9-Euro-Ticket

Vorverkauf startet am Montag, 23. Mai

Die Regelung der Finanzierung zwischen Bund und Ländern ist geklärt, Bundestag und Bundesrat haben dem 9-Euro-Ticket zugestimmt. Ab Montag, 23. Mai 2022 startet die RVM mit dem Vorverkauf des 9-Euro-Tickets.

Über die BuBiM-App, die kostenlos für iOS und Android erhältlich ist, lässt sich das 9-Euro-Ticket besonders bequem und einfach erwerben. So hat man das gültige Ticket immer im Smartphone dabei. Das bietet sich an, weil die BiBiM-App auch über eine elektronische Fahrplanauskunft verfügt. Mit wenigen Klicks ist so die ideale Verbindung für die gewünschte Strecke gefunden. Die Fahrplanauskunft funktioniert für den Nahverkehr bundesweit und ist insofern ideal in Kombination mit dem 9-Euro-Ticket. den Kunden wird empfohlen, beim Kauf im Bus die EC-Karte zur Zahlung zu nutzen. Alle Fahrzeuge sind mit Kartenlesegeräten ausgestattet. Die bargeldlose Zahlung ist schnell und einfach.

Für weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif steht die neue Schlaue Nummer (kostenlos aus allen deutschen Netzen) zur Verfügung:

Tel. 0800 6 / 50 40 30

Fragen und Antworten zum 9-Euro-Ticket

  • Der Vorverkauf für das 9-Euro-Ticket startet am Montag, 23. Mai 2022
  • Abonnentinnen und Abonnenten wurden bereits von ihrem Verkehrsunternehmen automatisch benachrichtigt und werden über den Weg der Verrechnung (Reduzierung des Bankeinzugs oder Erstattung) informiert. Sie müssen nichts weiter unternehmen.
  • Der Fokus für Neukundinnen und Neukunden des 9-Euro-Tickets liegt auf dem digitalen Vertrieb durch die Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde vor Ort (Online/App).
  • Der Kauf ist auch im Bus (bar oder per EC-Karte) möglich.
  • Auch über die regulären Vorverkaufsstellen kann das Ticket bezogen werden.
  • Neukundinnen und Neukunden wird aus Gründen der Daseinsvorsorge auch eine analoge barrierefreie Lösung angeboten werden (Kundenzentren, Verkaufsstellen, Automaten etc.). Als Ergänzung dazu wird es für Neukundinnen und Neukunden zum gegebenen Zeitpunkt unter besserweiter.de (bzw. dem Ticketshop) eine ergänzenden digitale White-Label-Verkaufsvariante angeboten. Diese fungiert als Rückfallebene, zum Beispiel für verbundfreie Räume und Gebiete, wo ein ÖPNV-Unternehmen nicht unmittelbar für den Kauf erreichbar ist.

  • Der Oberbegriff ist „9-Euro-Ticket“.
  • 9-Euro-Ticket – als Treuebonus für Abonnentinnen und Abonnenten
  • 9-Euro-Ticket – als Schnupper-Ticket für Neukundinnen und Neukunden

  • Die Länder, das Bundesverkehrsministerium und der VDV sind sich einig, dass das „9-Euro-Ticket“ bundesweit gelten soll.X
  • Es gilt nicht im Fernverkehr (beispielsweise ICE, IC, EC).

  • Es soll bundeseinheitlich vom 1. Juni bis zum 31. August 2022 gelten.
  • Es gilt monatsscharf für die Monate Juni, Juli, August. Gleitende Zeiträume sind nicht vorgesehen. Der Einstieg bzw. Kauf ist in diesem Zeitraum jederzeit möglich.
  • Es kostet 9,00 Euro pro Monat.

  • Das 9-Euro-Ticket ist eine einmalige Sondermaßnahme, vom Bund im Entlastungspaket beschlossen und durch ihn finanziert.
  • Für Abonnentinnen und Abonnenten gelten ab dem 1. September im Grundsatz die gewohnten Preise.
  • Individuelle Sonderaktionen der Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde sind davon unbenommen.
  • Neukundinnen und Neukunden werden, sofern sie dem zustimmen, von den Verkehrsunternehmen Anschlussangebote erhalten.

  • Das 9-Euro-Ticket ist eine Monatskarte und endet automatisch.

  • Für die Abos ändert sich im vertraglich abgeschlossenen Tarif- bzw. Bediengebiet nichts.
  • Außerhalb dieses Gebietes gilt das 9-Euro-Ticket als persönlicher Fahrschein der 2. Klasse ohne erweiterte Regelungen.

  • Für Fahrgäste mit bereits bestehendem Abo ändert sich in ihrem vertraglich abgeschlossenen Tarif- bzw. Bediengebiet nichts.
  • Das 9-Euro-Ticket für Neukunden gilt nur für die Person, die es erworben hat. Eine kostenfreie Mitnahme von Fahrrädern ist damit nicht verbunden.

  • Das 9-Euro-Ticket ist Teil des Entlastungspaketes der Bundesregierung und eine Reaktion auf die stark gestiegenen Kraftstoff- und Energiepreise. Bürgerinnen und Bürger werden in diesem Paket auf vielfältige Weise finanziell entlastet: Bei den Strom- und Energiekosten, bei den Kraftstoffkosten an der Tankstelle – und für die Nutzung des ÖPNV in Deutschland („9-Euro-Ticket“).
  • Die Länder der Bundesrepublik Deutschland sind für den ÖPNV zuständig und kümmern sich aktuell zusammen mit den Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen um die Umsetzung.
  • Voraussetzung für die Umsetzung ist ein schnelles Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene und zum Verkaufsstart die Bereitstellung der Liquidität bei den Verkehrsunternehmen bzw. Verkehrsverbünden vor Ort.

  • Das 9-Euro-Ticket ist eine einmalige Sonderaktion und nur mit erheblichen Bundesmitteln finanzierbar.
  • Die Preisgestaltung liegt in der Regel bei den ÖPNV-Aufgabenträgern (Länder, Kommunen).
  • Die Verkehrsunternehmen können die Preise nicht dauerhaft senken, da sonst nach gegenwärtiger Finanzierungskulisse das Verkehrsangebot mit Bus und Bahn nicht gegenfinanziert werden kann. Takte müssten ausgedünnt, Linien müssten gestrichen werden. Zudem würden damit auch wichtige Mittel fehlen, um den ÖPNV in Deutschland auszubauen – der entscheidende Schlüssel, um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen und die Abhängigkeit von Energieimporten zu mindern.
  • Die Preise sind angesichts dessen, dass jedes „Volltanken“ an der Tankstelle teurer ist als eine durchschnittliche Monatskarte, bereits auf einem niedrigen Niveau.

  • Es gibt bereits solche Lösungen – und die Branche arbeitet intensiv daran, diese auszubauen.