busse der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) nutzen können, setzt das kommunale Nahverkehrsunternehmen auf allen SchnellBus- und vielen RegioBus-Linien zusätzliche Fahrzeuge in der Vorweihnachtszeit ein. Vom 28. November bis zum 23. Dezember bietet die RVM zusätzliche Fahrten und Busse an, um hohe Besetzungszahlen in den Bussen zu vermeiden. Durch die leistungsstarken Klimaanlagen und das ständige Öffnen der Türen an den Haltestellen sorgt die RVM für einen regelmäßigen Luftaustausch und eine entsprechende Durchlüftung. Wissenschaftlich basierte Informationen zur Sicherheit im Nahverkehr finden sich dazu auf der Website www.besserweiter.de.

Auf folgenden Linien bietet die RVM zusätzliche Fahrten und Busse an:

Kreis Borken: S70/ S71

Kreis Coesfeld: S60, X90/S90

Kreis Steinfurt: S10, S50

Kreis Warendorf: S20, S30, R22, R32

Die konkreten Fahrtzeiten und zusätzlich angebotenen Fahrten entnehmen Sie bitte unseren Linienfahrplänen unter www.rvm-online.de 

Angebotsreduzierung auf allen RVM-NachtBus-Linien

Münsterland: Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen und des durch den erneuten Lockdown eingeschränkten Freizeitangebots wird das Fahrtenangebot auf allen noch fahrenden RVM-NachtBus-Linien weiter reduziert. Ab Freitag, den 20. November, bis auf Weiteres werden die letzten Fahrten nun zwischen 23.00 Uhr und 23.30 Uhr aus Münster in die Region durchgeführt. Dementsprechend entfallen auch die Nacht-TaxiBus-Fahrten, die als Zu- und Abbringerverkehre für die NachtBusse dienen. Der NachtBus-Verkehr in den Nächten von Freitag auf Samstag wird auf den NachtBus-Linien N1, N3 und N4 komplett eingestellt. Die Einschränkungen gelten auf den folgenden NachtBus-/Nacht-TaxiBus-Linien sowie dem Nacht-AST:

Kreis Borken:
N6 Coesfeld – Holtwick – Legden – Schöppingen – Horstmar – Laer – Münster
T6 Horstmar – Leer
T26 Schöppingen – Eggerode
Kreis Coesfeld:
N4 Lüdinghausen – Ottmarsbocholt – Senden – Münster
T4 Lüdinghausen - Selm
T14 Lüdinghausen – Seppenrade - Olfen
T24 Lüdinghausen – Nordkirchen – Südkirchen – Capelle
N8 Legden – Holtwick - Coesfeld – Darup – Nottuln – Appelhülsen – Münster
T8 Nottuln – Schapdetten
Kreis Steinfurt:
N9 Ibbenbüren – Saerbeck – Greven – Münster
N19 Ibbenbüren – Mettingen – Westerkappeln – Wersen – Osnabrück
Kreis Warendorf:
N1 Ahlen – Sendenhorst – Münster
AST - Enniger - Vorhelm (– N1 Münster)
N3 Beckum – Ennigerloh – Freckenhorst – Everswinkel - Münster
AST Ostenfelde – Westkirchen (– N3 Münster)

Die jeweiligen Fahrtzeiten können auf der RVM-Homepage unter https://www.rvm-online.de im Detail nachgelesen werden. Auf allen übrigen RVM-NachtBus-Linien wird weiterhin kein Verkehr durchgeführt.

Das Fahrtenangebot der NachtBusse wird weiter eingeschränkt.

RVM und Stadtteilauto CarSharing kooperieren

Senden: Das Konzept von CarSharing ist bestechend einfach: Auto fahren, ohne gleichzeitig ein Auto zu besitzen. Seit Mitte Juli gibt es auch in Senden die Möglichkeit, dieses Angebot von Stadtteilauto gleich mit zwei Fahrzeugen zu nutzen.  

Der Standort der beiden Fahrzeuge befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Busbahnhof. Da liegt es nahe, dass die RVM und Stadtteilauto ihre Angebote verbinden, um klimaschonende Mobilität zu fördern. „Mit SchnellBus, ExpressBus, NachtBus und TaxiBus haben wir hier in Senden ein gutes Busangebot“, fasst Bürgermeister Sebastian Täger zusammen. „Das Stadtteilauto erweitert das Mobilitätsangebot um eine weitere Komponente, die sich flexibel den Bedürfnissen der Fahrgäste anpassen lässt.“

„Mit den Bussen kommen unsere Fahrgäste bequem im Takt nach Münster, Lüdinghausen oder die Ortsteile. Wenn nun der große Wochenendeinkauf ansteht oder ein weiter entferntes Ziel angesteuert wird, ist das Stadtteilauto eine gute Alternative zum privaten Pkw“, erläutert Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements in Lüdinghausen, die Kooperation. „Und vielleicht gelingt es sogar, den einen oder anderen Zweitwagen zu ersetzen“, so Klüppels weiter.

Alle Sendener Bürgerinnen und Bürger, die ein RVM-Abo und einen Führerschein besitzen, profitieren von der neuen Kooperation: Die Aufnahmegebühr entfällt für sie und sie erhalten einen geringen monatlichen Mitgliedsbeitrag. Im Gegenzug bekommt jedes neue Mitglied beim Stadtteilauto von der RVM beim Abschluss eines Neukunden-Abos drei Monate lang kostenlos ein Ticket für Bus und Bahn. „Ein Gewinn für beide Seiten“, ist Till Ammann, Geschäftsführer bei Stadtteilauto, überzeugt.

Der neue CarSharing-Standort, die Station „STEVER“, befindet sich auf dem Parkplatz an der Gartenstraße 32-36 gegenüber dem Busbahnhof. Dort stehen mit einem Opel Corsa und einem Opel Astra zwei Fahrzeuge zum Start bereit. So können Fahrgäste bequem vom SchnellBus S90 in das CarSharing-Auto umsteigen und umgekehrt.

Eine Anmeldung für das Stadtteilauto ist bequem beim „Ehrenwert“ in Senden möglich. Darüber hinaus gibt es die Vertragsformulare auch unter www.stadtteilauto.com. Bei der Anmeldung bekommt jeder Nutzer eine individuelle Chipkarte. Mit dieser Karte oder dem Smartphone erhält der Kunde an der CarSharing-Station direkten Zugang zum Stadtteilauto. Vorab muss das Fahrzeug entweder telefonisch, über die Website oder via App gebucht worden sein. Ein Abo für den Bus können Interessierte bequem unter www.rvm-online.de abschließen.

In den kommenden Tagen verschickt die RVM an alle Abonnenten in Senden einen eigens aufgelegten Flyer und erläutert alle Vorteile der neuen Kooperation. Der Flyer liegt darüber hinaus im SchnellBus, beim BürgerBüro, beim Ehrenwert sowie beim Kleinen Ich aus.

Die neue Kooperation zwischen RVM und Stadtteilauto kommt Abonnenten und CarSharing-Nutzern zugute.

Keine Angst vor Corona im Linienbus

RVM sorgt mit Klimaanlagen und durch Lüften für geringes Ansteckungsrisiko

Münsterland. Die dunkle Jahreszeit hat Einzug gehalten und im November erleben wir den zweiten Lockdown. Die Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus steigt. Viele Fahrgäste machen sich Sorgen, ob sie in Bus oder Bahn noch sicher vor Infektionen sind. Schließlich steht die Übertragung durch Aerosole in geschlossenen Räumen im Zentrum des Infektionsschutzes.

Die RVM, Regionalverkehr Münsterland GmbH, weist darauf hin, dass es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass in ihren Bussen eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Das Gegenteil sei sogar der Fall: Zunächst würde schon allein das ständige Öffnen der Türen an den Haltestellen für einen regelmäßigen Luftaustausch sorgen. Außerdem tragen alle Fahrgäste einen Mundschutz und reden in der Regel nicht direkt miteinander. Das wichtigste Argument der RVM bezieht sich aber auf die besonders leistungsstarken Klimaanlagen in den eigenen Bussen. Alle zwei bis drei Minuten wird bei einer Leistung von 32 KW die gesamte Luftmenge im Bus ausgetauscht. „Diese hohe Umwälzrate sorgt für eine gute Durchlüftung“, so der Geschäftsführer des kommunalen Unternehmens, André Pieperjohanns. Darüber hinaus entfeuchtet die Klimaanlage die Luft deutlich, in größeren Tröpfchen gebundene Viren werden durch die Trocknung abgeschieden. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der RVM, Dr. Herbert Bleicher, ist überzeugt: „Masken und gute Durchlüftung sprechen für den öffentlichen Nahverkehr.“

Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands VDV gibt es unter den Beschäftigten im ÖPNV deutschlandweit nur eine sehr geringe Zahl an Corona-Infektionen. Dem Verband liegen inzwischen Rückmeldungen von 94 Nahverkehrsunternehmen aus ganz Deutschland vor. Bei den dort fast 80.000 Beschäftigten gibt es seit Beginn der Pandemie insgesamt 233 bestätigte Corona-Infektionen. Das entspricht einer Quote von 0,29 Prozent. Der bundesweite Wert in der Gesamtbevölkerung liegt bei 0,54 Prozent (Stand: 27. Oktober 2020). „Dieses Ergebnis untermauert, was diverse wissenschaftliche Untersuchungen und unabhängige Experten bereits festgestellt haben: Der ÖPNV ist kein Corona-Hotspot. Die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr ist äußerst gering“, betont VDV-Präsident Ingo Wortmann. Nur neun der 233 bestätigten Corona-Infektionen haben nachweislich während des Dienstes stattgefunden.

Informationen zum Thema finden sich im Internet auch auf der Website der Initiative Deutschland mobil unter https://www.besserweiter.de/wissenschaftsticker-bus-und-bahn.html

Für weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif steht die Schlaue Nummer unter Telefonnummer 0180 6 / 50 40 30 (20 ct/Verbindung aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Verbindung) zur Verfügung. Fahrplaninformationen gibt es auch bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter 0 800 3 / 50 40 30. In der BuBiM-App stehen ebenfalls alle Informationen zur Verfügung. Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

In den Bussen der RVM besteht keine erhöhte Ansteckungsgefahr.

Fahrgastbefragung im SchnellBus S90 zum ExpressBus X90

Senden/Lüdinghausen/Olfen: In den kommenden Tagen befragt die RVM die Fahrgäste im SchnellBus S90 zu ihrem Nutzerverhalten hinsichtlich des ExpressBusses X90, der seit Mitte August das Angebot der S90/S91 auf dem Abschnitt Münster – Senden – Lüdinghausen – Olfen um zwei Fahrten pro Stunde ergänzt. Neben dem Bekanntheitsgrad und der Nutzungshäufigkeit werden auch die Zufriedenheit mit der neuen Linie sowie mögliche Veränderungswünsche angesprochen.

„Wir möchten mindestens 300 Fahrgäste befragen, um eine repräsentative Grundgesamtheit zu erreichen“, peilt Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements in Lüdinghausen, bei der anstehenden Befragung als Zielmarge an. „In den vergangenen zweieinhalb Monaten seit dem Start des ExpressBusses X90 haben wir überwiegend positive Rückmeldungen, aber leider auch einige Kritik zum Angebot und zum gegenwärtigen Linienweg erhalten. Durch die Befragung erhoffen wir uns ein detaillierteres Stimmungsbild“, so Klüppels weiter. Die Ergebnisse der Befragung sollen als Basis für mögliche Fahrplanüberarbeitungen zum Fahrplanwechsel im Januar dienen.

Fahrgäste im SchnellBus S90 werden in den kommenden Tagen zum ExpressBus X90 befragt.

Busbahnhof Ahlen: „DFI“ zeigt Abfahrten minutengenau

Ahlen. „C1 Im Beesenfeld – Abfahrt in 10 min“ oder „R55 Sendenhorst, Realschule – Abfahrt in 9 min“ – fehlende Angaben zur tatsächlichen Abfahrtszeit des nächsten Busses gehören an der Haltestelle Bahnhof der Vergangenheit an. Seit Beginn dieses Jahres installiert die RVM münsterlandweit an zentralen Haltestellen insgesamt 35 sogenannte DFI-Anlagen – Dynamische Fahrgast-Informationssysteme –, die Auskunft über die genaue Abfahrtszeit der einzelnen Linie geben. Auch Verspätungen werden zukünftig minutengenau angezeigt. Für Lukas Ossenbrink geht mit der Anzeigetafel ein Wunsch in Erfüllung: „Die verbesserte Übersicht aller mit dem Bahnhof verknüpften Buslinien wird dem ÖPNV in Ahlen einen neuen Schub geben“, ist der städtische Mobilitätsmanager optimistisch. Potenzielle Fahrgäste würden an Knotenpunkten die gute Orientierung erwarten, die am Ahlener Bahnhof nun vorhanden sei.

Eine Besonderheit der DFI-Anlage ist ihre Vorlesefunktion. Sie ist ein weiterer Schritt in Richtung Barrierefreiheit und ermöglicht auch blinden und sehbehinderten Menschen, Informationen abzurufen. Für die Zukunft ist geplant, dass auch die Abfahrten der Züge angezeigt werden. Was in Oberzentren wie Münster schon lange etabliert ist, hält nun auch Einzug in Ahlen.

Die DFI-Anlagen sind mit der Echtzeit-Information in der Mobilitäts-App „BuBiM“ ein weiterer Baustein zu einer modernen Fahrgastinformation im ländlichen Raum. „Sie können aber noch mehr als die reine Abfahrtszeit der einzelnen Linien anzeigen. Je nach Bedarf lassen sich auch Zusatzinformationen als Lauftext einspielen, die auf Unregelmäßigkeiten durch beispielsweise witterungsbedingte Ausfälle oder Demonstrationen hinweisen. Dann kann sich der wartende Fahrgast darauf einstellen“, sagt Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements. „Und trifft ein Fahrgast einmal auf den letzten Drücker an der Haltestelle ein, so sieht er direkt, ob seine Linie schon abgefahren ist.“

Bis eine solche Anlage aber endgültig in Betrieb genommen werden kann, müssen im Vorfeld viele Akteure miteinander kooperieren: Bauliche Belange gehen der Einspielung der relevanten Fahrplandaten der einzelnen Verkehrsunternehmen voraus.

Erst wenn beides abgeschlossen ist und ein Testbetrieb die Datentauglichkeit bestätigt hat, werden die DFI-Anlagen „scharf“ geschaltet. Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) fördert 90 Prozent der Gesamtkosten, die für die Aufstellung der Anlagen in allen vier Münsterlandkreisen erforderlich sind. Das entspricht einer Fördersumme von 977.400 Euro.

Das DFI zeigt übersichtlich, welcher Bus wann wohin fährt. Foto: Stadt Ahlen
Innovativ: Die barrierefreie Vorlesefunktion. Foto: Stadt Ahlen
Die Nutzung des ÖPNV wird dadurch bequemer. Foto: Stadt Ahlen

Zeitungsleseservice vorübergehend ausgesetzt

Münterland. Da die Übertragung von Corona-Viren durch Papier nicht ausgeschlossen werden kann – laut Robert Koch-Institut überleben Viren mehrere Tage auf Papier – wird der Zeitungsleseservice in den SchnellBussen vorübergehend ausgesetzt.

Zumindest in den SchnellBussen S20, S30 und X90 gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich über das eigene Smartphone kostenlos in die App Sharemagazines einzuwählen, um dort dann auch Zeitungen und Magazine zu lesen. Wir hoffen, dass wir möglichst bald wieder Tageszeitungen in den SchnellBussen anbieten können.

Zeitungsleseservice vorübergehend ausgesetzt

Corona gibt dem Handyticket Schub

Über 5.000 Menschen nutzen elektronisches Ticket

Münsterland. Seit etwa zwei Jahren gibt es die BuBiM-App, die von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM), dem ZVM Bus und dem Kreis Steinfurt auf den Markt gebracht wurde. Im letzten Jahr richteten die Projektpartner den Ticketshop für den Kauf von Handytickets ein, der in diesen Coronazeiten einen deutlichen An-schub erlebt. So wurde nun die Marke von 5.000 Nutzern überschritten. Über die BuBiM-App können Fahrgäste neben Fahrplan- und Ticketinformationen auch gleich den passenden Fahrschein bequem und online vor der Fahrt kaufen. Dazu ist lediglich eine einmalige Registrierung notwendig.

„Mit der Erweiterung um dem Ticketshop haben wir vor einem Jahr einen wichtigen Meilenstein erreicht, um die App zum perfekten Assistenten für Bus und Bahn zu machen“, sagt Carsten Rehers, Verkehrsdezernent des Kreises Steinfurt und Ver-bandsvorsteher des ZVM. Als Handyticket stehen alle Tickets, die auch beim Fahr-personal gekauft werden können, zur Verfügung. So bietet die BuBiM-App auch die zurzeit um ca. 20 Prozent rabattierten 9 Uhr TagesTickes an. RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns ergänzt: „Der Fahrgast erhält mit der Fahrplanauskunft auch direkt Preisinformationen und kann dann das passende Ticket wählen.“ Es ist aber auch ein Direktkauf vieler Tickets möglich, so zum Beispiel das bei jungen Menschen beliebte FunTicket.

Neben dem Ticketshop ist die App auch Routenplaner, Fahrplanauskunft und sprachgesteuerte Navigation in einem. Dabei kombiniert sie clever und umwelt-freundlich Bus- und Bahnverbindungen mit Rad- oder Fußwegen, informiert über Fahrradverleih sowie über örtliche CarSharing-Optionen und bietet einen schnellen Zugang zu den Abfahrtsmonitoren mit Echtzeit-Angaben.

Die Partner RVM, ZVM Bus und Kreis Steinfurt arbeiten weiter zielgerichtet und verbessern die App laufend. So wird demnächst die Funktion „Message of the day“ verfügbar sein. Hierüber erhalten Fahrgäste wichtige Neuigkeiten und Informatio-nen wie z.B. zu Ticket-Aktionen, aktuell etwa der Reduzierung der Preise beim 9 Uhr TagesTicket. „Und mit über 34.000 und stetig steigenden Downloads merken wir, dass die BuBiM-App ihren Nutzen bisher erfüllt. Gleichzeitig ist es Ansporn für uns, die App kontinuierlich nach den Ansprüchen unserer Fahrgäste weiter zu entwickeln“, sagt Pieperjohanns.

Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

So einfach ist das: RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns und ZVM-Verbandsvorsteher Carsten Rehers (v.l.) freuen sich über 5.000 Nutzer des Handytickets.

On-Demand-Verkehre in Senden und Gronau geplant

Förderbescheid-Übergabe für Mobilität auf Abruf

Senden/Gronau: Die Umsetzung von gleich zwei On-Demand-Verkehren im 2. Quartal des kommenden Jahres plant die RVM zusammen mit verschiedenen Verbundpartnern wie dem Zweckverband SPNV Münsterland (Fachbereich Bus), dem Münsterland e.V. und den Kreisen Coesfeld und Borken. Das Land Nordrhein-Westfalen sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) unterstützen dabei diese Projekte mit einem entsprechenden Förderbeitrag über den Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“. Der „Verkehr auf Abruf“ in Senden ist ein Bestandteil des übergeordneten Verbundprojektes BüLaMo, Bürgerlabor Mobiles Münsterland, das zusammen mit den Städten und Gemeinden in der Region passende Konzepte für eine klimafreundliche und ganzheitliche Mobilität entwickeln möchte, die sich an den Bedürfnissen der Menschen im ländlichen Raum orientiert.

Nachdem im August bereits der Förderbescheid für das übergeordnete BüLaMo-Projekt in Senden von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreicht wurde, übergab jetzt auch Verkehrsminister Hendrik Wüst den Förderbescheid für den On-Demand-Verkehr an Gronaus Bürgermeister Rainer Doetkotte. Im kommenden Jahr soll der StadtBus-Verkehr in Gronau durch das zunächst auf drei Jahre befristete digitale und bedarfsge-steuerte Angebot umgestellt werden. Dafür sind anfangs vier barrierefrei zugängliche und weitestgehend Hybrid-betriebene Fahrzeuge mit Platz für bis zu sechs Personen geplant, die dann über eine App oder telefonisch individuell von den Fahrgästen gebucht werden können. Auch in der Gemeinde Senden soll im Laufe des nächsten Frühjahres ein bedarfsorien-tierter und zunächst auf drei Jahre befristeter On-Demand-Dienst eingerichtet werden. Die dafür geplanten „London-Taxis“ der Marke LEVC, allesamt barrierefreie Hybrid-Fahrzeuge mit Schnellladevorrichtung, fahren rund 90 Kilometer elektrisch, bevor sie auf eine reguläre Verbrennung umschalten.

Die maximale Reichweite beträgt rund 450 km. Zum einen sollen sie als Zu- bzw. Abbringer zum SchnellBus S90 bzw. ExpressBus X90 dienen, zum anderen aber auch allen Menschen zur Verfügung stehen, die innerhalb von Senden und den umliegenden Ortsteilen Bösensell und Ottmarsbocholt auf dieses Angebot zurückgreifen möchten.

Preislich soll das bedarfsgesteuerte Angebot in den regulären ÖPNV-Tarif integriert wer-den.

On-Demand-Verkehre in Senden und Gronau geplant

Corona-bedingt nicht mehr alle BürgerBusse im Münsterland unterwegs

Münsterland: Nachdem zum 12. Oktober alle 23 BürgerBus-Vereine in den vier Münsterlandkreisen wieder ihren Betrieb aufgenommen hatten, stellt nun der BürgerBus Nordkirchen ab Donnerstag, den 29. Oktober Corona-bedingt seinen Fahrbetrieb bis auf Weiteres wieder ein. Die BürgerBusse Warendorf Nord und Süd stellen ab Dienstag, den 3. November ihren Betrieb ein. Der BürgerBus Lienen-Glandorf schränkt ab Mittwoch, den 4. November aufgrund fehlenden Personals seinen Fahrplan ein. Und auch der BürgerBus Ahaus-Haaksbergen (NL) stellt nach Betriebsschluss am Freitag, den 6. November seinen Fahrbetrieb ein. Der BürgerBus Westerkappeln wird in der Zeit von Montag, den 9. November bis einschließlich Montag, den 30. November nicht mehr fahren. Der BürgerBus Südlohn stellt ebenfalls ab Montag, den 9. November die Teilstrecke Oeding - Winterswijk (NL) bis auf Weiteres ein.

Die übrigen BürgerBusse fahren derzeit entweder nach dem regulären Fahrplan, einige halten weiterhin ein eingeschränktes Fahrtenangebot vor.  Dabei sind der Fahrplan sowie die genauen Abfahrtszeiten sowohl den Internetseiten des jeweiligen BürgerBus-Vereins als auch den Fahrplanseiten der RVM zu entnehmen.

Ursächlich für die zeitweilige Einstellung der BürgerBusse bzw. auch das teilweise weiterhin eingeschränkte Fahrtenangebot waren bzw. sind die steigenden Corona-Infektionszahlen. Der in den vergangenen Wochen erfolgte Einbau der Trennscheiben in den BürgerBus-Fahrzeugen gewährleistet nun einen zusätzlichen Schutz der ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrer, die altersmäßig oft der Corona-Risikogruppe angehören. Neuester Zugang und damit der Benjamin in der BürgerBus-Familie ist seit dem 28. September der BürgerBus Reken im Südkreis Borken. 

Der BürgerBus Reken ist der Benjamin innerhalb der RVM-BürgerBus-Familie

RVM installiert DFI-Anlage in Lüdinghausen

Lüdinghausen: „X90 Münster, Bült – Abfahrt in 10 min“ oder „645 Eichendorffring – Abfahrt in 9 min“ – fehlende Angaben zur tatsächlichen Abfahrtszeit des nächsten Busses gehören an der Haltestelle „Lüdinghausen, Busbf“ in Zukunft der Vergangenheit an. Seit Beginn dieses Jahres installiert die RVM münsterlandweit an zentralen Haltestellen insgesamt 35 sogenannte DFI-Anlagen, dynamische Fahrgast-Informatiossysteme, die Auskunft über die genaue Abfahrtszeit der einzelnen Linie geben. Auch Verspätungen werden zukünftig minutengenau angezeigt. Was in Oberzentren wie Münster oder Osnabrück schon lange etabliert ist, hält nun auch Einzug in den vier Münsterlandkreisen.

„Die DFI-Anlagen leisten mit ihrer Echtzeit-Information einen weiteren Beitrag zum Mobilitätsgewinn für den Fahrgast im ländlichen Raum“, fasst Ordnungsamtsleiter Michael Pieper die Vorteile der Anlage zusammen. „Sie können aber noch mehr als die reine Abfahrtszeit der einzelnen Linien anzeigen. Je nach Bedarf lassen sich auch Zusatzinformationen als Lauftext einspielen, die auf Unregelmäßigkeiten durch beispielsweise im Vorfeld bekannte Demonstrationen hinweisen. Dann kann sich der wartende Fahrgast darauf einstellen“, ergänzt Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements, die Möglichkeiten der Anlage. „Und trifft ein Fahrgast einmal ein oder zwei Minuten zu spät an der Haltestelle ein, so sieht er direkt, ob seine Linie schon abgefahren ist.“ 

Bis eine solche Anlage aber endgültig in Betrieb genommen werden kann, müssen im Vorfeld viele Akteure miteinander kooperieren: Bauliche Belange gehen der Bespielung mit den relevanten Fahrplandaten der einzelnen Verkehrsunternehmen voraus. Erst wenn beides abgeschlossen ist und ein Testbetrieb die Datentauglichkeit bestätigt hat, werden die DFI-Anlagen „scharf“ geschaltet. Übrigens fördert der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) 90 Prozent der Gesamtkosten, die für die Aufstellung der Anlagen in allen vier Münsterlandkreisen erforderlich sind. Das entspricht 977 400 Euro.

Die neue DFI-Anlage am Busbahnhof in Lüdinghausen

Digitales Leseangebot im ExpressBus X90

Lüdinghausen/Senden/Olfen. Von Olfen über Lüdinghausen und Senden bis Münster in weniger als einer Stunde: Seit Mitte August verbindet der ExpressBus X90 die Orte an der Stever mit dem Oberzentrum. Neben einer geringeren Fahrtzeit bietet der ExpressBus X90 einen besonderen Komfort. Bundesweit einmalig ist ein Service, um für Abwechslung auf der Fahrt zu sorgen: Tablets halten ein digitales Leseangebot für die Fahrgäste bereit.

„Vom SchnellBus S90 sind die Kunden gewöhnt, die tagesaktuelle Ausgabe der Westfälischen Nachrichten vorzufinden“, so RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns. Im X90 können die Fahrgäste nun auf die WN-App zurückgreifen. Damit steht nicht nur die Lokalausgabe, sondern das komplette redaktionelle Angebot der WN an zwei Tablets in den Sitzgruppen im vorderen Teil des ExpressBusses zur Verfügung. Neben den WN können die Fahrgäste eine reiche Auswahl an Magazinen anwählen. Die RVM hat dafür eine Kooperation mit dem Hamburger Anbieter Sharemagazines geschlossen. „Über die App findet der Fahrgast rund 400 Magazine“, so Pieperjohanns. „Darunter z.B. 11 Freunde, GEO und viele fremdsprachliche Ausgaben“. Dieser Service steht auch über das Bord-WLAN zur Verfügung. Fahrgäste müssen sich nur die App Sharemagazines herunterladen und im Netz anmelden.

Bisher nutzen Arztpraxen, Hotels und Bars das Angebot von Sharemagazines. Die RVM hat es nun mobil gemacht. Bei der Umsetzung des digitalen Leseservices arbeitet die RVM eng mit dem vom Land NRW eingerichteten Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) zusammen. Das KCD hat das Projekt auch finanziell unterstützt. Dazu Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir machen den öffentlichen Nahverkehr attraktiver. Die Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Dazu arbeitet das Verkehrsministerium mit den Verkehrsverbünden und -unternehmen in der ÖPNV Digitalisierungsoffensive eng zusammen. Der von uns geförderte ExpressBus X90 zeigt, wie es geht: Eine schnelle Busverbindung mit einem attraktiven, digitalen Leseangebot. So wird die Fahrt nicht nur angenehmer, sondern auch produktiver. Das ist Mobilität der Zukunft.“

Auch Coesfelds Kreisdirektor Dr. Linus Tepe, der stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der RVM ist, freut sich über das neue Angebot, mit dem der vom Kreis Coesfeld finanzierte und vom nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium geförderte MünsterlandExpress X90 zusätzlich aufgewertet wird: „Ein attraktiver Nahverkehr ist unabdingbar, um den weiterhin drängenden Fragen des Klimaschutzes zu begegnen. Dazu gehören nicht nur gute Fahrttakte auch im ländlichen Raum, sondern auch qualitativ hochwertige Fahrzeuge mit zusätzlichen Angeboten. Mit dem digitalen Leseservice geht die RVM neue Wege, um Teil der Lösung zu sein.“

Digitales Leseangebot im ExpressBus X90

NachtBus N19: RVM nimmt Betrieb teilweise wieder auf

Erste Fahrt am 3. Oktober

Ibbenbüren, Mettingen, Westerkappeln. Ab Samstag, 3. Oktober nehmen RVM und die Westfälische Provinzial Versicherung den Betrieb der NachtBus-Linie N19 (Ibbenbüren - Mettingen - Westerkappeln - Osnabrück) bis etwa 24 Uhr wieder auf. Hiermit reagiert das kommunale Verkehrsunternehmen auf die steigende Fahrgastnachfrage im Abendverkehr.

„Mit der Aufnahme der Fahrten bieten wir Fahrgästen aus Ibbenbüren, Mettingen und Westerkappeln ein zusätzliches Angebot um samstags aus Osnabrück zurückzufahren“, sagt Michael Klüppels, Leiter RVM-Verkehrsmanagement.

Jeweils drei Fahrten pro Richtung werden durchgeführt. Um 18:50 Uhr, 21:02 Uhr und 23:02 Uhr fährt der N19 an der Haltestelle Ibbenbüren, Brügge/Disco los und hält um 19:11 Uhr, 21:23 Uhr und 23:23 Uhr an der Haltestelle Mettingen, Diekbrede und um 19:20 Uhr, 21:31 Uhr und 23:31 Uhr an der Haltestelle Westerkappeln, Friedhof. Die Fahrten ab Osnabrück starten am Neumarkt um 20:03 Uhr, 22:03 Uhr und 0:03 Uhr.

„Wir freuen uns den Fahrgästen einen erweiterten Fahrplan anbieten zu können. Damit schaffen wir wieder ein bisschen mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit in der Region,“ sagt Andreas Ritter, Leiter der Bezirksdirektion Steinfurt der Westfälischen Provinzial Versicherung.

Für weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif steht die Schlaue Nummer unter Telefonnummer 0180 6 / 50 40 30 (20 ct/Verbindung aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Verbindung) zur Verfügung. Fahrplaninformationen gibt es auch bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter 0 800 3 / 50 40 30. In der BuBiM-App stehen ebenfalls alle Informationen zur Verfügung. Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

Den aktuellen Fahrplan der Linie N19 finden Sie hier.
NachtBus N19: RVM nimmt Betrieb teilweise wieder auf

Zusätzliches Fahrtenangebot auf der RegioBus-Linie R45/R46

Ibbenbüren/Tecklenburg/Lengerich: Mit einigen zusätzlichen Fahrten sowohl in der Woche als auch am Wochenende hat die RVM ihr Fahrtenangebot auf der RegioBus-Linie R45/R46 erweitert. Montag bis Freitag haben Fahrgäste in den Abendstunden nun die Möglichkeit, mit der R45 um 20.39 Uhr von Ibbenbüren nach Lengerich bzw. um 21.39 von Lengerich nach Ibbenbüren zu fahren. Die R46 bietet zusätzliche Fahrten um 20.32 Uhr von Lengerich nach Lienen und um 21.02 Uhr von Lienen nach Lengerich an. An Samstagen fährt die R45 zusätzlich um 16.39 Uhr und um 18.39 Uhr von Ibbenbüren nach Lengerich sowie in der Gegenrichtung um 15.39 Uhr und um 19.39 Uhr. Die R46 bietet neue Fahrten um 18.18 Uhr von Lengerich nach Bad Iburg sowie um 19.08 Uhr in der Gegenrichtung. An Sonntagen gibt es eine zusätzliche Fahrt um 19.18 Uhr ebenfalls von Bad Iburg nach Lengerich.

Im Rahmen eines Pressetermins an der Haltestelle „Brochterbeck, Kirche“ gaben Kreisdirektor und kommissarischer Landrat Dr. Martin Sommer, die Bürgermeister Stefan Streit (Tecklenburg), Dr. Marc Schrameyer (Ibbenbüren) und Wilhelm Möhrke (Lengerich) sowie Michael Klüppels (Leiter RVM Verkehrsmanagement) dem RegioBus R45 die besten Wünsche mit auf den Weg. Den klimafreundlichen ÖPNV gemeinsam weiter auszubauen stand bei dieser Angebotserweiterung im Vordergrund.

Der RegioBus R45/R46 bietet nun zusätzliche Fahrten.

Neuer Fahrplan für den Südkreis Coesfeld

Kreis Coesfeld: Erstmalig hat die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH einen Bereichsfahrplan für den südlichen Kreis Coesfeld aufgelegt. Dieser ist der erste Fahrplan einer umfangreichen Neugestaltung der in der Vergangenheit publizierten Ortsfahrpläne und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Münsterlandkreisen entwickelt. Der Fahrplan Kreis Coesfeld Süd umfasst die Bus- und Bahnlinien der Gemeinden Ascheberg, Nordkirchen und Senden sowie der Städte Dülmen, Lüdinghausen und Olfen.

„Eine im Vorfeld durchgeführte umfangreiche Fahrgastbefragung hatte gezeigt, dass rund zwei Drittel der Befragten den Ortsfahrplan im bisherigen Format nicht mehr nutzt“, begründet Michael Klüppels, Leiter des RVM-Verkehrsmanagements die Neugestaltung. In einem zeitgemäßen Erscheinungsbild bildet der neue Bereichsfahrplan nun nicht mehr nur die Fahrplantabellen für jeweils eine oder zwei Kommunen ab, sondern fasst das ÖPNV-Angebot mehrerer Kommunen zusammen.

Auch beim Inhalt gibt es Veränderungen. Die bisherige Darstellung der überwiegend schulorientierten Linien entfällt zugunsten eines besseren Handlings des 272 Seiten umfassenden Bereichsfahrplans. Diese Linien unterliegen regelmäßigen Anpassungen, sodass die Fahrplantabellen in den Heften nicht immer dem realen Angebot entsprachen. Die Fahrgäste dieser Linien finden die aktuellen Fahrpläne über die BuBiM-App oder auf den Internetseiten der Verkehrsunternehmen.

Neben der kostenlosen Auslage in den RVM-Bussen ist der Bereichsfahrplan auch in den Bürgerbüros und den Vorverkaufsstellen erhältlich. Er kann auch per E-Mail an fahrplan@rvm-online.de nach Hause bestellt werden.

Starke Achse: Neue Fahrplanzeiten im SchnellBus-Korridor S90/S91/X90

Senden/Lüdinghausen/Olfen: Seit einigen Tagen rollt der ExpressBus X90 zusätzlich zum bestehenden SchnellBus-Angebot und bedient dabei die Kommunen Olfen, Lüdinghausen, Senden und Münster. Im Vorfeld des Starts hat die RVM ein haushaltsweites Mailing, das auch einen Pocketfahrplan mit den neuen Fahrtzeiten von ExpressBus X90 und SchnellBus S90/S91enthält, an alle Haushalte am Linienweg verteilen lassen. Um nun auch diejenigen Haushalte zu informieren, die durch das Mailing nicht erreicht werden konnten, möchte die RVM zusätzlich noch einmal über die neuen bzw. geänderten Abfahrtszeiten informieren:

Senden: An Werktagen startet der X90 in Fahrtrichtung Münster ab der Haltestelle Mönkingheide dabei entweder zur Minute 09 oder 39. Hinzu kommt noch das Fahrtenangebot des S90 ab dem Busbahnhof zur Minute 20 oder 50. In der Gegenrichtung nach Datteln bedient der X90 die Haltestelle Mönkingheide zur Minute 20 bzw. 50. Der SchnellBus S90 startet am Busbahnhof zur Minute 10. An Samstagen ergänzen sich die beiden Linien S90 und X90 zu einem Angebot von drei Fahrten pro Stunde jeweils zur Minute 30 und 50 (S90) sowie zur Minute 14 (X90) in Richtung Münster. In Richtung Lüdinghausen startet der S90 zur Minute 10 bzw. 28 und der X90 zur Minute 45. An Sonntagen gilt nun mit dem S90 zur Minute 50 und mit dem X90 zur Minute 54 ein Stundentakt in Richtung Münster. Gleiches gilt auch in der Gegenrichtung jeweils zur Minute 36 ab dem Hauptbahnhof Münster.

Lüdinghausen: An Werktagen startet der X90 in Fahrtrichtung Münster ab der Haltestelle „Lüdinghausen, Busbahnhof“ dabei entweder zur Minute 21 oder 51. Hinzu kommt noch das Fahrtenangebot des S90 zur Minute 29. In der Gegenrichtung nach Datteln bedient der X90 den Busbahnhof zur Minute 09. Der SchnellBus S91 startet am Busbahnhof zur Minute 30. So wie der Busbahnhof bietet nun auch die Haltestelle „Eichendorffring“ die Möglichkeit, dort morgens wahlweise mit dem SchnellBus S90 oder dem ExpressBus X90 in Richtung Münster zu starten und nachmittags mit dem X90 oder S90 die Rückfahrt anzutreten. An Samstagen ergänzen sich die beiden Linien S90 und X90 zu einem Angebot von zwei Fahrten pro Stunde jeweils zur Minute 29 (S90) und zur Minute 56 (X90) in Richtung Senden/Münster und in Richtung Olfen/Datteln zur Minute 30 (S91) bzw. zur Minute 04 (X90). An Sonntagen gilt nun mit dem S90 zur Minute 29 und mit dem X90 zur Minute 36 ein Stundentakt in Richtung Senden/Münster. Gleiches gilt auch in der Gegenrichtung jeweils zur Minute 36 ab dem Hauptbahnhof Münster. In Fahrtrichtung Olfen/Datteln besteht weiterhin die zweistündliche Fahrtmöglichkeit mit dem TaxiBus T91, der spätestens 30 Minuten vor der Abfahrt telefonisch unter 0 25 1/144 80 444 vorbestellt werden muss und dann einen direkten Anschluss an die S90 hat.

Olfen: An Werktagen startet der X90 in Fahrtrichtung Lüdinghausen/Münster - zurzeit aufgrund der Baumaßnahmen an der Bilholtstraße - ab der Haltestelle „Friedhof“ zur Minute 36. Hinzu kommt noch das Fahrtenangebot des S91 zur Minute 06. In der Gegenrichtung nach Datteln bedient der SchnellBus S91 die Haltestelle zur Minute 50. An Samstagen ergänzen sich die beiden Linien S91 und X90 ebenfalls zu einem Angebot von zwei Fahrten pro Stunde jeweils zur Minute 06 (S91) und zur Minute 41 (X90) in Richtung Lüdinghausen/Münster und in der Gegenrichtung zur Minute 50 (S91). An Sonntagen gilt weiterhin in beide Fahrtrichtungen ein Zweistundentakt mit dem TaxiBus T91, der spätestens 30 Minuten vor der Abfahrt telefonisch unter 0 25 1/144 80 444 vorbestellt werden muss und dann einen direkten Anschluss an den bzw. vom S90 in Lüdinghausen hat. 

Die ehemaligen morgendlichen bzw. nachmittäglichen Fahrten der S92 sind dabei im neuen Fahrtenangebot der X90 aufgegangen und werden an Werktagen nun ganztägig zweimal in der Stunde in der Zeit von rund 6.00 Uhr bis 19.00 Uhr angeboten. Dabei bedient die X90 ab Olfen alle am Linienweg liegenden Haltestellen, also auch die Haltestellen in den Bauerschaften. Die X90, die hingegen in Lüdinghausen startet, bedient auf dem Weg nach Münster auf der Achse nur die fünf Haltestellen „Lüdinghausen, Busbf“, „Lüdinghausen, Eichendorffring“, „Senden, Mahnmal“, „Senden, Mönkingheide“ und „Bösensell, P&R-Platz“. Im Stadtgebiet von Münster halten beide Fahrten der X90 wiederum an allen für den Linienweg ausgewiesenen Haltestellen zum Ausstieg. Gleiches gilt dann auch für die Gegenrichtung. 

Die aktuellen Pocketfahrpläne sowie die auch erstmalig aufgelegten Bereichsfahrpläne Kreis Coesfeld Süd liegen zusätzlich in allen Schnell- und ExpressBussen zur kostenlosen Mitnahme aus. 

Hier geht es zum aktuellen Fahrplan S90/S91/X90:
Der neue ExpressBus X90

9 Uhr TagesTickets für Bus und Bahn ab 1. August deutlich günstiger

Preissenkung um durchschnittlich 20 Prozent – für 25 Euro durchs Münsterland

Münsterland. Auch in diesem Jahr müssen die Verkehrsunternehmen die Ticketpreise erhöhen, um auf die laufende Kostenentwicklung zu reagieren. Dennoch ist Bus und Bahn eine umweltfreundliche Alternative zur Fahrt mit dem Pkw. Für Pendler hält die RVM Abonnements bereit, die einen ehrlichen Preisvergleich mit dem Pkw nicht scheuen müssen. Um aber besonders Menschen, die gelegentlich mit Bus und Bahn unterwegs sind, zu gewinnen, sinken hier die Preise ab dem 1. August drastisch: Auf Initiative der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf werden die 9 Uhr TagesTickets im Münsterland um durchschnittlich 20 Prozent günstiger.

Besonders günstig ist das 9 Uhr TagesTicket 1 Person für das gesamte Münsterland einschließlich Osnabrück, Hamm und Enschede für 16 Euro. Und für 25 Euro können bis zu 5 Personen das gesamte Münsterland bereisen.

Bei dem 9 Uhr TagesTicket in der Variante für eine Person können bis zu drei Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Anstelle einer Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden. Das Ticket für bis zu fünf Personen lohnt sich schon bei zwei Personen. Gültig sind die Tickets Montag bis Freitag ab 9 Uhr, samstags, sonn- und feiertags sogar ganztägig.

Bei dem 9 Uhr TagesTicket in der Variante für eine Person können bis zu drei Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Anstelle einer Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden. Das Ticket für bis zu fünf Personen lohnt sich schon bei zwei Personen. Gültig sind die Tickets Montag bis Freitag ab 9 Uhr, samstags, sonn- und feiertags sogar ganztägig.

Die Tickets können in den Bussen der RVM, die mit einer Trennscheibe ausgestattet sind gekauft werden. Alle Tickets stehen auch als E-Ticket in der BuBiM-App bequem zum Kauf vor der Fahrt zur Verfügung.

 

Mit den 9 Uhr TagesTickets für eine oder bis zu fünf Personen sind Fahrgäste ab dem 1. August im Münsterland deutlich günstiger mit Bus und Bahn mobil.

E-Mobilität und alternative Antriebstechnologien bei der RVM

Münsterland. Vier Kreise – vier Termine: noch klimafreundlicher, noch umweltfreundlicher soll der ÖPNV im Münsterland werden. Im Rahmen einer kleinen Sommertour besuchte RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns jetzt alle vier Münsterlandkreise um einen E-Bus mit größerer Reichweite vorzustellen.

„Für die RVM sind die alternativen Antriebstechnologien ganz klar ein Zukunftsfeld, mit dem wir uns schon seit längerem intensiv gemeinsam mit unseren Eigentümern, den Münsterlandkreisen, beschäftigen“, so André Pieperjohanns. Dabei setzt sich die RVM nicht nur mit E-Mobilität sondern auch mit  Wasserstoff als zukünftigen Antrieben auseinander und optimiert auch den Einsatz der derzeitigen Flotte weiter. Hier besteht die Herausforderung unter anderem darin, dass die Energie auch nachhaltig produziert werden muss, etwa durch Windräder, um einen Vorteil für den Klimaschutz zu erzielen. „Wir müssen dabei auch auf das Jetzt schauen“, ergänzt André Pieperjohanns. Derzeit kommen bei der eigenen Flotte der RVM ausschließlich Busse mit den hohen Umweltstandards EURO V und EURO VI zum Einsatz. Diese haben einen extrem geringen Ausstoß an Stickoxiden und sind auch bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe deutlich effizienter und somit umweltfreundlicher als noch vor zehn Jahren.

Um nicht immer nur theoretisch zu planen, sondern auch einmal das ein oder andere Fahrzeug auszuprobieren, hat die RVM diese kleine Rundreise durch das Münsterland organisiert.

„Im Austausch mit den Landräten und den Verkehrsdezernenten der Münsterlandkreise zeichnete sich ein gutes Bild einer Mobilität der Zukunft ab“, beschreibt André Pieperjohanns die einzelnen Stationen. Vor allem überzeugte dabei neben den klimaschonenden Aspekten auch die geringe Lautstärke des Busses.

„Wir werden gemeinsam mit den Münsterlandkreisen weiter in die Richtung gehen, den Busverkehr als nachhaltige Säule der Mobilität zu stärken. Dies wird natürlich auch vermehrt Fragen nach den Anforderungen an eine Ladeinfrastruktur oder Wasserstofftankstellen und die Einsatzmöglichkeiten aufwerfen“, ist sich der RVM-Geschäftsführer sicher. Als kommunales Verkehrsunternehmen sieht er die RVM dabei als Partner der Kreise und als Teil der Lösung.

 

Elektrobus der Firma VDL

Verkehrswende – die RVM als Teil der Lösung

RVM beförderte 2019 über 20 Millionen Fahrgäste im Linienbus

Münsterland. Die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) verschickt ihren neuesten Geschäftsbericht zurzeit an Kommunalpolitik und Verwaltungen unter dem Motto „Verkehrswende – die RVM als Teil der Lösung“. „Mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten wie der Einführung der kontaktlosen Bezahlweise und die Erweiterung der BuBiM-App hat die RVM auch im letzten Jahr ihren Stellenwert für einen modernen und zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr im Münsterland weiter ausgebaut“, sagt Dr. Herbert Bleicher, Aufsichtsratsvorsitzender der RVM. „Gleichzeitig ist und bleibt die Verkehrswende eines der zentralen Zukunftsthemen – auch in unserer Region“, so Bleicher.

 

Solide Ticket- und Geschäftsentwicklung

Die Zahl der Fahrgäste war 2019 mit 20,5 Millionen zwar 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Maßgeblich dafür waren aber die sinkenden Zahlen im Schülerverkehr (2018 13,6 Mio. und 2019 13,3 Mio.), auf die das Unternehmen keinen Einfluss hat. Die Anzahl der Fahrgäste im sogenannten Jedermannverkehr stieg dagegen um 0,5 Prozent auf 6,4 Millionen.

Bei den einzelnen Ticketarten war vor allem das AzubiAbo erfolgreich. Es ist erst im August 2019 eingeführt worden und verzeichnete am Jahresende bereits 2.000 Abonnenten. Auch das 60plusAbo für Menschen ab 60 Jahren stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 588 Abonnenten. Die Verkaufszahlen für das seit Jahren beliebte 9 Uhr TagesTicket, das günstiger als zwei EinzelTickets ist, legten um 2,9 Prozent zu.

„Die Dauerkunden mit einem Abo sind es auch, die uns jetzt in Zeiten von Corona die Treue halten. In diesem Kundenbereich stellten wir in den Monaten seit März nur einen Rückgang von 3 bis 4 Prozent fest“, so RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns.

Digitale Vertriebswege ausgebaut / E-Ticket

Um mit der zunehmenden Digitalisierung schrittzuhalten, wird die BuBiM-App (Bus- und Bahn im Münsterland) mit der E-Ticket-Funktion immer weiter ausgebaut. Diese Mobilitäts-App ist nicht nur Fahrplan- oder Ticketberater, sondern auch Ticketshop. Im Laufe des Jahres 2019 hat das kommunale Verkehrsunternehmen erreicht, dass alle freiverkäuflichen Tickets des WestfalenTarifs bequem über die BuBiM-App als E-Ticket gekauft werden können.

Ein Pilotprojekt ist Ende letzten Jahres im Kreis Warendorf gestartet. Dort können Tickets kontakt- oder bargeldlos per EC- oder Kreditkarte sowie per Handy bezahlt werden, so wie es Kunden im Einzelhandel gewohnt sind. Hierzu wurden 60 Busse mit entsprechenden Terminals ausgestattet. Wenn diese Bezahlform im Bus erfolgreich ist, dann soll sie auf die anderen Münsterlandkreise ausgerollt werden. „Somit haben wir einen flächendeckenden Service geschaffen, der uns jetzt gerade in Coronazeiten dabei hilft, kontaktlos ein Ticket zu kaufen“, sagt Dr. Herbert Bleicher.

Moderne Mobilitätskonzepte weiterentwickeln

SchnellBusse stehen im Münsterland für einen modernen ÖPNV. Der erste SchnellBus, die Linie S90 von Lüdinghausen über Senden nach Münster, verkehrt seit 30 Jahren. Bedürfnisse von Fahrgästen verändern sich stetig, so wurden diese Busse mit kostenlosem WLAN ausgestattet und zurzeit wird an einem digitalen Leseservice gearbeitet.

Der 20 Seiten starke Geschäftsbericht kann kostenlos bei der RVM per Mail (info@rvm-online.de) bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Die RVM sorgt auch für vernetzte Mobilität, dem Zusammenspiel verschiedener Verkehrsmittel. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist, muss zur Haltestelle gelangen und das geht auch mit dem Fahrrad, E-Bike oder einem CarSharing-Auto. Diese Verkehrsmittel werden an Mobilstationen miteinander verknüpft, so zum Beispiel in Mettingen im Kreis Steinfurt oder in Everswinkel und Sendenhorst im Kreis Warendorf. Damit die Bürger solche Mobilstationen leicht wiedererkennen, hat das Land NRW ein einheitliches Corporate Design entwickelt, das auch im Münsterland umgesetzt wird.

Ausblick

Für das aktuelle Jahr sind die Erwartungen aufgrund der Corona-Pandemie deutlich gedämpft. Wie auch andere Branchen muss die RVM geringere Nachfragen und Einnahmen hinnehmen. „Aufgrund des Corona-Virus durchläuft die RVM gerade eine schwierige Zeit. Wir hoffen natürlich, dass wir die verlorenen Fahrgäste zurückgewinnen können und bedanken uns gleichzeitig bei denen, die uns in der Krise die Treue gehalten haben“, führt Pieperjohanns aus. „Denn auch nach Corona stehen wir vor der Herausforderung, die Folgen des Klimawandels durch eine nachhaltige Entwicklung unseres Mobilitätsverhaltes zu verringern.“ Dr. Bleicher unterstreicht, dass die RVM dabei Teil der Lösung ist.

Das Busangebot trägt zu einer nachhaltigen Mobilität bei. Umsetzen lässt sich dies nur mit motiviertem Fahrpersonal wie RVM-Busfahrer Fabian Lippelt.

Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2020

Überarbeitung des Ticketangebots und moderate Preisanpassung

Mehrwertsteuer-Senkung wird vom 01.10. bis 31.12.2020 durch Preisreduktion um durchschnittlich vier Prozentpunkte an Fahrgäste weitergegeben

Zum 1. August treten im WestfalenTarif Änderungen in Kraft, um den Tarif und das Nahverkehrsangebot in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern. Hierzu werden neue Tickets eingeführt und das bestehende Angebot überarbeitet. Die Anhebung der Preise ist mit durchschnittlich 1,86 Prozent moderat. Zudem wird die vom Bundeskabinett beschlossene temporäre Mehrwertsteuer-Senkung vom 01.10.-31.12.2020 mit einer Preisreduzierung um durchschnittlich vier Prozentpunkte an die Fahrgäste weitergegeben.

Weniger Preisstufen – mehr Übersicht
Ab dem 1. August wird die Anzahl der Preisstufen für mehr Übersicht reduziert. Damit ist die höchste Preisstufe die 10W. Tickets mit dieser Preisstufe sind dann für den gesamten WestfalenTarif-Raum gültig. Dabei konnten die Preise für Tickets der Preisstufe 10W mehrheitlich stabil gehalten werden, sodass die Fahrgäste doppelt profitieren.

Mehr Flexibilität mit dem neuen 30 TageTicket
Das MonatsTicket wird vom 30 TageTicket abgelöst. Das bedeutet mehr Flexibilität für die Fahrgäste: Das 30 TageTicket ist nicht mehr an einen Kalendermonat gebunden, sondern kann zu jedem beliebigen Tag gestartet werden und gilt dann für 30 aufeinanderfolgende Tage. Die Konditionen des bisherigen MonatsTickets bleiben dabei erhalten: übertragbar auf andere, Mitnahme von Personen/Fahrrädern montags bis freitags ab 19 Uhr, am Wochenende und NRW-Feiertagen ganztägig, kombinierbar mit dem Anschluss- und FahrWeiterTicket Westfalen. Das 30 TageTicket ist auch als 9 Uhr-Variante und als 30 TageTicket Fahrrad erhältlich.

Vereinfachung der FahrradTickets
Das Ticketangebot für die Mitnahme von Fahrrädern wird vereinfacht. Es gibt nur noch zwei Preisstufen: eine Stadt/Gemeinde im WestfalenTarif oder das gesamte Netz Westfalen. Zudem sind die dazugehörigen Preise harmonisiert worden und nun für den ganzen WestfalenTarif-Raum einheitlich. Fast alle Preise konnten dabei gesenkt werden – und das um bis zu mehr als 5 Euro. Das FahrradTagesTicket für eine Stadt/Gemeinde kostet 1,50 Euro, für das Netz Westfalen 3 Euro. Der Preis für eine Stadt/Gemeinde für das 30 TageTicket Fahrrad und das FahrradAbo beträgt 17 Euro und für den gesamten WestfalenTarif-Raum 25 Euro.

Mehrwertsteuer-Senkung wird an die Fahrgäste weitergegeben
Die Bundesregierung hat auch für den ÖPNV eine temporäre Senkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben auf fünf Prozent vom 01.07. bis 31.12.2020 beschlossen. Die Verkehrsunternehmen des WestfalenTarifs geben diese Mehrwertsteuer-Senkung direkt an ihre Fahrgäste weiter. Vom 01.10. bis 31.12.2020 werden die Ticketpreise im WestfalenTarif durchschnittlich um vier Prozentpunkte gesenkt. Damit ist gewährleistet, dass alle Kunden gleichermaßen von der Senkung der Mehrwertsteuer profitieren. Die Mehrwertsteuer-Senkung wird zwar nur für einen Zeitraum von drei Monaten umgesetzt, dafür erhalten die Fahrgäste aber die doppelte Ermäßigung. So werden die drei vorherigen Monate ausgeglichen. Eine kurzfristige Senkung der Preise ist aufgrund des hohen Aufwands bei der Umstellung der Vertriebssysteme nicht möglich gewesen. Ab dem 01.01.2021 gelten dann wieder die Preise, die zum 01.08.2020 in Kraft treten.

Starke Preissenkung bei den 9 Uhr TagesTickets im Münsterland
Auf Initiative der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf erfolgt im Münsterland eine hohe Preissenkung bei den 9 Uhr TagesTickets um durchschnittlich 20 Prozent. Besonders günstig sind die Tickets für das Netz Münsterland. Das 9 Uhr TagesTicket 1 Person für das gesamte Münsterland einschließlich Osnabrück und Hamm gibt es für 16 Euro (bisher 29,30 Euro). Die 5-Personen-Variante für das gesamte Münsterland kostet nur noch 25 Euro (bisher 39 Euro). Auf kürzeren Strecken sind die Tickets noch günstiger.
Beim 9 Uhr TagesTicket in der Variante für eine Person können bis zu drei Kinder bis 14 Jahren mitfahren. Anstelle einer Person kann auch ein Fahrrad mitgenommen werden. Zudem ist das Ticket samstags, sonn- und feiertags bereits vor 9 Uhr gültig.

Kreis Warendorf: Jetzt in allen RVM-Bussen kontaktlos bezahlen

Kreis Warendorf. Bereits seit Anfang dieses Jahres können Fahrgäste der Regionalverkehr Münsterland (RVM) auf den Linien S20 (Warendorf – Everswinkel – Münster) und S30 (Beckum – Sendenhorst – Münster) sowie in den StadtBussen in Ahlen ihr Ticket kontaktlos bezahlen (u.a. V-Pay, Maestro, Giro-Card, Apple-Pay, G-Pay,...). Diesen Service weitet das kommunale Verkehrsunternehmen nun aus und bietet die zusätzliche Bezahlmöglichkeit in 60 Bussen im Kreis Warendorf an. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen gehörte auch, dass Fahrgäste in den RVM-Bussen nur die hintere Tür für den Ein- und Ausstieg nutzen durften. Das ändert sich jetzt schrittweise: Die RVM rüstet ihre Fahrzeuge nach und nach mit Hygieneschutzwänden aus, ähnlich wie es an den Kassen im Einzelhandel gehandhabt wird. In den Bussen, die mit einem Hygieneschutz ausgestattet sind, wird der Einstieg vorne wieder möglich sein. Auch der Ticketkauf beim Fahrpersonal erfolgt dann wieder.

In den letzten Jahren sind die bargeldlosen Transaktionen stetig gestiegen. Mit Beginn der Corona-Krise hat sich das Zahlungsverhalten vieler Kunden noch schneller weg vom Bargeld hin zur digitalen Zahlweise geändert. Wurden früher eher größere Beträge bargeldlos mit Karte oder Handy bezahlt, greifen Kunden vermehrt auch bei kleineren Beträgen zu der alternativen Zahlungsmethode. Diesen Trend hat die RVM aufgegriffen und forciert die Digitalisierung auch bei den Bezahlmöglichkeiten ihrer Tickets.

„Gerade in der jetzigen Zeit ist es für Fahrgäste gut, mit der kontaktlosen Möglichkeit eine Alternative zum Kauf mit Bargeld zu haben“, sagt Dr. Olaf Gericke, Landrat vom Kreis Warendorf.

„Mit der Ausstattung aller RVM-Busse im Kreis Warendorf schaffen wir für Fahrgäste einen flächendeckenden Service und erhöhen damit die Attraktivität des ÖPNV“, sagt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der RVM. Mit der zusätzlichen Bezahlweise können alle Tickets, die im Bus angeboten werden, z.B. Einzel-, 4er-, Tages- oder auch 7-TageTickets bargeld- und kontaktlos bezahlt werden. „Durch die Vielzahl der verfügbaren Tickets, können Fahrgäste je nach Bedarf das beste Ticket wählen“, ergänzt Dr. Herbert Bleicher, Umweltdezernent des Kreises Warendorf und RVM-Aufsichtsratsvorsitzender.

Markus Völker von der Sparkasse Steinfurt, dem Partner für das Projekt dazu: „Und es funktioniert genau so einfach wie im Supermarkt oder beim Bäcker. Karte vor das Lesegerät halten und schon ist das Ticket bezahlt.“ Die Geräte sind für Fahrgäste gut sichtbar neben dem Zahltisch montiert.

Die RVM hofft, dass viele Fahrgäste, die gelegentlich den Bus nutzen und kein Abonnement haben, die neue Zahlungsmöglichkeit nutzen. Für Fahrgäste, die ihr Ticket nicht im Bus kaufen möchten, empfiehlt die RVM die BuBiM-App, in der ebenfalls alle Tickets im Vorfeld gekauft werden können.

Weisen auf die kontakt- und bargeldlose Bezahlmöglichkeit in den Bussen der RVM im Kreis Warendorf hin RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns, Dr. Herbert Bleicher, Umweltdezernent des Kreises Warendorf und RVM-Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke.

RVM öffnet Vordereinstieg schrittweise

Ticketverkauf beim Fahrpersonal wieder möglich.

Münsterland. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen gehörte auch, dass Fahrgäste in den RVM-Bussen nur die hintere Tür für den Ein- und Ausstieg nutzen durften. Das wird sich in den nächsten Tagen ändern: Die RVM rüstet ihre Fahrzeuge nach und nach mit Hygieneschutzwänden aus, ähnlich wie es an den Kassen im Einzelhandel gehandhabt wird.

Ab Montag, den 18. Mai werden bereits einige Busse der RVM mit dem Hygieneschutz ausgestattet sein. Für diese Fahrzeuge heißt es dann wieder: „Bitte vorne einsteigen“. Beim Einstieg sollten Fahrgäste selbstverständlich ihr Ticket vorzeigen, der Kauf von Fahrkarten beim Fahrpersonal ist ebenso wieder möglich.

Um die Kontakte trotzdem zu minimieren, bitte die RVM weiterhin darum, die Fahrkarten möglichst als E-Ticket über die BuBiM-App oder im Vorverkauf zu erwerben.

Die Busse werden nun schrittweise umgebaut. Bei jenen Fahrzeugen, die noch nicht mit dem Hygieneschutz ausgestattet sind, bleibt der vordere Einstiegsbereich abgesperrt. Hier ist der Einstieg nur an den hinteren Türen möglich, was durch eine entsprechende Beschilderung für den Kunden erkenntlich ist.

Mund- und Nasen-Schutz in den Bussen der RVM

Münsterland. Ab Montag, 27. April besteht in den Bussen und Bahnen in NRW die Pflicht, einen Mund- und Nasen-Schutz zu tragen. Diese Pflicht gilt somit auch in den Bussen der RVM. Wir bitten alle Fahrgäste, sich an die Regelung zu halten und einen entsprechenden Schutz zu tragen. Hierzu sind neben den üblichen medizinischen Masken auch selbstgenähte Masken sowie Schals und Tücher erlaubt. Besonders in den Morgenstunden sind vorrangig für Berufstätige, die ihre Arbeitszeit nicht verschieben oder von zu Hause aus arbeiten können, auf die Busse der RVM angewiesen. Wer auf Fahrten vor 9 Uhr verzichten kann, sollte dieses zur Entzerrung der Auslastung vermeiden. Wer nicht in der Hauptverkehrszeit fährt, unterstützt damit die anderen Fahrgäste.

Wie bisher bitten wir Fahrgäste verstärkt, auf die Handhygiene vor und nach der Fahrt zu achten. 

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